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Ärger mit Meßmitteln

  • Patrick

    Rang: Gast
    am 24.02.2003 12:25:15
    Hallo,

    seit 8 Jahren bin ich Diabetiker Typ 1.

    In dieser Zeit ist die Gesundheitsreform dermaßen vorgeschritten, daß man dauernd und kontinuierlich eine Verschlechterung der eigenen Lage bemerkt.

    Es fing vor ca. 2 Jahren an, dass sich mein Hausartzt weigerte, mir mein Teststäbchen aufzuschreiben.
    Lange Zeit mußte ich mich informieren um dann einen Diabetologen(Erster) ausfindig zu machen, der mir ein Dauerrezept für 1 Jahr ausstellte.

    Mein Hausartzt konnte mir dieses nicht empfehlen.
    Weiterhin kommt hinzu dass er nun nur noch gegen Blutabnahme Insulin verschreiben will.

    Man brauchte ab nun nur noch bei einem Diabetesversand anzurufen und die erforderliche Menge zu bestellen.
    Dann zog dieser Diabetologe weg.
    Den nächsten (er gab sich lang nicht soviel Mühe mit meiner Krankheit wie der erste) hatte ich für zwei!! Besuche, dann nahm dieser keine Besuche mehr an.

    Der dritte verschreibt keine Dauerrezepte mehr. Man muss ihn vierteljährlich besuchen um dann eine kleine Menge der Teststäbchen zu bekommen.

    Ich wurde damals für 8 Messungen am Tag eingestellt, er verschreibt mir nur die Menge von 4 am Tag!

    Jetzt kommt die Krönung von allem: Die Internetapotheke DocMorris schickete mir das letzte Rezept zurück:“Zuviele Anfragen, aus fairness schicken wir Ihnen das Rezept zurück“
    Jetzt würde ich mal gerne wissen wo dort die Fainess ist?

    Bitte sagen Sie mir deshalb:
    Wen kann man in solchen Fällen ansprechen?
    Wo sind meine Rechte zu sehen und wie kann man sich wirkungsvoll wehren??

    Mit freundlichen Grüßen:
    Patrick
  • Andreas

    Rang: Gast
    am 24.02.2003 16:58:08
    Hallo Patrick!

    Wenn sich ein Arzt weigert, notwendige Medikamente oder Hilfsmittel zu verordnen, dann ist die Krankenversicherung der richtige Ansprechpartner. Dort muß geprüft werden, ob sich der Arzt richtig verhalten hat. Ich habe in dieser Hinsicht mit meiner Gesundheitskasse in der Vergangenheit recht gute Erfahrungen gemacht. Eine andere Möglichkeit wäre eine Beschwerde bei der zuständigen Ärztekammer.

    Ärzte werden für ihre "Kunst" immerhin von den Patienten bezahlt. Folglich muß man auch eine angemessene und vernünftige Behandlung erwarten können.

    Herzliche Grüße
    Andreas
  • Marga

    Rang: Gast
    am 24.02.2003 21:47:56
    Hallo Patrick,

    ich habe derzeit noch ein Dauerrezept
    für ein Jahr - von meinem Diabetologen
    bekommen. Florian Müller versendet
    in einem Tag ;-)

    Über DocMorris hab ich noch nichts
    Positives gehört/gelesen.

    Diabetologen richten sich meist nach dieser
    Leitlinie:

    http://195.243.229.193/texte/aerzte/arznmitl/arznarch/99_12/bluttest.htm

    von Marga
  • Thomas

    Rang: Gast
    am 01.03.2003 23:58:08
    Ich habe da ein ähnliches Problem und Zwar bekomme ich 450STK im Quartal aufgeschrieben wo ich in den Letzten 2 wochen am Ende des Quartal am Bingen bin das es auch Reicht.
    Die Aussage meines Artztes ist mann solle einfach nicht so Viel dazwischen Essen und das finde ich Persöhnlich voll beklemend.
    Vor allem wenn mann Berufstätig ist und mit dem Pkw dauernt unterwegs ist kann mann doch keine Blindflüge reskieren.
    Das ist immer ein Bangen beim Dog das er es auch immer so verschreibt.

    Thomas