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Wie groß ist das Risiko?

  • Claudia

    Rang: Gast
    am 25.06.2004 13:10:47
    Ich habe seit mehr als einem halben Jahr Werte zwischen 300 und mehr als 500.
    Ich stecke in einem Teufelskreis verschiedener Krankheiten und bekomme einfach nichts auf die Reihe - und ich traue mich nicht mehr zum Diabetologen - er meinte ich müsste selbst für bessere Werte sorgen.....

    Natürlich versuche ich das - aber, wie lange können so schlechte Werte gut gehen?

    In der Zwischenzeit ist mir langsam sowieso alles egal...
  • Rudi

    Rang: Gast
    am 25.06.2004 15:34:06
    bei den Werten würde ich mich zu diesem "Diabetologen"
    nicht mehr hinbewegen. Da kann man selbst nichts mehr verändern. Schleunigst in nächste Krankenhaus mit Diabetes-Abteilung und die Ursachen und den Diabetes behandeln lassen. Lass Dir helfen aber rasch, bevor du umkippst, dann ist es zu spät.
    Kopf hoch und keine Panik. Also raff dich auf möglichst schnell.
    Rudi
  • Claudia

    Rang: Gast
    am 25.06.2004 19:37:21
    Im Ernst: Ich kenn mich "eigentlich" ziemlich gut aus. So schnell fällt man doch nicht ins Koma?! ???? Spätschäden und so ist auch klar. Ich will es selbst wieder in die Reihe bringen, sprich : nichts essen und Sport. Aber? Wieviel Zeit hab ich, bevor ich wirklich ernstlich Bedenken haben muss? Die Panik hab ich schon hinter mir. Und den Arztbesuch auch... Krankenhaus geht nicht. Und ich bin nicht besonders übergewichtig und so,

    aber, wieviel Zeit bleibt, das in die Reihe zu bekommen?
  • Reiner

    Rang: Gast
    am 25.06.2004 23:39:41
    Hallo,

    ein Statistiker ertrank in einem Teich der durchschnittlich 1,20 m tief war.

    Soviel zum Thema Statistik, die immer eine Aussage für das Kollektiv, nie aber eine Aussage für die einzelne Person zulässt.

    Ohne fachkompetente Hilfe kannst Du Werte zwischen 300 - 500 mg/dl nicht in den Griff kriegen.

    Die Zeit arbeitet gegen dich und bald werden die üblichen Spätschäden nachweisbar sein.

    Nichts essen und viel Sport bringen dich keinem Millimeter weiter. Wahrscheinlich brauchst Du Insulin. Irgendwann wirst Du das auch verstehen müssen.

    Grüße von Reiner
  • Marlis

    Rang: Gast
    am 26.06.2004 09:51:46
    Wie Reiner schon schrieb, jeder Mensch reagiert anders. Ein BZ zw.
    300 iund 500 ist durchaus geeignet,
    ins diabet. Koma zu fallen, und das
    kann u.U. tödlich sein. von Marlis
  • Claudia

    Rang: Gast
    am 26.06.2004 13:03:02
    Ich habe überhaupt kein Problem mit Insulin, ich würde sofort spritzen,nicht dass Ihr mich missversteht. Ich bin im letzten Herbst zum Arzt genau mit dem Problem, dass ich mit den Werten nicht mehr klar kam. (bin seit 10 Jahren Typ 2 und hatte, bis noch andere Krankheiten dazu kamen(keine Spätschäden) alles im Griff.)
    Und bekam zur Antwort, ich hätte noch genug eigenes Insulin, bin aber insulinresistent. Ich solle das selbst in den Griff bekommen. Ich nehme 3g Metformin. Wieso darf ein Arzt den Patienten so im Stich lassen? Und woher soll ich das Vertrauen nehmen, es nochmal irgendwo anders zu versuchen?

    Ich seh mich als "austherapiert" an.
  • Claudia

    Rang: Gast
    am 26.06.2004 13:11:27
    Ja, dann hab ich wohl Glück, dass ich noch da bin, aber wieso kann ein Arzt das verantworten?
  • Marlis

    Rang: Gast
    am 26.06.2004 18:46:49
    Nur alte Diabetes-Hasen wissen, daß
    diemeisten Hausärzte von Diabetes
    leider wenig Ahnung haben. Geh zu
    einem Diabetologen:

    http://www.schwerpunktpraxis.de/ von Marlis
  • Marlis

    Rang: Gast
    am 26.06.2004 18:49:13
    Metformin wird meist übergewichtigen Diabetikern
    verschreiben. Es hat manchen schon beim Abspecken
    geholfen, Disziplin ist aber auch vonnöten.

    Gegen Insulinresistenz gibt Es eine Reihe Pillen, ich
    würde die aber nicht nehmen.

    Was die anderen Krankheiten angeht, so sollten diese
    natürlich auch fachlich behandelt werden.

    Viele Diabetiker haben z.B. Schilddrüsenprobleme, die
    können das ganze System durcheinanderbringen.

    Mir scheint hier auch psychotherapeutische Unter-
    stützung abgebracht.
    von Marlis
  • Claudia

    Rang: Gast
    am 26.06.2004 20:51:09
    Hallo Marlies,

    das ist es ja - außer der Schilddrüse habe ich alles - der Therapeut hat noch viel weniger Ahnung als ich...... und kann nicht helfen.
    ich bin auch nicht besonders übergewichtig, eher normal.... - aber beim Diabetes soll ja auch der Normalgewichtige abnehmen, besonders noch mit irgendwas, woran der Arzt Geld verdient....und dann landet man in der Essstörung......

    Ehrlich gesagt, ich bin so gefrustet und ratlos, weil es niemanden zu interessieren scheint, ob ich bald......

    ich denke ich schreibe lieber nichts mehr, weil die gute Behandlung, die überall angepriesen wird, gerade erst im neuesten Diabetes-Journal, reine Theorie ist, die die allerwenigsten bekommen, ich jedenfalls nicht.

    Vielen Dank Euch allen!!!!