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Hilfe durch Diabetesoperation ?

  • Manuel Weiss

    Rang: Gast
    am 05.12.2009 16:26:20
    Es gibt im Internet Seiten mit Informationen über eine Diabetesoperation (www.diabetesoperation.com) .

    Hat jemand bereits Erfahrung ??
  • Andy

    Rang: Gast
    am 05.12.2009 20:12:07
    Vorsicht !
    Hier scheint jemand auf Dummenfang zu gehen.
    Der IP-Adresse nach zu urteilen, sitzt der Schreiber in Mumbay, Indien.

    Zum Post:
    Seiten ohne Impressum sind äußerst suspekt, auch wenn eine "Kontaktmöglichkeit" angegeben ist. Jeder sollte gut beraten sein, diesen Kontakt nicht zu nutzen.

    Bereits auf der Starseite bin ich ins Grübeln gekommen. Da steht, ich zitiere:
    >>Eine der grössten Weiterentwicklungen im medizinischen Bereich ist die Kontrolle von Diabetes (Typ 2) durch die laparaskopische* Operation.<<
    Zitat Ende

    Auch mit Sternchen ist das eine nichts sagende Aussage.

    Finger weg von solchen Seiten.

    von Andy
  • fjdvre

    Rang: Gast
    am 05.12.2009 20:21:23
    Die für mich entscheidende Aussage der Seite war, dass die OP bei HbA1c unter 7 NICHT notwendig ist. Da dieser Wert eh für eine "gute" DM-Führung zu hoch ist, muss man sich eigentlich über eine OP keine Gedanken machen. Sollte er über 7 liegen, sollte man schnellstens was tun! (aber eben nicht nach Indien fahren/fliegen/schwimmen)...
  • °^°

    Rang: Gast
    am 05.12.2009 20:43:14
    Hallo,

    eine Diabetes-Heilung ist nur durch Transplantation von Bauchspeicheldrüse und Niere möglich.

    Teile seines Magen- und Dünndarms, kann man auch hier operieren lassen.

    Warum also bis nach Indien??

    Ob da tatsächlich erfolgreich operiert wurde stellt sich dann sicher bei den auftretenden Beschwerden heraus.

    von °^°
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 05.12.2009 20:50:35
    Dafür braucht niemand nach Indien zu reisen. In USA wird die Art der Verstümmelung auch immer häufiger durchgeführt, und ich weiß inzwischen auch von eifrigen ärztlichen Befürwortern hierzulande.

    Was ich bei denen, die ich kenne, besonders toll finde: Sie verteufeln mehrheitlich jedes Verringern des KH-Inputs zur Verringerung von BZ-Anstiegen. Aber noch weniger, wie nach der beworbenen OP maximal möglich, ist eben nach der OP völlig in Ordnung. Vollkommen logisch, oder? von Jürgen
  • Hawkeye

    Rang: Gast
    am 07.12.2009 09:24:17
    ^^^^^
    Eine ähnliche OP wird von Prof.Frenken im Krankenhaus Monheim/Rhl. seit längerem durchgefürt und das mit gutem Erfolg.Ich kenne Personen die massives Übergewicht (145kg und mehr)und DM hatten.Ihr gewicht liegt jetzt bei schlappe 69kg und KEINE DM mehr.Der Langzeitwert liegt bei 5.
  • peter

    Rang: Gast
    am 07.12.2009 09:58:58
    erstaunlich anke, die diabetologen in nrw, warnen einheitlich vor dieser op, und stellen fest daß die heilungsbehauptung bisher nicht eintritt.
  • Manuel

    Rang: Gast
    am 07.12.2009 15:23:42
    Als erstes fällt hier einmal auf, mit welcher Vehemenz gegen dieses Thema aufgetreten wird. Ob nun fachlich oder auch nur polemisch. Man möchte meinen, dieses Forum wird vom BdSN oder der Pharmaindustrie gesponsert und betreut.
    Laut KoDim Studie der PMV betrug der Kuchen bereits 2001 schon 30,6 MILLIARDEN Euro. Also auch 30,6 Mrd. Gründe gegen etwas Neues zu sein.

    Ich glaube es wäre besser mehr in die Heilung von Diabetes zu investieren als in sprechende Zuckermessgeräte und bunte Sensoren.
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 07.12.2009 17:11:00
    Würde ich sofort unterschreiben, wenn Heilung hier bedeuten würde, dass die operativ Geheilten wie Nichtdiabetiker auch 2 Scheiben gesundes Brot zum Frühstück essen könnten, ohne dass ihr BZ anschließend über die Nierenschwelle ansteigt.
    Tatsächlich kann sich das so geheilte OP-Opfer aber statt der 2 nur noch 1/2 Scheibe einverleiben, und die hat beste Aussichten, nur noch zur Hälfte verstoffwechselt und zur anderen schlicht rausgepfiffen zu werden. Damit steigt der BZ zwar immer noch erheblich höher als gesund, aber meistens nicht mehr so hoch wie für Diagnose Typ2 - mithin geheilt, oder?

    Und Du schreibst, als gäbe es diese Heilung, die übrigens NICHTS an den Defekten des Typ2 verändert, umsonst. Schon mal nachgerechnet, wie viele Teststreifen für eine OP gekauft werden könnten?
    Und was die Nachsorge kostet? Und wie sich die Verstümmelung langfristig auswirkt? von Jürgen
  • twhw

    Rang: Gast
    am 07.12.2009 18:31:30
    Gut gebrüllt, Jürgen! Der Monheim-Verfechter (der übrigens nicht Anke ist!) hat doch schon mal einen auf den Deckel bekommen - warum lallt er schon wieder? @91.12.213.165: Für die DM-"Heilung" ist eine Nierentransplantation NICHT erforderlich. Allerdings werden in D kaum seperate BSD-Transplantationen durchgeführt, sondern meist komb. Nieren-Pankreas-Transplanties...
  • peter

    Rang: Gast
    am 07.12.2009 22:42:48
    die blinden und sehschwachen diabetiker werden sich besonders freuen , wenn jemand statt in sprechende bz geräte in phantasieheilung investieren will.
    als wenn nicht schon seit jahren ernsthafte forschung in diese richtung betrieben würde.