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  • lars

    Rang: Gast
    am 16.04.2004 12:26:07
    hallo.meine mutter ist seit 15 jahren diabetikerin.sie kann oder will sich mit dieser krankheit nicht auseinander setzen.sie hat die werte entweder viel zu hoch(500) oder befindet sich im unterzucker(17-80).hier nun meine frage.kann man dieses problem durch pumpen minimieren,oder gibt es andere alternativen?ich bin für jede anregung sehr dankbar,da es für die gesammte familie kein richtiges leben mehr ist. von lars
  • Marille

    Rang: Gast
    am 17.04.2004 01:34:51
    Hallo Lars, abgesehen davon, dass es mit meiner Mutter in etwa ein ähnliches Problem gegeben hat, finde ich das Ganze nicht so pauschal zu beantworten. Ich denke, dass das Ganze nur dann in Griff zu bekommen ist, wenn deine Mutter durch ihre Verhaltensänderung einen Vorteil für sich erkennen kann. Das könnte durch eine flexiblere Lebensführung, wie sie durch eine Pumpenbehandlung erreicht werden könnte, vielleicht erreicht werden. Sie muss aber dennoch eine gute Schulung über sich ergehen lassen, was heißt, dass sie sich mit dem Diabetes auseinandersetzen muss. Außerdem erfordert gerade auch die Pumpenbehandlung ein gewisses Maß an Selbstdisziplin. von Marille
  • Markus

    Rang: Gast
    am 20.04.2004 09:14:25
    Eine Pumpe ist zwar eine wesentliche Erleichterung und bringt mehr Lebensqualität, allerdings muß man sich mit dem Diabetes schon auseinandersetzen.
    Ich vermute mal das Deine Mutter keinen Sinn darin sieht sich mit dem Diabetes auseinanderzusetzen. Vielleicht ist es sinnvoll, wenn sie mal in eine Selbsthilfegruppe geht, wo sie sich mit anderen Leuten unterhalten kann.
    von Markus
  • Roland

    Rang: Gast
    am 18.05.2004 18:26:55
    Wie hier schon völlig zu recht geschrieben wurde, ist das Problem Deiner Mutter nicht mit "Pumpe oder nicht"zu lösen.
    Die Frage muss heissen: Warum will sie ihren Diabetes nicht akzeptieren? Sicher hat es viel mit Ängsten zu tun. Und mit rationalen Argumenten ist der Angst leider nicht beizukommen.
    Vieleicht ist folgende Argumentation eine Möglichkeit Deiner Mutter klar zu machen, dass sie sich ihrem Dm stellen muss: Sie ist Mutter, Ehefrau oder Partnerin, sie hat Freunde und Familie. All diesen Leuten gegenüber hat sie eine Verantwortung und Verpflichtung. Mit der Weigerung, den Diabetes zu akzeptieren, bringt sie viel Leid und Kummer über ihr Umfeld. Wer pflegt sie und kümmert sich um sie, wenn sie durch ihr eigenes verschulden Blind, beinamputiert, nierentransplantiert usw, ist ? Na ja, das ist sicher die Holzhammermetode...aber nicht ganz aus der Luft gegriffen (ich schreibe aus Erfahrung).
    Gruss Roland
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 22.05.2004 02:43:18
    Wieso erfordert die Pumpemtherapie ein gewisses Maß an Selbstdisziplin?

    Ich denke es braucht nicht mehr als bei der ICT mit den Pens! von Daniela
  • Marille

    Rang: Gast
    am 24.05.2004 01:53:54
    Hallo, das ist ein netter Einwand - jede Behandlung braucht natürlich ein gewisses Maß an Disziplin! Gruß, Marille von Marille
  • Fruehling

    Rang: Gast
    am 09.08.2004 17:17:04
    Durch eine Pumpe kann Deine Mutter ganz bestimmt viel bessere Werte erzielen, aber das setzt voraus, dass Deine Mutter den Willen hat, sich mit ihrem Diabetes auseinanderzusetzen. Mit einer Pumpe zu leben bedeutet aber auch ein sehr gutes Wissen um seinen eigenen Diabetes und dazu gehören auch, wenn kein gutes Grundwissen vorhanden ist, gute Schulungen. Ohne dieses Wissen nützt ihr auch eine Pumpe nichts.
    Ich bin seit 34 Jahren Diabetikerin, Typ 1 und habe seit 5 Jahren eine Insulin-Pumpe. von Fruehling