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  • Tessi

    Rang: Gast
    am 18.09.2003 18:10:46
    Hallo, ich hab eine dringende Bitte an alle Leute, die das hier lesen. Ich habe vor kurzem erfahren, dass ein Freund von mir an Diabetes Typ 2 erkrankt ist, obwohl er erst 29 Jahre alt ist.
    Ich habe mir seitdem schon sehr viel über die Krankheit angelesen und mich wegen meines angehenden Medizinstudiums auch schon sehr viel beschäftigt.
    Ich versuche wirklich auf ihn einzugehen und nicht wie ein Klugscheisser zu wirken, denn dadurch weiß ich sicher nicht, was in ihm vorgeht und wie er sich fühlt, aber ich möchte ihm trotzdem helfen aus seiner Depression herauszukommen.
    Wie wolltet ihr behandelt werden, als ihr von eurer Zuckerkrankheit erfahren habt? Und wie würdet ihr jetzt selber handeln?
    Ich brauche dringend ein paar Tipps, denn ich sehe doch wie schlecht es ihm geht!! Bitte helft mir!
  • Marga

    Rang: Gast
    am 18.09.2003 22:37:26
    Ich möchte unbedingt das Positive
    am Diabetes hervorheben: Ein
    Diabetiker will nicht behandelt werden,
    er hat den großen Vorteil, sich selbst
    behandeln zu können.

    Dazu braucht er Unterstützung von
    einem sachkundigen Arzt, möglichst
    einem Diabetologen. Adressen gibt
    es hier - s. oben Adressen oder bei

    http://www.Schwerpunktpraxis.de/

    denn viele Hausärzte haben von
    Diabetes wenig bis keine Ahnung.

    Eine ausführliche Schulung ist unbedingt
    notwendig.

    Wenn jemand mit 29 Diabetes bekommt,
    besteht höchstwahrscheinlich Übergewicht.
    Das muß herunter! Auch Bewegung
    ist wichtig.

    Wichtig: Bevormundung mag kein
    Diabetiker, andererseits sind sehr
    viele Neu-Diabetiker sehr uneinsichtig :-(



    von Marga
  • Nadine

    Rang: Gast
    am 02.10.2003 00:10:31
    Ich habe mit 20 jahren diabetes bekommen. bzw hatte es schon länger, aber da wurde es halt diagnostiziert.
    eines kann ich dir dazu ans herz legen.
    behandle ihn nicht so als wäre er nun schwerst krank. Ich konnte das ueberhaupt nicht leiden. Gehe ganz normal mit ihm um. diabetes ist zwar keine angenehme krankheit aber es gibt durchaus schlimmere.
    Zu mirselbst kann ich sagen, dass es nicht schlimm war fuer mich, da diabetes in meiner Familie sehr häufig auftritt und ich mich damals einigermassen auskannte. Klar ist es eine umstellung, aber irgendwann und es dauert nicht lange kommt man wieder in seinen alten trott rein. Eine schulung ist sehr wichtig, die habe ich auch gemacht und sie hat mir viel geholfen, besser zurechtzukommen.
    mach dir nicht zu viele gedanken darueber. Ich denke mal, er wird erstmal etwas schockiert gewesen sein, aber nach einer zeit wird er feststellen das diabetes "halb so wild" ist und man gut damit leben kann.
    in dem sinne, alles gute :) von Nadine
  • Markus

    Rang: Gast
    am 07.10.2003 15:20:43
    Ich habe den Diabetes mit 11 Jahren bekommen und werde demnächst 26 Jahre. Man kann heutzutage sehr gut damit leben, es gibt soviele Hilfsmittel die es früher nicht gab oder die nicht so gut waren wie die heutigen.
    Vorallem soltest Du für Ihn da sein und Ihm zuhören, wenn er einfach mal darüber reden möchte. Sätze wie Ach das wird schon wieder oder so kommen bei mir nicht wirklich gut an. Du solltest mehr so die Richtung wählen wie "Was bedeutet das jetzt für Dich oder so.
    UNd Ihm vielleicht auch vor Augen führen welche Möglichkeiten es heute gibt und wie gut man heutzutage eigentlich mit dem Diabetes leben kann. Vergleiche mit schlimmeren Krankheiten sind vielleicht nicht unbedingt das beste, für Ihn ist halt der Diabetes sehr schlimm.
  • bartek michaeld

    Rang: Gast
    am 17.04.2007 16:09:10
    Sie müssen ihm bestimmte Medikamente beibringen von bartek michaeld