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umgang mit familienmitgliedern

  • mathilda

    Rang: Gast
    am 09.10.2003 14:29:47
    soeben habe ich erfahren, dass mein vater (60) diabetes hat. er wiegt bei einer größe von 185cm bestimmt gute 100kg.
    er ist ein lebemann, wie man ihn sich nur vorstellen kann und außerdem noch gelernter koch. seine persönlichkeit zeichnet sich gerade durch eine freude am genuß und seiner gastfreundlichkeit und großzügigkeit aus.
    er ist ein sehr stolzer und sensibler mensch und ich weiß nicht, wie ich nun mit ihm umgehen soll.
    wer empfindet sich als ähnlichen charakter wie mein vater es ist und kann mir aus seiner sicht seine position beschreiben.
    momentan ist es wohl als erstes geboten, dass mein vater 20kg abnimmt.
    wie kann ich ihn da unterstützen? soll ich ihn unterstützen oder ihn erst mal in ruhe lassen? von mathilda
  • Elsbeth

    Rang: Gast
    am 09.10.2003 20:16:32
    Hallo Mathilda,

    das erinnert mich an meinen mit
    56 Jahren an Diabetes-Folgen ver-
    storbenen Bruder. Wenn Dein Vater selbst
    nicht einsieht, was zu tun ist,
    kannst Du gar nichts ausrichten.
    Mein Bruder hatte schon in jüngeren Jahren
    verkündet, er werde ohnehin nur
    35 Jahre alt, die hat er immerhin
    beachtlich überschritten. Er hat
    sein Leben so gelebt, wie er es
    wollte. Das müssen wir akzeptieren,
    sagte uns auch die Ärztin auf der
    Intensivstation.

    Dennoch wünsche ich Dir, daß Dein
    Vater mehr Einsicht zeigt. von Elsbeth
  • mathilda

    Rang: Gast
    am 11.10.2003 12:59:48
    liebe elsbeth,

    ich danke dir sehr für deine zeilen.
    gestern habe ich meinen vater getroffen und er scheint doch sehr geschockt zu sein. doch es scheint sich um einen positiven schock zu handeln, denn er will tatsächlich 20 kg abspecken!!! was haben meine mutter und ich schon auf ihn eingeredet und nur ablehnung geerntet und nun diese neue erkenntnis.
    wer weiss ob er es schafft.
    wir sind aber zuversichtlich und harren der dinge...

    liebe gruesse
    mathilda
  • Elsbeth

    Rang: Gast
    am 11.10.2003 19:25:20
    Liebe Mathilda,

    die Einsicht ist der erste Weg zur Besserung!
    Dann drück ich Dir die Daumen, daß er auf
    diesem Weg fortschreitet. Ein Diabetologe
    sollte ihm dabei helfen.

    Schönes Wochenende! von Elsbeth