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Diabetis und Drogen
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Gast
Rang: Gastam 03.06.2013 08:51:04
diese kopiererei von beiträgen die soooo altsind ist recht nervig, vermutlich leben die damaligen poster garnicht mehr. -
Gast
Rang: Gastam 03.08.2013 11:15:33
Gast schrieb:
Das Topic ist zwar schon was älter, aber ich muß da jetzt trotzdem mal meinen Senf dazugeben.
Ich bin seit ich 7 bin typ 1 Diabetiker, habe mit 15 die ersten erfahrungen mit Alkohol und Kiffen gemacht mit 16 angefangen Ecstasy und Speed zu nehmen und Konsumierte mit 18 regelmäßig (jedes Wochenende und in rauhen Mengen) Speed, Ecstasy, Koks, LSD, Haschisch und Alkohol.
Mittlerweile bin ich 29 und ich Lebe noch.
Ich habe mich 10 Jahre kein bißchen um meine Krankheit gekümmert und habe alle Gesundheitlichen konsequenzen die zwangsweise aus meiner Ignoranz meinem Körper gegenüber früher oder später auftreten werden aus meinen Gedanken verdrängt. Mittlerweile habe ich sowohl meinen Diabetes als auch meine Süchte mehr oder weniger im Griff.
Da ich mir oft gewünscht hätte mich mit Diabetikern die ähnliche erfahrungen mit Drogen gemacht haben auszutauschen, aber leider (fast-) nie dazu gekommen bin, möchte ich wenigstens, da ich weiß das Sätze wie "Laß den Scheiß", oder "Hör auf damit du bringst dich um" niemanden davon abhalten Drogen zu nehmen, ein paar Ratschläge und erfahrungen weitergeben, damit andere Diabetiker nicht die selben Fehler machen wie ich.
1. Generell denke ich ist die größte Gefahr das veränderte Körpergefühl das durch Drogenkonsum verursacht wird. Ich rate jedem NICHT zu glauben das man Unter oder Überzucker wenn man Breit ist (EGAL wovon) mit denselben gefühlen wahrnehmen kann wie wenn man Nüchtern ist. Als ich angefangen habe etwas mehr auf meinen Blutzucker zu achten war ich sehr erstaunt wie oft ich von meinem Gefühl her total Falsch lag. Also erste gutgemeinter Ratschlag: Lieber einmal mehr Blutzucker messen als einmal zu wenig und auf GAR KEINEN FALL ohne Bz-Meßgerät losziehen (Das hat für mich schon mal zu einem aufenthalt auf der Intensivstation geführt!).
2. Man sollte immer sämtliche "Safer Drug use-" Regeln gerade als Diabetiker umso ernster nehmen und auch immer darauf achten das man den Traubenzuckervorrat nie versiegen lässt.
Zu den einzelnen Drogen kann ich sagen:
Haschisch: Bei Haschisch konnte ich nie eine direkte Veränderung des Blutzuckerspiegels feststellen, allerdings ist man nie davor gefeit einen "Fressflash" zu bekommen und den Blutzucker dann (mit bekifften Schädel) durch die richtige, der BE menge angepassten, Dosis Insulin auf normalen Niveau zu behalten kann ziemlich problematisch sein. Ansonsten ist Hasch denke ich die Droge bei der man generell am wenigsten körperliche Schäden zu befürchten hat (Ich beziehe mich jetzt nur auf die körperlichen auswirkungen, Psychosen kann Hasch bei jedem auslösen!).
LSD: Ich würde heute NIE mehr LSD nehmen und kann wirklich nur von Glück sagen das "Trips" bei mir nie mit einer Katastrophe geendet haben. Ich habe schon Situationen gehabt wo ich probiert habe meinen Bz zu messen, es mir aber schlicht unmöglich war weil alles was ich angeguckt habe sich in den wildesten Mustern und Farben bewegt und verändert hat sodas ich nicht in der Lage war mir in den Finger zu stechen geschweige denn irgendeine Zahl auf dem Display zu erkennen (Die Zahlen sind weggerannt und über den Tisch gekrabbelt, kein scherz!). Der temporäre Realitätsverlust der durch LSD ausgelöst wird, lässt keinen, wirklich GAR KEINEN, Platz für den vernünftigen Umgang mit der Zuckerkrankheit.
Zauberpilze (Magic Mushrooms): Im großen und ganzen gilt für die das selbe wie für LSD, allerdings dauert der Rauschzustand nicht wie bei LSD mind. ca 12 std. sonder (je nach Dosierung) nur etwa 4 bis 8 std, die unfähigkeit sich um seinen Bz zu kümmern kann allerdings (auch je nach Dosierung) ähnliche ausmaße annehmen.
Ecstasy: Auf E`s werden so viele Glückstoffe im Hirn ausgeschüttet das man sich sogar noch gut fühlt wenn der Bz schon völlig entgleist ist. Normalerweise sollten "Uppers" (E, Speed, Koks) den Bz senken, ich habe allerdings bei mir recht oft genau den GEGENTEILIGEN Effekt festgestellt. Sie können den Blutzuckerspiegel auch wahnsinnig schnell in ungeahnte höhen schießen lassen. Da man sowohl stundenlang tanzen, als auch breit aufm Sofa rumkriechen kann und nicht vorhersehbar ist was man wohl die nächste std. mit begeisterung tut , muß man auch mit der korrektur spritze vorsichtig sein. Mir ist es auch einpaarmal passiert das ich eine Unterzuckerung mit dem beginn der Wirkung der Pille verwechselt habe da sich das gefühl am anfang ein wenig ähnelt.
Speed: Auf Speed hat bei mir die Wirkung des gespritzten Insulins immer seltsam verhalten. Ich mußte zusätzlich zu meiner Basalrate immer Altinsulin dazuspritzen um nicht stark zu überzuckern obwohl ich teilweise 3 Tage und zwei Nächte nichts gegessen hatte. Es war als ob das Insulin gar nicht richtig wirken würde, das tat es oft erst wenn ich Sonntags in einen Komatösen schlaf gefallen bin aus dem ich nach 2 bis 5 std. oft mit einer extrem starken Unterzuckerung wieder aufgewacht bin. Auf jeden Fall sollte man bevor man schlafen geht (so schweres einem in dem Moment auch fallen mag) noch etwas Essen. Bei mir hat das immer ganz gut mit nem Nudelsüppchen oder so funktioniert.
Kokain: Koks ist nicht nur zu teuer und überbewrtet sondern auch die einzige Droge die ich Konsumiert habe bei der ich nicht durch positive Seiten erklären konnte warum ich mir den scheiß kaufe und es hat trotzdem LANGE gedauert bis ich dazu NEIN sagen konnte. Meiner Meinung nach echt schlimm das Zeug. Macht Menschen zu Arschlöchern. Man hat meistens den Kopf mit anderen Sachen voll (Wo krieg ich noch ne Nase her, wo krieg ich Geld her um mir mehr zu kaufen, wo Krieg ich Schnaps her um das runterkommen erträglich zu machen) als das man sich noch groß um seinen Bz kümmern könnte.
Mehr fällt mir jetzt nicht ein. Ich denke jeder sollte seine eigenen Erfahrungen mit Drogen machen wenn er möchte und wenn nicht, dann halt nicht.
Ich denke das man niemanden wegen seines Konsums verurteilen, oder direkt für tot erklären sollte (Vor allem weil die Volksdroge Alkohol meiner meinung nach zu den stärksten und härtesten Drogen gehört die es gibt und die meisten Leute die mit dem Finger auf mich gezeigt haben und als abgefuckten Druppi oder so bezeichnet haben, selber am Wochenende ein verdammt erbärmliches Bild abgeben wenn sie Besoffen zu primitiven dumpf- Primaten Mutieren ;) ) allerdings sollte man auch nichts schönreden!
Drogen sind gefährlich, gerade für Diabetiker, aber man kann mit ihnen auch Wahnsinnig viel Spass haben wenn man sie ge- und nicht Mißbraucht! achja, am Strassenverkehr teilzunehmen ist wesentlich Gefährlicher ;) !
Ich hoffe ich konnte einigen Leuten mit diesem Text ein paar schlimme erfahrungen ersparen die ich aufgrund des nichtvorhendenseins von Information zu diesem Thema machen mußte.
Wenn irgendjemand der das liest auch irgendwelche erfahrungen zu dem Thema Drogen/Diabetes gesammelt hat würde ich mich über Emails sehr freuen!
von Zap
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Gast
Rang: Gastam 08.08.2013 14:31:27
Hallo, ich habe zwar kein Diabetes aber meine damalige Freundin, mein Onkel (daran verstorben Herz) und Freunde. Einer meiner Freunde ist vor ca. 6 mon. durch drogenkonsum und Diabetes verstorben. Deshalb möchte ich auch diesen alten Threat noch mal ausgraben (den goldenen Spaten bitte!!). Das Problem bei Drogenkonsum und Diabetes sind nicht unbedingt die Drogen bzw. deren Wirkstoffe sondern die unverzichtbaren Streckmittel. Haschich und Gras (Cannabis) sind primär relativ ungefährlich, wenn es nicht gerade mit Blei, Brix, Henna etc. oder vielen anderen toxischen Streckmitteln ( das für mehr Gewicht sorgt) behandelt worden ist (möchte es hier aber auch keinesfalls schönreden). Bei Pepp bzw. Speed, Kokain, Methamphetamin und Heroin besteht die Gefahr des diabeteskranken Konsumenten eher darin, dass diese Drogen sehr oft bzw. fast immer mit Milchzucker (Edelweiß, Fruchtzucker, Malzzucker oder Lactose) aus der Apotheke gestreckt werden. Die Folgen einer Überzuckerung sind ja dann vorprogrammiert. PS: Auch XTC oder andere aufpushende Pillen werden mit Lactose oder Maltodextrin gepunscht. Quasi als Pressmittel beigemenngt. Was ich damit sagen wollte ist Klar: Drogen sind nicht gut für die Gesundheit, Psyche und soziales. Nur wissen die wenigsten, dass die eigentlich tödlichen Substanzen dem Hauptwirkstoff beigemengt werden und das dies Diabetespatienten bzw viele Konsumenten generell oft gar nicht wissen, was Sie da überhaupt für eine schädliche Zusammensetzung zu sich nehmen. Ich hoffe ich konnte einige interessierte Leute mit diesem Post dazu ermuntern etwas vorsichtiger mit dem Zeug umzugehen. Ich wünsche euch allen ein gutes, schönes, langes, angenehmes, erfülltes und vor allem langes Leben. VG freshjoe -
Gast
Rang: Gastam 08.08.2013 14:43:29
Natürlich auch ein beschwerdefreies Leben. Gruß Freshjoe -
Gast
Rang: Gastam 08.08.2013 17:28:04
ob in dem zeug jetzt noch maltodextrin oder anderer zucker drin ist ist für diabetiiker uninteressant, da sie ja den bz messen und dementsprechend insulin sprizen.
sie merken sowas soweit sie überhaupt was merken.
die zeiten wo diabetiker keinen zucker essen durften sind seit 30 jahren vorbei.
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am 08.08.2013 18:26:16
Und um an zuviel Zucker aus Drogen zu sterben, muss auch ein Typ1 in aller Regel mehr davon einwerfen, als für den goldenen Einwurf völlig reicht :( -
Gast
Rang: Gastam 15.08.2013 03:08:37
Gast schrieb:
Das Topic ist zwar schon was älter, aber ich muß da jetzt trotzdem mal meinen Senf dazugeben.
Ich bin seit ich 7 bin typ 1 Diabetiker, habe mit 15 die ersten erfahrungen mit Alkohol und Kiffen gemacht mit 16 angefangen Ecstasy und Speed zu nehmen und Konsumierte mit 18 regelmäßig (jedes Wochenende und in rauhen Mengen) Speed, Ecstasy, Koks, LSD, Haschisch und Alkohol.
Mittlerweile bin ich 29 und ich Lebe noch.
Ich habe mich 10 Jahre kein bißchen um meine Krankheit gekümmert und habe alle Gesundheitlichen konsequenzen die zwangsweise aus meiner Ignoranz meinem Körper gegenüber früher oder später auftreten werden aus meinen Gedanken verdrängt. Mittlerweile habe ich sowohl meinen Diabetes als auch meine Süchte mehr oder weniger im Griff.
Da ich mir oft gewünscht hätte mich mit Diabetikern die ähnliche erfahrungen mit Drogen gemacht haben auszutauschen, aber leider (fast-) nie dazu gekommen bin, möchte ich wenigstens, da ich weiß das Sätze wie "Laß den Scheiß", oder "Hör auf damit du bringst dich um" niemanden davon abhalten Drogen zu nehmen, ein paar Ratschläge und erfahrungen weitergeben, damit andere Diabetiker nicht die selben Fehler machen wie ich.
1. Generell denke ich ist die größte Gefahr das veränderte Körpergefühl das durch Drogenkonsum verursacht wird. Ich rate jedem NICHT zu glauben das man Unter oder Überzucker wenn man Breit ist (EGAL wovon) mit denselben gefühlen wahrnehmen kann wie wenn man Nüchtern ist. Als ich angefangen habe etwas mehr auf meinen Blutzucker zu achten war ich sehr erstaunt wie oft ich von meinem Gefühl her total Falsch lag. Also erste gutgemeinter Ratschlag: Lieber einmal mehr Blutzucker messen als einmal zu wenig und auf GAR KEINEN FALL ohne Bz-Meßgerät losziehen (Das hat für mich schon mal zu einem aufenthalt auf der Intensivstation geführt!).
2. Man sollte immer sämtliche "Safer Drug use-" Regeln gerade als Diabetiker umso ernster nehmen und auch immer darauf achten das man den Traubenzuckervorrat nie versiegen lässt.
Zu den einzelnen Drogen kann ich sagen:
Haschisch: Bei Haschisch konnte ich nie eine direkte Veränderung des Blutzuckerspiegels feststellen, allerdings ist man nie davor gefeit einen "Fressflash" zu bekommen und den Blutzucker dann (mit bekifften Schädel) durch die richtige, der BE menge angepassten, Dosis Insulin auf normalen Niveau zu behalten kann ziemlich problematisch sein. Ansonsten ist Hasch denke ich die Droge bei der man generell am wenigsten körperliche Schäden zu befürchten hat (Ich beziehe mich jetzt nur auf die körperlichen auswirkungen, Psychosen kann Hasch bei jedem auslösen!).
LSD: Ich würde heute NIE mehr LSD nehmen und kann wirklich nur von Glück sagen das "Trips" bei mir nie mit einer Katastrophe geendet haben. Ich habe schon Situationen gehabt wo ich probiert habe meinen Bz zu messen, es mir aber schlicht unmöglich war weil alles was ich angeguckt habe sich in den wildesten Mustern und Farben bewegt und verändert hat sodas ich nicht in der Lage war mir in den Finger zu stechen geschweige denn irgendeine Zahl auf dem Display zu erkennen (Die Zahlen sind weggerannt und über den Tisch gekrabbelt, kein scherz!). Der temporäre Realitätsverlust der durch LSD ausgelöst wird, lässt keinen, wirklich GAR KEINEN, Platz für den vernünftigen Umgang mit der Zuckerkrankheit.
Zauberpilze (Magic Mushrooms): Im großen und ganzen gilt für die das selbe wie für LSD, allerdings dauert der Rauschzustand nicht wie bei LSD mind. ca 12 std. sonder (je nach Dosierung) nur etwa 4 bis 8 std, die unfähigkeit sich um seinen Bz zu kümmern kann allerdings (auch je nach Dosierung) ähnliche ausmaße annehmen.
Ecstasy: Auf E`s werden so viele Glückstoffe im Hirn ausgeschüttet das man sich sogar noch gut fühlt wenn der Bz schon völlig entgleist ist. Normalerweise sollten "Uppers" (E, Speed, Koks) den Bz senken, ich habe allerdings bei mir recht oft genau den GEGENTEILIGEN Effekt festgestellt. Sie können den Blutzuckerspiegel auch wahnsinnig schnell in ungeahnte höhen schießen lassen. Da man sowohl stundenlang tanzen, als auch breit aufm Sofa rumkriechen kann und nicht vorhersehbar ist was man wohl die nächste std. mit begeisterung tut , muß man auch mit der korrektur spritze vorsichtig sein. Mir ist es auch einpaarmal passiert das ich eine Unterzuckerung mit dem beginn der Wirkung der Pille verwechselt habe da sich das gefühl am anfang ein wenig ähnelt.
Speed: Auf Speed hat bei mir die Wirkung des gespritzten Insulins immer seltsam verhalten. Ich mußte zusätzlich zu meiner Basalrate immer Altinsulin dazuspritzen um nicht stark zu überzuckern obwohl ich teilweise 3 Tage und zwei Nächte nichts gegessen hatte. Es war als ob das Insulin gar nicht richtig wirken würde, das tat es oft erst wenn ich Sonntags in einen Komatösen schlaf gefallen bin aus dem ich nach 2 bis 5 std. oft mit einer extrem starken Unterzuckerung wieder aufgewacht bin. Auf jeden Fall sollte man bevor man schlafen geht (so schweres einem in dem Moment auch fallen mag) noch etwas Essen. Bei mir hat das immer ganz gut mit nem Nudelsüppchen oder so funktioniert.
Kokain: Koks ist nicht nur zu teuer und überbewrtet sondern auch die einzige Droge die ich Konsumiert habe bei der ich nicht durch positive Seiten erklären konnte warum ich mir den scheiß kaufe und es hat trotzdem LANGE gedauert bis ich dazu NEIN sagen konnte. Meiner Meinung nach echt schlimm das Zeug. Macht Menschen zu Arschlöchern. Man hat meistens den Kopf mit anderen Sachen voll (Wo krieg ich noch ne Nase her, wo krieg ich Geld her um mir mehr zu kaufen, wo Krieg ich Schnaps her um das runterkommen erträglich zu machen) als das man sich noch groß um seinen Bz kümmern könnte.
Mehr fällt mir jetzt nicht ein. Ich denke jeder sollte seine eigenen Erfahrungen mit Drogen machen wenn er möchte und wenn nicht, dann halt nicht.
Ich denke das man niemanden wegen seines Konsums verurteilen, oder direkt für tot erklären sollte (Vor allem weil die Volksdroge Alkohol meiner meinung nach zu den stärksten und härtesten Drogen gehört die es gibt und die meisten Leute die mit dem Finger auf mich gezeigt haben und als abgefuckten Druppi oder so bezeichnet haben, selber am Wochenende ein verdammt erbärmliches Bild abgeben wenn sie Besoffen zu primitiven dumpf- Primaten Mutieren ;) ) allerdings sollte man auch nichts schönreden!
Drogen sind gefährlich, gerade für Diabetiker, aber man kann mit ihnen auch Wahnsinnig viel Spass haben wenn man sie ge- und nicht Mißbraucht! achja, am Strassenverkehr teilzunehmen ist wesentlich Gefährlicher ;) !
Ich hoffe ich konnte einigen Leuten mit diesem Text ein paar schlimme erfahrungen ersparen die ich aufgrund des nichtvorhendenseins von Information zu diesem Thema machen mußte.
Wenn irgendjemand der das liest auch irgendwelche erfahrungen zu dem Thema Drogen/Diabetes gesammelt hat würde ich mich über Emails sehr freuen!
von Zap
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Gast
Rang: Gastam 20.09.2013 20:29:11
Gast schrieb:
Das Topic ist zwar schon was älter, aber ich muß da jetzt trotzdem mal meinen Senf dazugeben.
Ich bin seit ich 7 bin typ 1 Diabetiker, habe mit 15 die ersten erfahrungen mit Alkohol und Kiffen gemacht mit 16 angefangen Ecstasy und Speed zu nehmen und Konsumierte mit 18 regelmäßig (jedes Wochenende und in rauhen Mengen) Speed, Ecstasy, Koks, LSD, Haschisch und Alkohol.
Mittlerweile bin ich 29 und ich Lebe noch.
Ich habe mich 10 Jahre kein bißchen um meine Krankheit gekümmert und habe alle Gesundheitlichen konsequenzen die zwangsweise aus meiner Ignoranz meinem Körper gegenüber früher oder später auftreten werden aus meinen Gedanken verdrängt. Mittlerweile habe ich sowohl meinen Diabetes als auch meine Süchte mehr oder weniger im Griff.
Da ich mir oft gewünscht hätte mich mit Diabetikern die ähnliche erfahrungen mit Drogen gemacht haben auszutauschen, aber leider (fast-) nie dazu gekommen bin, möchte ich wenigstens, da ich weiß das Sätze wie "Laß den Scheiß", oder "Hör auf damit du bringst dich um" niemanden davon abhalten Drogen zu nehmen, ein paar Ratschläge und erfahrungen weitergeben, damit andere Diabetiker nicht die selben Fehler machen wie ich.
1. Generell denke ich ist die größte Gefahr das veränderte Körpergefühl das durch Drogenkonsum verursacht wird. Ich rate jedem NICHT zu glauben das man Unter oder Überzucker wenn man Breit ist (EGAL wovon) mit denselben gefühlen wahrnehmen kann wie wenn man Nüchtern ist. Als ich angefangen habe etwas mehr auf meinen Blutzucker zu achten war ich sehr erstaunt wie oft ich von meinem Gefühl her total Falsch lag. Also erste gutgemeinter Ratschlag: Lieber einmal mehr Blutzucker messen als einmal zu wenig und auf GAR KEINEN FALL ohne Bz-Meßgerät losziehen (Das hat für mich schon mal zu einem aufenthalt auf der Intensivstation geführt!).
2. Man sollte immer sämtliche "Safer Drug use-" Regeln gerade als Diabetiker umso ernster nehmen und auch immer darauf achten das man den Traubenzuckervorrat nie versiegen lässt.
Zu den einzelnen Drogen kann ich sagen:
Haschisch: Bei Haschisch konnte ich nie eine direkte Veränderung des Blutzuckerspiegels feststellen, allerdings ist man nie davor gefeit einen "Fressflash" zu bekommen und den Blutzucker dann (mit bekifften Schädel) durch die richtige, der BE menge angepassten, Dosis Insulin auf normalen Niveau zu behalten kann ziemlich problematisch sein. Ansonsten ist Hasch denke ich die Droge bei der man generell am wenigsten körperliche Schäden zu befürchten hat (Ich beziehe mich jetzt nur auf die körperlichen auswirkungen, Psychosen kann Hasch bei jedem auslösen!).
LSD: Ich würde heute NIE mehr LSD nehmen und kann wirklich nur von Glück sagen das "Trips" bei mir nie mit einer Katastrophe geendet haben. Ich habe schon Situationen gehabt wo ich probiert habe meinen Bz zu messen, es mir aber schlicht unmöglich war weil alles was ich angeguckt habe sich in den wildesten Mustern und Farben bewegt und verändert hat sodas ich nicht in der Lage war mir in den Finger zu stechen geschweige denn irgendeine Zahl auf dem Display zu erkennen (Die Zahlen sind weggerannt und über den Tisch gekrabbelt, kein scherz!). Der temporäre Realitätsverlust der durch LSD ausgelöst wird, lässt keinen, wirklich GAR KEINEN, Platz für den vernünftigen Umgang mit der Zuckerkrankheit.
Zauberpilze (Magic Mushrooms): Im großen und ganzen gilt für die das selbe wie für LSD, allerdings dauert der Rauschzustand nicht wie bei LSD mind. ca 12 std. sonder (je nach Dosierung) nur etwa 4 bis 8 std, die unfähigkeit sich um seinen Bz zu kümmern kann allerdings (auch je nach Dosierung) ähnliche ausmaße annehmen.
Ecstasy: Auf E`s werden so viele Glückstoffe im Hirn ausgeschüttet das man sich sogar noch gut fühlt wenn der Bz schon völlig entgleist ist. Normalerweise sollten "Uppers" (E, Speed, Koks) den Bz senken, ich habe allerdings bei mir recht oft genau den GEGENTEILIGEN Effekt festgestellt. Sie können den Blutzuckerspiegel auch wahnsinnig schnell in ungeahnte höhen schießen lassen. Da man sowohl stundenlang tanzen, als auch breit aufm Sofa rumkriechen kann und nicht vorhersehbar ist was man wohl die nächste std. mit begeisterung tut , muß man auch mit der korrektur spritze vorsichtig sein. Mir ist es auch einpaarmal passiert das ich eine Unterzuckerung mit dem beginn der Wirkung der Pille verwechselt habe da sich das gefühl am anfang ein wenig ähnelt.
Speed: Auf Speed hat bei mir die Wirkung des gespritzten Insulins immer seltsam verhalten. Ich mußte zusätzlich zu meiner Basalrate immer Altinsulin dazuspritzen um nicht stark zu überzuckern obwohl ich teilweise 3 Tage und zwei Nächte nichts gegessen hatte. Es war als ob das Insulin gar nicht richtig wirken würde, das tat es oft erst wenn ich Sonntags in einen Komatösen schlaf gefallen bin aus dem ich nach 2 bis 5 std. oft mit einer extrem starken Unterzuckerung wieder aufgewacht bin. Auf jeden Fall sollte man bevor man schlafen geht (so schweres einem in dem Moment auch fallen mag) noch etwas Essen. Bei mir hat das immer ganz gut mit nem Nudelsüppchen oder so funktioniert.
Kokain: Koks ist nicht nur zu teuer und überbewrtet sondern auch die einzige Droge die ich Konsumiert habe bei der ich nicht durch positive Seiten erklären konnte warum ich mir den scheiß kaufe und es hat trotzdem LANGE gedauert bis ich dazu NEIN sagen konnte. Meiner Meinung nach echt schlimm das Zeug. Macht Menschen zu Arschlöchern. Man hat meistens den Kopf mit anderen Sachen voll (Wo krieg ich noch ne Nase her, wo krieg ich Geld her um mir mehr zu kaufen, wo Krieg ich Schnaps her um das runterkommen erträglich zu machen) als das man sich noch groß um seinen Bz kümmern könnte.
Mehr fällt mir jetzt nicht ein. Ich denke jeder sollte seine eigenen Erfahrungen mit Drogen machen wenn er möchte und wenn nicht, dann halt nicht.
Ich denke das man niemanden wegen seines Konsums verurteilen, oder direkt für tot erklären sollte (Vor allem weil die Volksdroge Alkohol meiner meinung nach zu den stärksten und härtesten Drogen gehört die es gibt und die meisten Leute die mit dem Finger auf mich gezeigt haben und als abgefuckten Druppi oder so bezeichnet haben, selber am Wochenende ein verdammt erbärmliches Bild abgeben wenn sie Besoffen zu primitiven dumpf- Primaten Mutieren ;) ) allerdings sollte man auch nichts schönreden!
Drogen sind gefährlich, gerade für Diabetiker, aber man kann mit ihnen auch Wahnsinnig viel Spass haben wenn man sie ge- und nicht Mißbraucht! achja, am Strassenverkehr teilzunehmen ist wesentlich Gefährlicher ;) !
Ich hoffe ich konnte einigen Leuten mit diesem Text ein paar schlimme erfahrungen ersparen die ich aufgrund des nichtvorhendenseins von Information zu diesem Thema machen mußte.
Wenn irgendjemand der das liest auch irgendwelche erfahrungen zu dem Thema Drogen/Diabetes gesammelt hat würde ich mich über Emails sehr freuen!
von Zap
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Gast
Rang: Gastam 17.01.2014 10:48:10
Mir ist bekannt das man mit Mariuhana denn BZ sehr gut senken kann. Marihuana ist ein Bz-Senker....... -
Gast
Rang: Gastam 17.01.2014 10:49:39
......darum auch die Fressflash ebenso bei nicht Diabetikern