Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

DM Typ 1 und das ohne Insulin ?

  • Joa

    Rang: Gast
    am 24.12.2009 12:20:19
    Lieber Jürgen,

    > Jürgen schrieb:

    > Wenn Du dich aufraffen könntest ...

    Aus typischer Typ-1 Sicht bleibt es sich egal, ob der BZ mittels Insulin oder mittels Sport und Diät im Zaum bleibt.

    Gruß
    Joa

    @ all: frohe Weihnachten!
  • Markus Nerger

    Rang: Gast
    am 24.12.2009 12:27:44
    aus medizinischer Hinsicht wäre es mir nicht egal. Jeder Tag ohne Medis ist ein guter Tag.... Der Sport hat auch noch andere Nebeneffekte... und die Ernährung auch... von Markus Nerger
  • Joa

    Rang: Gast
    am 24.12.2009 13:28:25
    @ Markus:

    Aus Typ-1 Sicht ging es nur um den Erhalt der Residualen Insulinsekretion.

    Was bei Typ 1 insbesondere heißt, keinen *zusätzlichen*, immunologisch stimulierten Abbau der Betas zu provozieren.

    Alle anderen Aspekte von Bewegung und Ernährung waren außen vor.

    Gruß
    Joa
  • markus nerger

    Rang: Gast
    am 24.12.2009 15:19:57
    Ja Joa, du hast recht. Aber mir wird zu oft über Medis diskutiert, weil viele glauben, die Medis sind die Retter. Nein Essen und Bewegung sind die Retter.
    und ja.... so trifft man sich wieder.
    Das Net ist ein Dorf...
    Grüßle, muß jetzt was brutzeln... von markus nerger
  • peter

    Rang: Gast
    am 24.12.2009 16:44:49
    ein Tag ohne Medikamente für einen Diabetiker der insulinpflichtig ist, ist weder gesund noch sonst irgendwie gut.
    völlig egal ab er Sport treibt, oder überhaupt nichts ißt,
    sondern endet mit einer Entgleisung.
  • Joa

    Rang: Gast
    am 25.12.2009 09:06:19
    > markusnerger schrieb:

    > ... mir wird zu oft über Medis diskutiert,
    > weil viele glauben, die Medis sind die
    > Retter.

    Da hast Du sicher recht, aber das kannst Du nur auf den durchschnittlichen Typ 2 beziehen und dann in einem noch frühen Stadium.

    Ist aber erst mal der Rubicon überschritten, was ggf. schon lange vor einer Diagnosestellung anhand der BZ-Werte geschieht, bleibt die Futtersteuerung und Bewegung zwar das A & O, ohne stützende Medikamentation ist es dann aber Essig.

    Erst recht, wenn die Betas schon soweit abgeraucht sind, dass InsulinPFLICHT besteht.

    Was beim Typ 1 grundsätzlich gegeben ist, bis auf ein paar Ausnahmen. Dann aber auch nur für deutlich begrenzte Zeit.

    > Essen und Bewegung sind die Retter.

    Deine Aussage ist bezogen auf Typ 1 zu 100 % als falsch zu bezeichnen.

    Zäume also Deine Begeisterung über Deinen schönen Erfolg ein Wenig, sonst gibt es unter Typ 1ern mächtig viel Gegenwind.

    Gruß
    Joa
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 25.12.2009 09:38:55
    Die Typen-Einteilung findet nur in der Theorie schön sauber getrennt statt. In der Praxis ist de facto jeder sein eigener Typ, und in der Praxis hat jeder für seinen gesunden BZ-Verlauf seinen eigenen Insulin-Bedarf. Den mit Futterauswahl und Bewegung zu steuern und zu begrenzen, ist für alle Typen allgemein mögliche Basal-Therapie. Wie weit die im Einzelfall ohne oder mit wieviel von welchen Medis für den eigenen Alltag reicht, und wie weit man den der Therapie ggf. anpassen kann und mag, kann nur jeder einzelne Betroffene selbst austesten und dann nach seinen Möglichkeiten selbst machen.

    Allerdings halte ich für jede Therapie für unabdingbar, dass jeder Betroffene selbst herausfindet, mit was an Medis er jeweils für seinen gesunden BZ-Verlauf er unter welchen Umständen minimal auskommt. von Jürgen
  • Joa

    Rang: Gast
    am 25.12.2009 12:25:42
    Lieber Jürgen,

    > Jürgen schrieb

    > In der Praxis ist de facto jeder sein
    > eigener Typ, und in der Praxis hat jeder
    > für seinen gesunden BZ-Verlauf seinen
    > eigenen Insulin-Bedarf. Den mit
    > Futterauswahl und Bewegung zu
    > steuern und zu begrenzen, ist für alle
    > Typen allgemein mögliche Basal-
    > Therapie.

    Da Du Dich ja nicht erst seit gestern mit Diabetes beschäftigst, wundern mich Deine "verwegenen" Aussagen sehr.

    Zingend notwendige Basaltherapie des Typ 1 ist die Insulinsubstitution. Alles andere ist eine Frage der Kür.

    Nur in der Anfangsphase kann es beim Typ 1 vorkommen, dass nach einer Entlastung der Betas eine vorübergehende Remissionsphase eintritt, die eine Insulinsubstitution für eine begrenzte Zeit verzichtbar machen kann. In dieser Phase wäre Deine Aussage dann zeitbegrenzt zutreffend.

    Frohes Fest
    und
    Gruß

    Joa
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 25.12.2009 13:48:22
    Moin Joa,

    zwingend notwendig ist in meinen Augen immer das, was egal welcher Typ mindestens für seinen gesunden BZ-Verlauf im Rahmen von max 140-120-100mg/dl 1-2-3 Stunden nach jedem Input braucht. Wer den Rahmen mit Low Carb und Bewegung einhalten kann und will, braucht nach meinem Verständnis auch als werdender Typ1 kein Insulin.
    Dabei sehe ich das aus der Perspektive des Anfängers nicht als Kür, weil der ja ohne Medis auch nicht unterzuckert.

    Frohes Fest,
    Jürgen
  • markus nerger

    Rang: Gast
    am 25.12.2009 19:50:00
    also meine Werte stimmen und ich brauche kein Insulin. Die werte sind der maßstab und mit der unterstützung meines Diabetologen nehme ich kein Insulin und ich hätte auch auf raten des docs keines mehr genommen. Heute mogen 5 UHR 1 Be VK Brot. 7 Uhr 2 Äpfel. 8 Uhr BZ 64. Ohne Insulin. Für was auch insulin. Da träumt jeder nicht Diabetiker davon....
    die Aufteilung in Typ 1 Typ 2 und Lada steht in den Wissenschaftsbüchern. und nur da. Jeder diabetiker ist ein Idividuum. sonst wäre ich ein Spinner oder ein Phänomen.
    Markus von markus nerger