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Sehverschlechterung nach Einnahme von Metformin 500

  • Petra

    Rang: Gast
    am 15.05.2004 16:17:36
    Hallo,

    seit vier Wochen nehme ich Metformin 500. Eine Woche lang 1 Tablette, danach 2 täglich.
    Kurze Zeit nach Einnahmebeginn verschlechterte sich meine Sehkraft enorm.Bisher brauchte ich nur eine Lesebrille mit 2,5 Dioptrin, inzwischen trage ich eine mit 3,0 für die Fernsicht und zum Lesen setze ich noch eine Brille darüber. Mann kann daher sagen, dass sich meine Sehkraft um 50% verschlechtert hat. Beim Augenarzt war ich, allerdings muß noch eine Hintergrundspiegelung vorgenommen werden.
    Meine Frage nun, wie lange muß ich mit diesen "Nebenwirkungen" rechnen? Ich will doch schwer hoffen, dass sich das wieder legt.
    Vielen Dank schonmal.
    Petra
  • Georg

    Rang: Gast
    am 15.05.2004 18:58:37
    Hallo Petra,

    Metformin wird meist übergewichtigen
    Diabetikern verordnet. Die Verschlech-
    terung Deines Sehvermögens könnte
    dadurch bedingt sein, daß längere Zeit
    sehr hohe BZ-Werte bestanden und
    diese sich nun gebessert haben.

    Wenn keine Netzhautschäden vor-
    liegen, dürfte sich das wieder geben,
    kann aber einige Wochen dauern.
    Deshalb sollte man kein Geld für eine
    teure Brille ausgeben, also erst mal
    abwarten.
    von Georg
  • Petra

    Rang: Gast
    am 15.05.2004 20:01:10
    Hallo Georg,

    vielen Dank für die schnelle Antwort, beruhigt mich ungemein :-))

    Gruß
    Petra
  • Mirijam

    Rang: Gast
    am 19.05.2004 02:20:40
    Hallo Petra,

    sofort die Netzhaut untersuchen lassen.

    Ausserdem auch:

    a) die Durchblutung der Netzhaut

    b) die Weite deines Blickfeldes.

    Diese Untersuchungen, jetzt machen lassen, und nicht erst, wenn es Einblutungen gibt oder gar Netzhautablösungen.

    Dann ist alles zu spät.

    Auf die Untersuchungen bestehen. (Egal, was die Gesundheitreform sagt).

    Ausserdem, hoffe ich für dich, das du nicht nur mit Tabletten behandelt wirst.

    Gruß

    Mirijam
  • Nicole

    Rang: Gast
    am 04.09.2004 20:00:35
    Hi,
    ich hätte mal ne kleine frage, als ich aus dem urlaub kam, war mein zucker sehr schlecht (hatte gesündigt). naja, mit schlecht mein ich z.b. 305 nach dem essen.
    seit 4 tagen nehm ich glucobay 100 (1 tab zum essen) und werte werden langsam besser.
    nun war mir bei den hohen werten total schwindelig und ich konnte kaum drei meter weit sehen, solche sehstörungen hatte ich. im moment sind die immer noch leicht vorhanden und der schwindel auch. liegt das echt daran, dass sich die werte normalisieren? wie lange muss ich denn noch damit "leben"? denn auf arbeit behzindert das doch recht stark, auch dass ich mich immer schlapp fühle.
    l.g. nicole von Nicole
  • börni

    Rang: Gast
    am 05.09.2004 23:44:21
    Hallo Du!

    Also davon ausgehend, dass Du noch nicht spritzt, da Du die Oralen-AntiDiabetika nimmst, möchte ich mal davon ausgehen, dass Du Typ 2 bist. Bitte berichtige mich, wenn ich da jetzt falsch diagnostiziere.

    Dein BZ - Wert nach dem Essen, wie viele Minuten nach dem letzten Happen war der denn?

    Abgesehen davon, dass derartige Werte einfacht total intolerabel sind, möchte ich Dich aber jetzt nicht persönlich angreifen - Nein - Ich möchte Dir vielmehr eine Hilfestellung dabei geben, die zukünftige Einstellung zu verbessern.

    Also: In Anbetracht der Tatsache, dass der Wert von über 300, ob jetzt nach dem Essen, oder sonst viel zu hoch ist, und dadurch deine Proteine zunehmend glykieren (das bedeutet, dass die Glukose, die im Blut herumschwimmt, sich an die Proteine hängt), und das leider kausal für die befürchteten Folgeerkrankungen ist, sollte man versuchen, die Nierenschwelle (um die 160 mg/dl) nicht zu überschreiten.
    Nun - Das ist ja einfacher gesagt als getan. Richtig. Primär würde ich an Deiner Stelle auf das Spritzen von Isulin umsteigen. Hier sollte sich zumindest eine relative Besserung Deiner Werte einstellen - Vorausgesetzt natürlich, die Einheiten und das Insulin stimmt.
    Aber dazu auf Anfrage gerne mehr.

    Du fragst hier ja im Augen Forum.
    Die Sehschwäche, die Du bei derartigen Überzuckerungen hast, beruhen m.E. nicht auf der akuten Blutzucker-Spitze. Ich vermute vielmehr, dass bei Dir evtl. schon gravierende Schädigungen des Auges vorliegen.

    Ich bitte Dich deshalb darum, nachdem Du dieses Posting gelesen hast, Deinen Augenarzt anzurufen, und einen Termin für noch diese Woche zu vereinbaren und hier eine Untersuchung durchführen zu lassen.
    Im Fachjargon nennt das sich Augenhintergrung-Spiegelung. Dann sollte eine sog. Fluoreszenzangiographie gemacht werden, um die Durchblutung Deiner Retina (Netzhaut) noch besser beurteilen zu können.

    Bitte geh sofort zum Augenarzt, sag ihm, es sei akut, und jeder Tag (falls es eine proliferative Retinopathie denn sei) sei verlorene Zeit. Hat dieser Augenarzt keinen Termin mehr frei, geh zu nem anderen!!! Es geht um Dein Augenlicht!!

    Bitte um Verzeihung, dass ich dies nun so
    dramatisch schildere...

    Bis bald,
    Bernhard von börni
  • Nicole

    Rang: Gast
    am 06.09.2004 17:09:14
    Hi,
    vielen dank für deine antwort.
    also, den 300er wert hatte ich nur einmal, mittlerweile sind meine werte vor dem essen besser, 2 std. nach dem essen so zwischen 130 und 180. mache zudem eine diät.
    spritzen kann und will ich wegen meinem beruf nicht, dann wäre ich den nämlich los und da ich nichts anderes gelernt habe (mache diesen beruf schon seit ich 16 bin)
    wäre mein leben ehrlich gesagt total verkorkst und das ist nun wirklich nicht mein ding.
    das mit dem schwindel hat sich gebessert und klar sehen tu ich auch wieder, aber sicher hast du recht, dass ich das untersuchen lassen sollte. aber ich arbeite in der woche momentan so 70-80 std. und da die zeit zu finden ist schwer.
    also wenn ich so lese was ich schreibe klingt das recht blöd, aber mein job ist mir halt sehr wichtig...gäbe auch noch mehr einzelheiten, aber die möchte ich nicht so öffentlich ausposaunen. wenn du magst können wir ja mailen: Moppelchen30@aol.com
    ganz liebe grüße nicole von Nicole
  • börni

    Rang: Gast
    am 06.09.2004 21:16:15
    Hallo Nicole!

    Ja, aufgrund Deines Berufes möchtest Du Dich nicht spritzen. Du arbeitest 70 - 80 Std. die Woche.

    Das ist ja bombig. Brauchst Du dazu Deine Augen?
    Wenn nicht, würde ich weiterhin dem Diabetes einen Stellenwert wie nem Ekzem zuschreiben.

    Du hast es meiner Meinung nach nicht verstanden, worum es bei Diabetes geht.

    Von vielen wird es als, sagen wir, Stoffwechselstörung abgetan, und die Medien und Pharmaindustrie, die ja nur davon profitiert, dass der Patient krank bleibt und kränker wird, suggeriert uns natürlich ->> Das Leben mit Diabetes sei überhaupt kein Problem, etc.

    Wenn ich ehrlich sein soll - das Leben mit Diabetes ist auch kein Problem -> Aber dann nicht darüber wundern, dass primär Augen und Nieren schlapp machen, und sukzessive der restliche Körper und v.A. die Psyche zum Kadaver wird.

    Ich selbst bin seit 20 Jahren insulinpflichtiger Typ1, und glaube mir ... der "Job" steht NIE vor der Gesundheit!

    Liebe Grüße,
    Bernhard

    P.S. Falls Du Fragen hast, die Du nicht öffentlich stellen möchtest, kannst Du mich jederzeit gerne per email erreichen:
    perrysinclair@gmx.de
    von börni
  • BSP62

    Rang: Gast
    am 17.12.2011 06:08:55
    Hallo.

    Ich möchte noch mal auf die Überschrift zurück kommen.
    Ich habe seit 3 Jahren Diabetis Typ II und nehme Metformin AL 850.
    Nun bekam ich in den Jahren immer öfters Augenprobleme.
    Ich sah manchmal vernebelt, wurde Lichtempfindlicher.
    Anfang dieses Jahres bin ich nun zum Augenarzt.
    Der erste hat mich lange warten lassen und mich dann sehr schnell abgefertigt
    und in dem Vordruck von meinem Zuckerarzt ein Kreuzchen bei:
    „leichte Retinopathie“ gemacht.
    Weil der mich mit der Beratung regelrecht zwischen Tür und Angel abgebügelt hat,
    und weil mein Zuckerarzt meine Probleme nicht mit Zucker erklären konnte,
    meine Werte sind fast Optimal eingestellt,
    bin ich zu einem weiteren Augenarzt gegangen.
    Dort wurde mir erst gesagt, das könne man eventuell operieren,
    bei einem weiteren Folgetermin wurde zum ersten mal vom
    “Grauen Star“ geredet.

    So; nun habe ich zwischendurch immer mal wieder den Eindruck gehabt, meine Augen bessern sich, je länger die Tabletteneinnahme zurück liegt. (Im Tagesverlauf).
    Zuletzt meinte mein Zuckerarzt da zu mir, ich könne auf die Tabletten wohl verzichten,
    soll aber zur Vorsicht dann doch noch eine nehmen.
    Die dann eben am Abend.

    Nun verschlechterte sich mein Sehen aber weiter, wenn auch langsamer.
    Es sollte nun sogar zu einer Operation am Auge kommen.
    Aus verschiedenen Gründen sollte die OP in Vollnarkose gemacht werden.
    Es war aber gerade kein Narkosearzt verfügbar und so wurde der Termin verschoben.
    Vielleicht mein Glück?
    Denn nun komMTS.
    Weil das zu operierende Auge mein einziges ist, ein Geburtsfehler,
    habe ich vor der Op natürlich echte Panik, das was schief läuft.
    Und so habe ich nun vor 4 Tagen als Verzweiflungstat einen Selbstversuch gestartet
    und lasse die Tabletten total weg.
    Und ich werde den Eindruck nicht los, meine Augen beginnen sich zu bessern.

    Bei meiner Programmiersprache war die Schrift schon immer etwas grösser eingestellt.
    Aber ich kann inzwischen wieder die ersten Brocken meiner Programme ohne Brille erkennen,

    Kann das sein? Ist das vielleicht nur ein Selbstbetrug?
    Was geschieht da?

    Mit freundlichen Grüßen: BSP62

    PS: Schreibfehler bitte ich noch zu entschuldigen, so super sind meine Augen leider noch nicht. Und noch brauche ich zur Unterstützung eine Bildschirmlupe.

  • Gast

    Rang: Gast
    am 17.12.2011 13:23:13
    allerdings machst du dir was vor.
    aber leider nicht erst jetzt, sondern du bist von anfang an veräppelt worden.
    wenn zweifel an metformin bestehen, gibt es als nebenwirkungs freien bz senker insulin.
    die behauptung ich bin gut eingestellt sagt leider absolut nichts aus.
    deine augenärzte sind das letzte, denn jeder hat was anderes diagnostiziert.
    daher am besten alle über bord und zu einer kompetenten augenklinik gehen und
    eine ! - diagnose einholen die auch steht.
    da du nur ein auge hast ist das entscheidend für die zukunft.
    eine katarakt op(grauer star) ist heute rpoblemlos ohne vollnarkose, oft ambulant sonst mit einer nacht im zentrum und am nächten tag nachkontrolle.
    für experimente ist deine situation nicht geeignet.
    alles gute
  • Gast

    Rang: Gast
    am 17.12.2011 19:30:00
    Hallo.

    Gut eingestellt bedeutet:
    Am Anfang, also vor 4 Jahren, lag mein HbA noch bei 19,5.
    Ist dann kontinuierlich langsam gesunken und lag vor 3 Wochen bei 5,6-
    Meine Zuckermessungen zeigen selten über 130, nach den Mahlzeiten.
    Bei einer anderen Blutuntersuchung bei einem anderen Arzt vor einem halben Jahr wurde sogar Unterzuckerung fest gestellt.

    Die Augenop soll deshalb in Vollnarkose gemacht werden,
    weil ich nur das eine „gesunde“ Auge habe und ich ausserdem noch RLS (Ruhelose Beine“ habe und die Gefahr besteht, das ich nicht still genug halten kann.
    So gesehen wäre mir das in Vollnarkose sogar recht.

    Tja; - Das da an den Diagnosen und Erklärungen was nicht passt,
    das Gefühl habe ich ja auch. Deshalb schreibe ich hier ja.
    Und ansonsten scheine ich sowieso „vom anderen Stern“ zu sein.
    Ein mal im Jahr huste ich mich tod, aber die Allergietest ergeben keine Auffälligkeiten.
    RLS- Medikamente wirken bei mir genau entgegengesetzt,
    bei örtlichen Betäubungen brauche ich immer „einen schlag mehr“,
    bei einer Blinddarm OP haben die drei!!! Löcher in mich rein geschnippelt, weil die nicht wussten, ob da noch mehr ist,
    u.s.w.

    Na gut. Also weiter wie von mir angedacht.
    Wenn ich bis Neujahr wieder ohne Brille programmieren kann,
    gehe ich noch mal zu einem anderen Augenarzt und werde die OP erst einmal stoppen.

    Mehr als ausprobieren kann ich wohl z.Z. nicht machen.

    Mit freundlichen Grüßen: BSP62
  • Gast

    Rang: Gast
    am 17.12.2011 20:11:14
    du weißt ferndiagnosen sind immer mist, aber die stärke der hornhauttrübung(katarakt) kann jeder am abend sehen wenn um die lichter der entgegenkommenden autos runde (mehr oder weniger) große leuchtende nebelringe sind.
    komischerweise ändert sich die trübung.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 17.12.2011 22:13:54
    Hallo.
    Der erste Anschein zum grauen Star passt schon.
    Entgegenkommende Autos blenden so stark, das ich die eigene Fahrspur kaum erkenne,
    Tagsüber bei hellem Licht erkannte ich keine Gesichter mehr,
    habe mich deshalb sogar vorbeugend bei meinen Nachbarn entschuldig, das es sein kann, das ich Sie mal nicht erkenne und deshalb vielleicht mal nicht grüße,
    u.s.w.

    Es ist der zweite Anschein, der mich irritiert.
    Je länger ich die Tabletten weg lasse,
    um so besser erkenne ich wieder.
    Die Zahlen auf dem Herd, Gesichter, meine Programmiereinstellungen, u.s.w.

    Darum stellt sich mir die Frage; - Kann es sein, das die Tabletten sich im Auge ablagern und es daher zu der Eintrübung kommt?
    Wieso kommen zwei unterschiedliche Augenärzte zu so unterschiedlichen Ergebnissen?
    Retinopathie & Grauer Star?
    Das ist ja ein unterschied wie wenn der eine sagt:
    Wir müssen ihnen ein Arm abnehmen, der andere will aber das Bein operieren.

    Gruß: BSP62
  • Gast

    Rang: Gast
    am 18.12.2011 10:15:47
    Ich habe auch das Problem mit dem grauen Star, allerdings keinerlei Anzeichen für eine Retinopathie. Meine Augenärztin meint, es wäre möglich, daß ich diese Linsentrübung schon seit meiner Geburt habe. Die Probleme mit dem hellen Licht kenne ich schon seit meiner Jugend. Nun war sie letztes Mal nicht da als ich zur Überprüfung da war und ihr Stellvertreter sagte mir, ich müsse mich bis spätestens nächstes Jahr operireren lassen, weil ich dann nichts mehr sehen würde. Die Art grauer Star, die ich habe, würde sehr schnell voranschreiten.
    So verschieden können die Aussagen von Ärzten sein.

    Was die "restless legs" betrifft, so würde ich mal den Ferrit-Wert überprüfen lassen, ein zu niedriger Wert ist oft die Ursache dafür. Das muß auch nicht unbedingt am Hämoglobinwert zu sehen sein, der ist oft ganz normal.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 18.12.2011 21:40:35
    Hallo.
    Ja, das mit der Lichtempfindlichkeit in der Jugend kenne ich ebenfalls.
    Damals habe ich Sonnenbrillen sogar noch auf Rezept bekommen.
    Das waren noch Zeiten. Lang, lang ist’s her. Smile.

    Zum RLS meinte der letzte Neurologe,
    “Medizinisch sei ich aus Therapiert“.
    Was das heißt ist klar, ab in die Beklopptenecke. Das kenne ich seit über 35 Jahren.

    So. Nun meine Zuckerwerte nach über 5 Tagen ohne Tabletten:
    Nach dem Aufstehen: 101. ½ Std. nach der Mahlzeit: 192
    Das ist hoch und mir ist bei meinem Versuch auch leicht mulmig.
    Aber was soll ich machen.
    Ich will das nun wissen: Haben meine Augenprobleme auch mit den Tabletten zu tun?

    Vor ca. einem Halben Jahr habe ich alles mit Aspatam (den Zuckerersatzstoff) abgesetzt.
    Danach schien die Augenverschlechterung erst einmal zum stehen gekommen zu sein.
    Aber es begann nach ca 2 weiteren Monaten doch wieder, langsam schlechter zu werden.
    Nun also auch die Tabletten weg, und zur Zeit scheint es mit den Augen Stück für Stück geringfügig besser zu werden.
    Also vorsichtig weiter und hoffen, das ich mich nicht selber betrüge.

    Gruß: BSP62
  • Gast

    Rang: Gast
    am 19.12.2011 10:28:24
    Ob deine Sehverschlechterung mit den Tabletten zusammenhängt kann ich nicht beurteilen, aber ich habe jahrelang Tabletten genommen. Zuerst Euglucon und dann später Metformin und an meinen Augen hat sich nichts verändert. Meine Augenärztin meinte, sie kann nicht ausschließen, daß mein grauer Star mit dem Diabetes zusammenhängt, glaubt es aber nicht wirklich.
    Wenn du vor Tabletten zurückschreckst, solltest du dich doch mit dem Gedanken an Insulin anfreunden. Deine Werte sind einfach viel zu hoch, es muß etwas geschehen. Probier es wenigstens aus, du wirst sehen, du bist viel freier und kannst deinen BZ mit Insulin viel besser handhaben.

    Was die RLS betrifft, so solltest du wirklich mal dein Ferrit testen lassen oder wurde das bereits gemacht? Es ist eine einfache Blutuntersuchung.
    Ich habe eine Bekannte, die in einem Schlaflabor arbeitet und als ich die unruhigen Beine bei mir erwähnte, sagte sie das von dem Ferrit. Sie meinte, die Ärzte versuchen alles mögliche, vergessen aber meist diese naheliegende und relativ einfache Ursache.
    Bei mir jedenfalls war es so und ich habe dieses Problem nicht mehr.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 19.12.2011 19:15:28
    Hallo.

    Ja, ich werde zusehen, das ich meinen Termin bei meinem Diabetesarzt vorgezogen bekomme um das alles noch mal zu besprechen.

    Denn klar ist zumindest, das sich mein Sehvermögen verändert.
    Heute konnte ich diese Seiten zum ersten mal ohne Bildschirmlupe lesen.
    (Ohne Brille geht noch nicht).
    Dafür ist es draußen bei Tageslicht etwas schlechter geworden,
    draußen am Abend ist mein Blick klar.
    (Solange mir kein Auto mit seinem Licht entgegen kommt).
    Auch werde ich mich noch vor der geplanten Augenop um eine dritte Meinung bemühen.

    Mein Zuckerarzt meinte, mit Diabetes lassen sich meine Augenprobleme nicht erklären.
    Meine Zuckerwerte seien so gut, als wenn ich kein Diabetes habe.
    Und als ich meiner Augenärztin mein Büchlein zeigte, hat die sich ebenfalls anerkennend geäußert.

    Zum RLS. Mal sehen, ob man gleich mit nach Ferrit schauen kann oder ob ich dazu noch mal eine neue Baustelle aufmachen muss.

    Noch wage ich es, mein Experiment weiter zu führen.
    Mein letzter Zuckerwert nach dem Essen und einem ¾ Std. Spaziergang: 160

    Gruß: BSP62

  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5072
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 20.12.2011 08:17:22
    Hallo BPS32,

    wenn du das Metformin für längere Zeit weglässt, dann solltest du deinen BZ durch andere geeignete Maßnahmen niedrig halten. Eine Maßnahme hast du ja mit dem Spaziergang nach dem Essen schon ergriffen. Wesentlich wirkungsvoller und deshalb stark zu empfehlen ist eine Reduzierung der KH. Entweder du lässt für die Dauer des Experimentes einfach mal Kartoffeln, Brötchen, Nudeln, Reis, ... weg, oder du testest aus, wie viel du dir von diesen Sachen leisten kannst, ohne das der BZ nach den Mahlzeiten über deine Grenze hinausschießt.

    Mit der von mir empfohlenen Grenze von 140 mg/dl in einer Stunde nach dem Essen bist du auf der sicheren Seite und brauchst dir keine Sorgen zu machen, dass das Weglassen der Tabletten zwar deinen Augen kurzfristig gut tun könnte, aber langfristig deinen Diabetes verschärft.

    Wenn du dir wegen der Wirkung der Tabletten auf die Augen so große Sorgen machst, dann solltest du dir noch viel mehr Sorgen wegen einem evtl. zu hohem BZ machen. Es wird vermutet, dass für die Augen hohe BZ-Schwankungen mehr schaden, als ein leicht erhöhter BZ. Die BZ-Schwankungen werden mit dem HbA1c nicht richtig erfasst, weil der durch kurzzeitige Ausschläge nicht verändert wird. Eine gute Anleitung für eine flache BZ-Führung kannst du dir hier ansehen.

    Beste Grüße, Rainer
  • Gast

    Rang: Gast
    am 20.12.2011 12:13:19
    Hallo Rainer.

    Der Gedanke, das ich eine noch nicht erklärte, geringfügige Verbesserung mit einer gefährlichen langfristigen Verschlechterung tauschen könnte,
    der Gedanke ist mir natürlich auch gekommen.
    BZ nach dem Aufstehen: 99
    1 1/2Stad. nach dem Frühstück: 176
    Deshalb habe ich heute morgen nach dem Frühstück dann doch wieder eine halbe Tablette genommen.

    Dann war ich eben gerade bei meinem Diabetesarzt:
    Insulin ist nicht nötig; Meine Durchschnittswerte sind so gut, das man es verantworten kann, wenn ich die Tabletten mal weg lasse.
    Gehen die Werte über 160 eine Std. nach den Mahlzeiten, dann aber besser doch wenigstens eine halbe Tablette.
    Und wie wichtig Bewegung ist, habe ich längst verstanden.
    Deshalb wird alles, was im Radius von zwei U-Bahnstation liegt, zu Fuß erledigt.

    Was da bei meinen Augenveränderungen geschieht, konnte der Arzt aber auch nicht erklären. Mit den Tabletten kann das auch nach seinem Dafürhalten aber nichts zu tun haben.
    Habt ihr hier ja auch schon gesagt.

    Aber was geschieht da?
    OK, gutes sehen ist wirklich was anderes.
    Aber wieso kann ich wieder einige Dinge entziffern, die ich noch vor einer Woche nicht erkennen konnte???
    Na ja. Vielleicht kann mir das nächstes Jahr ja ein Augenarzt erklären.

    Gruß & Dank: BSP62
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5072
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 21.12.2011 09:44:24
    Hallo BSP62,

    ich traue mich trotzdem noch mal die Frage zu stellen: warum nimmst du einen halbe Tablette wenn der BZ nach dem Frühstück zu hoch wird? Warum lässt du nicht einfach ein paar KH weg und versuchst damit unter deinem Zielwert 160 zu bleiben? Mach einfach mal einen Test und miss den Unterschied. Mit geringem Aufwand (z.B. halb so viel Brot, Brötchen und dafür den zweifachen oder dreifachen KH-armen Belag) kannst du wahrscheinlich riesige Erfolge in der BZ-Führung ausmachen.

    Ob die 160 als Ziel für den 1-Stunden-Wert ausreichen oder noch zu hoch liegen, das kann dir keiner 100%ig sagen, auch nicht dein Diabetologe. Ich habe mich auch ein paar Jahre mit 160 zufrieden gegeben und konnte damit zumindest erreichen, dass sich mein Diabetes nicht wesentlich verschärft hat. Meine beginnenden Nervenschäden an den Fußsohlen und den zu hohen Blutdruck bin ich aber erst losgeworden, nachdem ich eine Weile die 140 als Ziel für die obere Grenze anvisiert hatte. Meine Augen sind zum Glück noch nicht betroffen gewesen, aber wenn mit denen was wäre, dann würde ich meinen Zielwert wahrscheinlich noch einmal runtersetzen. Und das, wie du das auch gern möchtest, möglichst ohne Medis mit viel Bewegung und mit dem Weglassen von ein paar KH. Mach einfach mal ein paar Tests in diese Richtung.

    Beste Grüße, Rainer
  • Gast

    Rang: Gast
    am 21.12.2011 10:23:52
    Rainer schrieb:
    Hallo BSP62,

    ich traue mich trotzdem noch mal die Frage zu stellen: warum nimmst du einen halbe Tablette wenn der BZ nach dem Frühstück zu hoch wird? Warum lässt du nicht einfach ein paar KH weg und versuchst damit unter deinem Zielwert 160 zu bleiben? Mach einfach mal einen Test und miss den Unterschied. Mit geringem Aufwand (z.B. halb so viel Brot, Brötchen und dafür den zweifachen oder dreifachen KH-armen Belag) kannst du wahrscheinlich riesige Erfolge in der BZ-Führung ausmachen.


    Beste Grüße, Rainer




    gekürzt


    Ja warum wohl? Vielleicht weil der Mensch keine Maschine ist. Ich esse seit Jahren eine Scheibe Brot zum Frühstück. Es gibt Tage, da hab ich am Vormittag leichte Unterzuckerungsprobleme und an anderen erschrecke ich beim Nachmessen, weil die Werte so hoch sind.
    KH einsparen ist bestimmt kein Mittel, seinen Diabetes zu behandeln.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 21.12.2011 11:11:25
    Wir können alle keinen Diabetes behandeln, sondern wir können nur ausgleichen, was unsere defekte Blutzucker-Automatik nicht mehr schafft, und zwar einmal, indem wir den Insulin-Bedarf verringern. Das macht Metformin, indem es die Zuckerausgabe der Leber bremst. Und das macht auch jede Verringerung des KH-Inputs.

    Je höher der BZ nach dem Frühstück ansteigt, desto wahrscheinlicher ist anschließend nach diesem Schema der Unterzucker vor dem Mittagessen.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 21.12.2011 11:55:58
    Hallo Rainer.

    Mein Vorschreiber hat es schon ganz gut gesagt.

    Ich bin ja am Experimentieren.
    Mal ists gut, dann wieder nicht.

    Das ich im groben wohl etwas richtig mache erkennt man ja schon an dem OK meines Arztes zum Tabletten weglassen
    und daran, das meine Werte ja kontinuierlich zurückgegangen sind.
    Bewegung, keinen Alkohol, nichts Süsses, Vollkornbrot,keine Butter, u.s.w.

    Gruß: BSP62
  • Gast

    Rang: Gast
    am 21.12.2011 12:21:06
    Hier hast Du den Maßstab für die gesunde BZ-Schwankung im Zusammenhang mit dem Essen.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 21.12.2011 12:28:40
    Gast schrieb:
    Wir können alle keinen Diabetes behandeln, sondern wir können nur ausgleichen, was unsere defekte Blutzucker-Automatik nicht mehr schafft, und zwar einmal, indem wir den Insulin-Bedarf verringern. Das macht Metformin, indem es die Zuckerausgabe der Leber bremst. Und das macht auch jede Verringerung des KH-Inputs.

    Je höher der BZ nach dem Frühstück ansteigt, desto wahrscheinlicher ist anschließend nach diesem Schema der Unterzucker vor dem Mittagessen.




    Natürlich behandeln wir unseren Diabetes oder wie würdest du die Maßnahmen zur Senkung des BZ sonst bezeichnen.

    Du hast leider nicht richtig gelesen, mein BZ steigt oder fällt nach dem immer gleichen Frühstück. Mit dem Mittagessen hat das nichts zu tun. Leider verhält sich mein BZ nicht nach irgendeinem Schema. Wenn deiner das tut, dann freu dich, verbreite aber nicht den Behauptung, daß das bei jedem Menschen so ist.
    In ein paar Jahren wirst du sowieso anders darüber denken (müssen).
  • Gast

    Rang: Gast
    am 21.12.2011 13:27:14
    Moinmoin,

    seit wann kann man Diabetes behandeln? Das würde doch bedeuten, dass wir seine Entwicklung gezielt beeinflussen könnten.
    Bisher können wir aber allenfalls den Fortschritt verlangsamen und in der Hauptsache alle nur die Auswirkungen des Diabetes in Grenzen ausgleichen und den Blutzucker eben in mehr oder weniger engen Grenzen steuern.

    Auch Dein BZ steigt nach der gleichen Scheibe Brot in der selben Zeit nach dem Essen bei der selben Tätigkeit zwischen Essen und Messen erstaunlich gleich hoch an. Dafür brauchst Du nicht zur Maschine zu mutieren.
    Und zu verschiedenen Werten zu verschiedenen Zeiten nach dieser Scheibe Brot findest Du ne Menge Erklärung in den beiden Links.

    Bisdann, Jürgen

    Sorry, mit meinem zweiten System pack ich das Einloggen hier noch nicht.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 21.12.2011 13:44:41
    Gast schrieb:
    Moinmoin,

    seit wann kann man Diabetes behandeln? Das würde doch bedeuten, dass wir seine Entwicklung gezielt beeinflussen könnten.
    Bisher können wir aber allenfalls den Fortschritt verlangsamen und in der Hauptsache alle nur die Auswirkungen des Diabetes in Grenzen ausgleichen und den Blutzucker eben in mehr oder weniger engen Grenzen steuern.

    Auch Dein BZ steigt nach der gleichen Scheibe Brot in der selben Zeit nach dem Essen bei der selben Tätigkeit zwischen Essen und Messen erstaunlich gleich hoch an. Dafür brauchst Du nicht zur Maschine zu mutieren.
    Und zu verschiedenen Werten zu verschiedenen Zeiten nach dieser Scheibe Brot findest Du ne Menge Erklärung in den beiden Links.

    Bisdann, Jürgen

    Sorry, mit meinem zweiten System pack ich das Einloggen hier noch nicht.



    Wie üblich widersprichst du dir hier wieder mal. Gerade du bist doch ein Verfechter der Theorie, daß man seinen Diabetes in seiner Entwicklung stoppen kann, wenn die Werte nach dem Essen 140 nicht übersteigen. Und wie machst du das? Durch eine Form der Behandlung, oder durch Beten? Man behandelt auch Herzinfarkte, obwohl abgestorbenes Gewebe nicht mehr ersetzt werden kann.
    Ich weiß nicht, was du unter Behandlung verstehst, offensichtlich nicht dasselbe wie ich.

    Ich schrieb und wiederhole es gerne nochmal für dich, daß mein BZ nach dem immer gleichen Frühstück mal ansteigt und mal abfällt, obwohl - besonders seitdem ich in Rente bin - meine Tätigkeiten am Vormittag immer die gleichen sind. Ich erwarte nicht, daß du dieses Phänomen erklären kannst. Es gehört eben zu den Ungereimtheiten, die bei einem Diabetes auftreten.

    Links interessieren mich nicht, die können mir das auch nicht erklären, denn so einfach ist mein Diabetes nicht zu handhaben. Ich esse dies und dann muß ich einen BZ von so und soviel haben, das funktioniert bei mir nicht und da bin ich sicher nicht die Einzige.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 21.12.2011 14:03:57
    Moin Erika,

    wenn Du morgens meistens mit ähnlichen Werten startest, hast Du auch 1 Stunde mit ähnlichem Verhalten nach dem Essen von immer der gleichen Scheibe Brot zum Frühstück meistens einen erstaunlich ähnlichen Spitzenwert :-)

    Bisdann, Jürgen
  • Gast

    Rang: Gast
    am 21.12.2011 15:44:46
    Gast schrieb:
    Moin Erika,

    wenn Du morgens meistens mit ähnlichen Werten startest, hast Du auch 1 Stunde mit ähnlichem Verhalten nach dem Essen von immer der gleichen Scheibe Brot zum Frühstück meistens einen erstaunlich ähnlichen Spitzenwert :-)

    Bisdann, Jürgen



    Genau den habe ich eben nicht. Ich bin erstauntm woher du diese Erkenntnis nimmst.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 21.12.2011 15:58:03
    Also Du startest jeden Morgen mit deutlich verschiedenen Werten oder immer mit sehr ähnlichen?
  • Gast

    Rang: Gast
    am 21.12.2011 17:25:46
    Jürgen schrieb:
    Auch Dein BZ steigt nach der gleichen Scheibe Brot in der selben Zeit nach dem Essen bei der selben Tätigkeit zwischen Essen und Messen erstaunlich gleich hoch an


    also Jürgen, da muss ja selbst ich Einspruch einlegen ;-)

    Nachdem ich meine Argumente zum Einspruch getippt hatte hab ich vorsichtshalber nochmal meine Datenbank gefiltert und siehe da .... zumindest für 1 BE-Mahlzeiten trifft deine "Annahme" recht gut zu.
    Bei mehr BE´s werden die Abweichungen allerdings immer grösser.

    Und Medis zum Essen darf man natürlich dabei nicht nehmen sonst wird das Ergebnis eher herbeigeschluckt ;-)

    @BSP62 du schreibst:
    ------------
    BZ nach dem Aufstehen: 99 1 1/2Stad. nach dem Frühstück: 176
    Nach dem Aufstehen: 101 ½ Std. nach der Mahlzeit: 192
    ------------
    nach welcher Zeit sind diese Spitzenwerte eigentlich wieder unter 140 ?


    Grüße Havier


    --- @jürgen: Also vorerst nur halber Einspruch ---
  • Gast

    Rang: Gast
    am 21.12.2011 18:07:52
    Gast schrieb:
    Also Du startest jeden Morgen mit deutlich verschiedenen Werten oder immer mit sehr ähnlichen?



    Warum sollte ich immer mit deutlich verschiedenen Werten starten? Meine Werte liegen fast immer um die 100, abgesehen von Zeiten, wo es Probleme mit dem BZ gibt, aufgrund einer Erkältung oder so.
    Natürlich vergleiche ich nur Tage, an denen die Werte gleich oder sehr ähnlich sind, alles andere wäre unsinnig.

    Ich weiß nicht, woher diese seltsamen Werte kommen (mein Diabetologe übrigens auch nicht). Vielleicht rafft sich meine ausgepowerte BSD gelgentlich noch zu neuen Taten auf oder es liegt an der Schilddrüse, wer wieß. TypII ist eine Stoffwechselstörung, die sich nicht ausschließlich auf den BZ beschränkt, da spielen viele andere Faktoren mit rein.

    Ich habe auch manchmal plötzlich nachts Unterzucker und kann mir nicht erklären woher der kommt. Beim Essen mach ich keine besonderen Experimente und auch sonst führe ich ein eher gleichmäßiges Leben.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 21.12.2011 18:59:19
    Mit ner fehlfunktionierenden Schilddrüse beobachten auch Nichtdiabetiker häufiger BZ-Schwankungen vor allem nach unten und auch auffällige Unterzuckerungen bis in den Bereich um 30mg/dl.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 21.12.2011 22:37:50
    Gast schrieb:
    Mit ner fehlfunktionierenden Schilddrüse beobachten auch Nichtdiabetiker häufiger BZ-Schwankungen vor allem nach unten und auch auffällige Unterzuckerungen bis in den Bereich um 30mg/dl.



    Ich habe keine Schilddrüse mehr und nehme Hormone und natürlich immer die gleiche Dosis.
    Keine Ahnung, ob das die Ursache ist.

  • Gast

    Rang: Gast
    am 22.12.2011 07:46:20
    Moinmoin,

    es ist immer schwierig, 2 Baustellen, die einander direkt beeinflussen, passend aufeinander ab zu stimmen.

    Mit besten Wünschen zum Fest und Jahreswechsel, Jürgen
  • Gast

    Rang: Gast
    am 22.12.2011 09:32:39
    Gast schrieb:
    Moinmoin,

    es ist immer schwierig, 2 Baustellen, die einander direkt beeinflussen, passend aufeinander ab zu stimmen.

    Mit besten Wünschen zum Fest und Jahreswechsel, Jürgen




    Es sind nicht nur 2 Baustellen, wenn man so lange Diabetes hat wie ich, dann merkt man, daß Typ2 den gesamten Stoffwechsel beeinflußt (und nicht gerade positiv) und dann wird einem klar, daß die ewig zitierte "gesunde Ernährung" nicht ausreichen kann. Schade, daß sich das noch nicht rumgesprochen hat.
  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 23.10.2012
    am 25.10.2012 10:30:59
    Ich nehme auch Metformin 1000 mG am Tag Ich sehe auch schlechter im Nahbereich. Ich habe jetzt Metformin abgesetzt nun sehe ich im Nahbereich besser. Vorher musste ich eine Brille anziehen um am PC zu arbeiten.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 25.10.2012 12:42:01
    sorry aber solche aktionen sind doch völliger schwachsinn.
    dir wird doch kein arzt metformin verschrieben haben aus spaß?
    sondern weil deine bz werte zu hoch waren, wenn sie absinken ändert sich der glucosegehalt und damit der brechungsindex des glaskörpers, na und das sehvermögen pendelt sich nach einiger zeit wieder ein.
    der hohe bz auf dauer schädigt die netzhaut , folge ist oft retinopatie, wo ist da für dich etwas besser ? lasern ? auf jeden fall nicht angenehm.