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Probleme mit Krankenkasse

  • Andrea

    Rang: Gast
    am 24.07.2003 17:17:48
    Hallo,

    wollte von meiner DAK zu einer anderen (billigeren) Krankenkasse wechseln, wahrscheinlich BKK Essanelle, falls die jemand kennt. Bekomme immer 10x50 Teststreifen sowie größere Packen Insulin. Kann es nun bei einer neuen Krankenkasse Probleme mit diesen Mengen geben? Wie sind eure Erfahrungen? Freue mich über jede mail!

    Würde mich auch so über eure generellen Erfahrungen freuen. Gibts vielleicht noch jemanden, der wie ich Lantus hat? Bin übrigens 23 Jahre alt und aus der Nähe Frankfurt/M. von Andrea
  • Pira

    Rang: Gast
    am 25.07.2003 11:12:55
    huhu...

    auch wenn ich dir damit nicht helfe, aber ...
    WOW ... so riesige mengen bekommst du? 10x50 teststreifen... mein arzt stellt sich da immer an, ich bekomme nur 2x100 und muss also ständig zum doc laufen und neue ordern.
    und wenn ich dann mal ein paar streifen mehr gebraucht habe, dann mault er gleich immer ich sollte sparsamer sein wegen den krankenkassen. *stöhn*
    ich finde, die muessen sich nun wirklich nicht beschweren... von Pira
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 26.07.2003 00:41:15
    Ja, also ich finde das auch eine enorme Menge!!!
    Hätt ich auch gern, bin noch ständig am Unterzuckern.. von Daniela
  • Diana

    Rang: Gast
    am 29.07.2003 13:42:15
    10 x 50 Teststreifen ????
    Das ist doch echt ein Traum...
    mein Hausarzt verschreibt mir bloß 2 x 50 Stück...die Sprechstundenhilfe sagte sogar mal zu mir, wieso ich eigentlich so oft BZ machen würde....1 - 2 x am Tag würde doch genügen....
    Tja...soviel zu diesem Thema....
    Ich glaube, ein Diabetologe hat die Möglichkeit, mehr zu verschreiben...
    Ich bin der Meinung, dass es für die Krankenkasse auf jeden Fall billiger ist, die Teststreifen zu verschreiben, als später Amputations- oder Dialysekosten zu übernehmen, oder ???? von Diana
  • Brigitte

    Rang: Gast
    am 13.08.2003 20:35:53
    Hi,

    ich habe seit ca. fast zwei Jahren Diabetes (Typ 1). Ich habe alle zwei Monate 500 Teststreifen über eine Firma bezogen, die mir von meiner Kasse (AOK) empfohlen wurde. Ich hatte ein Dauerrezept und muß (te) auch keine Rezeptgebühren zahlen.

    Vor ein paar Tagen sprach ich mit meinem Diabetesarzt und da erfuhr ich, daß die Kassen eigentlich gar nicht so viele Teststreifen genehmigen würden. Heute habe ich die AOK angerufen und da wurde mir mitgeteilt, daß es im Ermessen des zuständigen Arztes lege, wieviele Teststreifen er verschreibt. Die AOK genehmigt 400 Stck. pro Quartal und es gebe seit 2002 keine Dauerrezeptverordnung. Komisch, ich habe bis jetzt nur Dauerrezepte vom Arzt erhalten. Nun verschrieb mir mein Arzt ein Rezept für 400 Stck.

    Ich weiß, daß ich mich halbwegs glücklich schätzen kann, so eine große Menge verschrieben bekommen zu haben. Ich frage mich nur, ob ich mit 400 Stck. auskommen werde. Durchschnittlich gesehen kann ich mich also nun nur 4x am Tag messen. Wie soll das gehen, wenn ich noch nebenbei Sport mache/unterzuckere oder andere Situationen habe, bei denen ich mich messen muß? Ich muß gestehen, daß ich mir über die zu verschreibende Menge keine Gedanken gemacht habe, da die Kasse sich (noch) nicht beschwert hat. Von keinem (Arzt, Diabetesschulung,Krankenkasse) erfuhr ich über diese unmenschliche Einschränkung unserer Lebensqualität.

    Bye
    Brigitte
  • Andrea

    Rang: Gast
    am 14.08.2003 09:54:42
    Tja, das ist doch schon eine Schweinerei! Da soll man gut eingestellt sein, aber wie geht das, wenn man nicht die nötigen Mittel dafür gestellt bekommt? Also ich messe nämlich bestimmt auch 6-7 mal am Tag! Bin bei der DAK und hatte bisher keine Probleme, meine Befürchtung ist halt, wenn ich nun zu einer anderen Krankenkasse wechsel, das es dann los geht... von Andrea
  • Brigitte

    Rang: Gast
    am 15.08.2003 20:20:01
    Hi,

    ich habe heute mit der AOK gesprochen und die haben mir gesagt, daß sie sich nach der Kassenärztlichen Vereinigung (KV)richten müssen, d. h. bei einer ICT-Therapie und Pumpentherapie sind max. 600 BZ-Teststreifen pro Quartal zulässig (steht auch in der Richtgrößenvereinbarung 2003 der KV). Der Arzt ist aber nicht verpflichtet, diese Menge zu verschreiben.

    Bye Brigitte