Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
  • Michael

    Rang: Gast
    am 20.09.2004 16:20:35
    Hi,

    hab was im Internet gesuft und unteranderem diese Seite hier gefunden.

    Aber das mit der Pumpe hört sich ja alles wie ein schöner Traum an nur versteh ich es nicht ganz.

    Wie funktionierts Sie? Wer bezahlt die Pumpe? Ist Sie auch für Diabetiaker wie mich besser/einfacher, ich spritze nur vor dem essen.

    PS. ich bin 20, hab seit april 2004 Diabetes und es ist mehr oder weniger eine grosse last für mich, mit dem ganzen messen,spritzen, untersuchungen etc.

    mfg michael von Michael
  • Heike

    Rang: Gast
    am 20.09.2004 17:01:25
    Hallo Michael,

    ich bin seit fast zwei Jahren Pumpenträgerin und möchte sie nicht mehr missen. Aber zu deinen Fragen, die Pumpe übernimmt normalerweise die Krankenkasse, du stellst einen Antrag gemeinsam mit deinem Diabetologen. Du solltest aber mindestens ein Jahr ICT (Intensivierte Insulintherapie) gemacht haben. Die Pumpe gibt über einen Katheder (kleine Nadel im Bauch oder an anderen Stellen) ständig einen geringen, genau auf dich eingestellten Wert ab, die Basalrate. Für die Mahlzeiten musst du dann über die Pumpe den sogenannten Bolus abgeben, das was du jetzt mit dem Pen machst. Kontrollieren musst du genau so wie jetzt. Meine Werte sind seit der Pumpe viel besser. Lass dir Zeit, man kann die Pumpe auch mal Probe tragen.
    Ich hoffe, ich konnte dir erst mal weiterhelfen. Melde dich mal, wie du dich entschieden hast.
    Heike
  • Tobi

    Rang: Gast
    am 21.09.2004 04:18:34
    hi,
    bin auch 20 und werde auch auf eine Pumpe umsteigen.
    Da ich aber gross und schlank bin habe ich leider keinerlei fettgewebe am bauch und vor 8 jahren wurde mir im Krankenhaus mehrmals in bauchmuskel injeziert. seitdem habe ich quasi eine bauch-spritz-phobie die mir wohl schwierigkeiten bereiten wird.
    Was für einen katheter würdet ihr mir raten, senkrechter einstich oder unter best. winkel, wie tief geht die nadel bei senkrechtem einsich unter die haut ?
    Ich habe wirklich Angst, dass bei druck auf den bauch die nadel sogar organe "treffen" könnte.
    egal ob negative/positvie erfahrungsberichte von Tobi
  • Michael

    Rang: Gast
    am 21.09.2004 12:45:59
    hi

    danke Heike für deinen Text. Werd dann wohl mal noch das jahr mit dem Pen verbringen und mich dann mal genauer mit meinem Diabetologen unterhalten, thx.

    @ Tobi, ich bin zwar nur 1,78m gross aber hab auch nit wirklich viel Bauch. Hatte vorher auch ungeheure Angst vor Spritzen, mir sind da immer die Beine weich geworden wenn ich nur dran gedacht hab und jetzt muss ich mir die dinger auch noch selber setzen. Also ich zieh mir immer soviel Speck wie es nur geht am Bauch herbei und wechsel die Nadel meistens nach 3-4 mal spritzen dann tuts fast garnit weh bzw man merkt es fast garnit. innere Organe kannste ja nit treffen bei den Pens ist die Nadel ja in meinem Fall nur 8mm lang, also unmöglich da irgendwas anderes zu treffen, wie es bei der Pumpe ist weiss ich nit aber ich glaub nit das die viel länger ist.

    PS. ist echt super das Forum, dann fühlt man sich nicht so alleine mit den Diabetes Fragen. von Michael
  • Tobi

    Rang: Gast
    am 22.09.2004 01:03:40
    jo, bin auch froh auf dieses Forum gestossen zu sein.

    Hab mit heute eine Pumpe besorgt Paradigm 512 . Testweise natürlich nur mit wasser.
    ich wollte unbedingt den kleinsten Katheter mit 6mm . Die injektion an sich habe ich gar nicht gemerkt, aber auf dem heimweg im auto haben die schmerzen schon begonnen und die einstichstelle war ziemlich rot (1-2cm radius). Dieser 6mm Katheter ist schon soo klein, aber trozdem ist er für mich sehr unangenehm zu tragen.
    Ich werde mal andere einstichstellen testen und dann berichten ... von Tobi
  • Thomas2002

    Rang: Gast
    am 22.09.2004 02:47:19
    Wenn das mal keine Entzündung ist? von Thomas2002
  • Conny

    Rang: Gast
    am 25.09.2004 00:03:16
    Hallo Michael,
    ich habe seit Mai 2oo3 eine Pumpe und komme super damit zurecht. Bin morgens immer mit sehr hohen Werten aufgewacht. Deshalb hat mir mein Doc zur Pumpe geraten. Möchte sie nicht mehr missen. Mein HbA1c Wert hat sich deutlich gebessert. Unterzuckerungen oder wie morgens, hohe Werte kenne ich fast gar nicht mehr.
    Natürlich muss man sich schon darüber bewußt sein, dass man die "Pumpe " immer mit sich ruMTRagen muss und man ständig eine Nadel im Bauch stecken hat (die man allerdings nicht spürt). Aber nach ein paar Tagen Eingewöhungszeit gehörte die "einfach mit zur mir".

    Gruss Conny
  • Kerstin

    Rang: Gast
    am 17.10.2004 22:48:40
    Habe mal eine etwas...peinlichere Frage zum Thema Pumpe...wie ist das beim Sex? Stört die da nicht? Auf was muss ich bei Pflege etc. achten? habe am Montag ein Beratungsgespräch zu dem Thema, hätte aber trotzdem gerne Antworten....viele Liebe Grüße

    Kerstin
  • Pumpi

    Rang: Gast
    am 05.11.2004 18:57:29
    Also ich kann sagen, dass die Pumpe auch beim Sex überhaupt nicht stört. Man kann das Ganze ins Vorspiel einbinden und eigentlich ist der Katheter lang genug, damit da nichts weiter passiert. Wenn sie allerdings doch stört, dann ist es ja wirklich kein Problem sie spontan abzukoppeln und dann nach der Zeit wieder "anzustöpseln". :-) Das klappt schon. Und störend ist sie wirklich nicht.
    VLG