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Alkohol - wie senkt er den BZ?

  • daniela

    Rang: Gast
    am 27.01.2004 14:05:11
    Hallo,
    ich hätte gerne die genaue Wirkungsweise von Alkohol bei insulinpflichtigen wie medikamentös behandelten Diabetikern erfahren.
    Wer kann mir weiterhelfen?
    Ich kenne die genauen stoffwechselvorgänge nicht und würde diese gerne erläutert bekommen.
    Es wäre super, wenn sich dieses Frage beantworten ließe.
    Danke Tschüs
    Daniela von daniela
  • Andreas

    Rang: Gast
    am 27.01.2004 17:26:39
    Hallo Daniela!

    Alkohol hemmt die hepatische Glukoneogenese.

    Wie du ja wahrscheinlich weißt, wird überschüssige Glukose zu Glykogen umgebaut und in der Leber gespeichert. Bei Bedarf wird dieses dann wieder in Glukose umgebaut (Glukoneogenese). Da Alkohol in den Blutkreiskauf gelangt, wird wahrscheinlich die Leber alle Hände voll zu tun haben, um das Blut wieder zu entgiften. Daran scheitert dann offensichtlich eine notwendige Glukoneogenese.

    Unter dieser Voraussetzung kann man sich natürlich vorstellen, daß auch stoffwechselgesunde Menschen im schweren Alkoholrausch unterzuckern.

    Herzliche Grüße
    Andreas
  • Tom

    Rang: Gast
    am 31.01.2004 00:01:21
    Hallo Daniela,

    ich habe gerade beim surfen ein paar Links gefunden, die Dir vielleicht helfen:

    http://www.abnehmen.de/lexikon/lebensmittel/Alkohol.html

    http://www.diabetes-world.net/de/47627

    Ich weiß nur soviel, daß Alkohol den Zuckerspiegel sehr schnell anhebt und nach einer gewissen Weile durch den Abbau der Zuckerspiegel schnell sinkt.

    Erhöhter Alkoholkonsum ist auf jeden Fall eine sehr große Belastung für den Köper!

    Viele Grüße,
    Tom
  • a.

    Rang: Gast
    am 03.02.2004 16:51:03
    Hallo!

    Ich trinke nun einmal gerne Bier, trotz Diabetes. Ich habe aus Erfahrung einen ganz bestimmten Insulinfaktor je ml herausgefunden, der bestens Funktioniert, bei mir 2E Humalog je 0,5 Liter, wobei bei geringem Ausgangswert das Insulin später gespritzt wird, da auch ich eine zunächst BZsenkende Wirkung beobachtet habe. Mit dieser Erfahrung fahre ich schon lange recht gut. Bei Hochprozentigem ohne BEs habe ich beobachtet, dass zusätzlich etwas gegessen werden sollte. Von Likören lasse ich prinzipiell die Finger, denn da kommt zuviel zusammen, was ich nicht abschätzen kann: senkende Wirkung und fraglicher Zuckergehalt.

    Prost,
    a.
  • ANONYM

    Rang: Gast
    am 03.02.2004 21:09:26
    Vermutlich weißt du nicht, daß
    Alkoholmißbrauch und Diabetes die
    häufigsten Ursachen für eine nicht
    sehr angenehme Polyneuropathie
    sind. Na, dann prost! von ANONYM