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Frage
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Susi
Rang: Gastam 03.12.2004 20:18:04
Bei meiner Mutter(75) ist vor 9jahren Diebetes festgestellt worden. Wir dachten sie hat Grippe, bis der Arzt sie endlich ins Krankenhaus mit verdacht auf Diabetes eingewiesen hat. Sie war auf 800, total ausgetrocknet.
In der Zwischenzeit war meine mutter 2Mal im Krankenhaus, weil sie mehrere Bypässe und vor sechs Wochen eine neue Herzklappe bekommen hat.
Meine Frage ist nun, ob jemand ähnliches erlebt hat. Denn seit Meine Mutter wieder zu Hause ist(und auch schon im Krankenhaus),klagt sie uber Schmerzen in den Füßen,bzw.Zehen. Die Ärzte nehmen es wohl nicht so ernst. Gibt es jemanden mit ähnlichen Beschwerden?
Über eine Antwort, oder einen Tipp wäre ich dankbar. von Susi -
klausdn
Rang: Gastam 03.12.2004 21:03:02
hallo susi,
bitte gehe mit deiner mutter ganz schnell zu einem neurologen und einem gefaesschirurgen
einmal wegen der nerven einmal wegen der durchblutung.
was du machen kannst ist nur helfen den bz
im normbereich 80-120 zu halten.
der name polyneuropathie, eine folge von lange schlecht eingestelltem bz.
und ich weiss es die schmerzen sind hoellisch.
alles gute klaus von klausdn -
Georg
Rang: Gastam 04.12.2004 16:49:41
Hallo Susi,
Du schreibst nichts über die Diabetes-Behandlung Deiner Mutter. Bei Polyneuropathie hilft am besten eine gute Einstellung mittels Insulin. Ein Heilmittel gibt es nicht. Neben Diabetes ist Alkohol eine der Hauptursachen für PNP.
Einem Chirurgen würde ich mich nicht in die Hände geben, die wetzen recht schnell das Messer. Unbedingt auf evtl. Fußverletzungen achten und einen Diabetologen bzw. eine diabet. Fußambulanz aufsuchen.
Da Deine Mutter wgen schlechter Diabetes-Einstellung schon so massive Folgeschäden erlitten hat, sollte sie auch unbedingt ihre Nieren und Augen überprüfen lassen. von Georg -
klausdn
Rang: Gastam 04.12.2004 17:31:10
hallo susi hallo georg.
bitte keine angst vor gefaesschirurgen,der soll kein messer wetzen sondern die artrielle durchblutung messen, das ist eine wichtige vorbeugung um amputationen zu verhindern.
dass susis mutter zum diabetologen geht habe ich vorausgesetzt..
mfg klaus von klausdn -
Susi
Rang: Gastam 04.12.2004 20:59:26
Hallo Klaus!
Vielen Dank für den Tipp. Werde mich gleich am Montag mit besagten Ärzten in Verbindung setzen.
Gruß Susi -
Susi
Rang: Gast -
Susi
Rang: Gastam 04.12.2004 21:08:00
Hallo Georg!
Vielen Dank für die Antwort.Von einem diabetologen habe noch nie was gehört,werde mich aber darum bemühen.Beim Augenarzt war sie schon,grauer Star.Sie wird mit Tabletten auf ihre diabetes behandelt.
Gruß susi von Susi -
klausdn
Rang: Gastam 04.12.2004 21:35:46
hallo susi,
ich war davon ausgegangen , dass ihr beim diabetologen wart, georg hat natuerlich recht das ist ganz wichtig, denn solche werte sind mit tabletten wahrscheinlich nicht in den griff zu bekommen. ohne eine gute bz einstellung kann man folgeschaeden nicht verhindern.
da metformin haeufig durchfall verursacht ist auch dadurch eine austrocknung moeglich.
wenn neue fragen auftauchen ruhig nochmal fragen. es gibt keine dummen fragen, nur dumme antworten,
ich druecke euch ganz fest die daumen, und wuensche einen schoenen 2, advent
klaus
@georg , danke dass du darauf gekommen bist
mfg klaus von klausdn -
Susi
Rang: Gastam 04.12.2004 22:07:35
Hallo Klaus!
Ich sehe mal zu, das wir einen Diabetologen in unserer Nähe finden. Habe meinen Vater schon informiert. Denke mal das unser Hausarzt uns nicht richtig informiert hat.Das kläre ich aber noch.
Nochmals vielen Dank für Deine Hilfe und auch Dir einen schönen 2ten Advent. von Susi -
Georg
Rang: Gastam 05.12.2004 09:10:53
Hallo Susi,
Diabetologen-Adressen stehen mittlerweile auf den Gelben Seiten des Telefonbuchs oder hier:
http://www.schwerpunktpraxis.de
So mancher Hausarzt hat leider nicht viel Ahnung von Diabetes.
Im Falle Deines Vaters ist es besonders wichtig, daß seine Blutzucker-Einstellung optimal ist. Und da ist Insulin auf längere Sicht die bessere Behandlung.
@ Klaus: Für die Gefäße ist zunächst der Angiologe zuständig, zum Operieren der Gefäßchirurg.
von Georg