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ärztliche Verordnung von Glucobay
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Andrea
Rang: Gastam 17.10.2004 16:20:41
Mein Arzt hat mir jetzt zur Unterstützung meiner Diabetes-Therapie das Medikament Glucobay verordnet. Der Beipackzettel klingt "sehr giftig". Kann mir jemand sagen, was er für Erfahrungen mit diesem Medikament gemacht hat? -
Harry
Rang: Gastam 17.10.2004 20:58:24
Vermutlich warst Du beim Hausarzt.
Über Glucobay habe ich mal einen Facharzt sagen hören, stattdessen könne man auch Müsli essen, soll heißen, das Medikament ist nix wert, hilft vor allem dem Hersteller. Geh zum Diabetologen. von Harry -
Erich
Rang: Gastam 17.10.2004 21:31:08
alle Beipackzettel wirken gifitig,
Glucobay hat man bei mir zu Anfang auch ausprobiert.
Beschleunigt die Verdaung enorm. Nicht weit vom Örtchen entfernen. von Erich -
Andreas
Rang: Gastam 18.10.2004 10:14:59
Hallo!
Was mir auffällt ist die Tatsache, daß sich das Vertrauensverhältnis zwischen Therapeut und Patient verändert. Angesichts der Meldungen über Arzneimittelskandale ist dies nachvollziehbar.
Da gab es ja mal ein Medikament mit einem ähnlich klingenden Namen wie Glukobay und da war dann am Ende eine recht deutliche Aussage zu hören: "das Risiko trägt der Patient!"
Recht haben die Leute, die es so formulieren! Aber sind die Patienten nicht oftmals überfordert, wenn es darum geht, Nutzen und Schaden von Medikamenten einzuschätzen? Also müssen wir in solchen Fragen wieder auf den Therapeuten zugehen.
Nun haben wir gerade mal wieder aus den Medien erfahren, daß Therapeuten selbst nicht ausreichend über Neben- und Wechselwirkungen informiert werden. Damit wäre die Frage nach der Hilfestellung wieder offen!
Zweifellos haben viele Medikamente einen lebensverlängernden Nutzen. Der Preis dafür sind manchmal Schäden durch Neben- und Wechselwirkungen.
Eine große Skepsis gegenüber Medikamenten, die Schaden anrichten können, ist daher sicherlich nicht falsch, im Gegensatz zu einer totalen Ablehnung.
Ein großes Problem der heutigen Zeit ist es wohl, das hier Profitdenken und Heilkunde aufeinandertreffen. Natürlich wird man hier keine Lösung aufzeigen können, aber letztlich sind Patienten auch Verbraucher, die gemeinsam mit dem Therapeuten entscheiden sollten, welches Medikament angewendet wird oder welche Alternative möglich ist.
Es genügt nicht, Sensationen in den Medien aufzuzeigen und sie nach einigen Wochen wieder zu vergessen. Wir müssen daraus lernen und das Ziel heißt Veränderung!
Herzliche Grüße
Andreas