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Blutung im linken Auge

  • Joachim

    Rang: Gast
    am 16.02.2003 11:43:11
    Vor ca. 3 Wochen hatte ich, wie mein Augenarzt feststellte, eine ungefährliche Einblutung im linken Auge, die jetzt genau in der Mitte des Sichtfeldes umherschwimmt und mich fürchterlich nervt. Mein Arzt sagte, da könne man nichts machen, der Körper würde das Blut irgendwann von selbst resorbieren. Aber wie lange kann so etwas gehen und gibt es keine anderen Hilfsmassnahmen ??
    Muss man evtl. andere Folgen erwarten ? von Joachim
  • Reinhard

    Rang: Gast
    am 16.02.2003 19:07:35
    Hallo Joachim,

    anfangs verschwindenn die Blutungen
    wieder. Die Augen sollten jedoch
    regelmäßig überprüft werden.

    Unbedingt auf gute Diabetes-Einstellung
    und ebenso empfohlene Blutdruckwerte
    achten!

    Hier eine gute Info zum Thema:

    http://www.med.uni-giessen.de/agda/leitfaden.html

    Falls Du den Eindruck hast, daß Dein
    Augenarzt sich mit diabet. Retinopathie
    nicht auskennt, such Dir einen anderen
    Arzt! von Reinhard
  • Werner

    Rang: Gast
    am 17.02.2003 23:09:43
    Hallo Joachim,

    ich hatte dasselbe Problem am rechten Auge und kann nachfühlen, wie nervig diese Schlieren sind. Inzwischen hat sich das Ganze fast vollkommen aufgelöst, nur noch ein kleiner Rest gerät ab undzu noch ns Gesichtsfeld.
    Um die Resorption zu beschleunigen hat mit mein Augenarzt Inflanefran Forte verschrieben. Das sind Augentropfen, die allerdings Cortison enthalten und damit natürlich auch mit etwas Vorsicht behandelt werden sollten. Ich hatte allerdings schon das Gefühl, dass die Tropfen eine positive Wirkung hatten. Allerdings fehlt mir natürlich der Vergleich.

    Diese Blutungen können offenbar auch durch die Laserbhandlung nicht ausgeschlossen werden, aber das Risiko wird wohl verringert. Zusätzlich nehme ich nun Dexium ein. Diese Tabletten sind wohl bisher bei Kardiologen höher angesehen, als bei Augenärzten. Dexium soll die feinen Gefäße schützen und damit das Risiko für Blitungen verringern. Zur Zeit läuft auch eine Studie, die ergebnisse dürften zum Jahresende offengelegt werden.

    An der Uni Köln läuft eine weitere Studie. Unter dem Schlagwort "Spritze statt Laser" wird ein Medikament erprobt, das allerdings wiederholt ins Auge gespritzt werden muss und damit die Laser-Koagulation überflüssig machen soll. In der Presse und in Fernsehsendungen wurde die Situation schon so dargestellt, als ob die Behandlung im Laufe des Jahres für die allgemeine Anwendung freigegeben werden könnte, aber allein die Studie soll noch rund drei oder vier Jahre laufen. Die Behandlung ist also wohl noch nicht so schnell einsatzberit.

    Eine wichtige Vorsichtsmaßnahe, um Einblutungen zu vermeiden ist eine gute Zuckereinstellung. Aber das wichtigste Kriterium ist es Hypoglykämien absolut zu vermeiden! Jeder schelle Abfall des Blutzuckerspiegels scheint eine gewisse Gefahr zu bedeuten, aber insbesondere Hypoglykämien können wohl diese Einblutungen direkt auslösen. Es schent besser zu sein, dafür einen etwas schlechteren HBA1C in Kauf zu nehmen, als Hypos durch eine zu spitze Einstellung zu riskieren.


    Mit den besten Grüßen

    Werner

  • J. Hoffmann

    Rang: Gast
    am 22.09.2006 20:50:29
    Hallo Zusammen,
    ich habe eine OP am rechten Auge bevorstehen, es soll Cortison eingespritzt werden, um eine Schwellung der Netzhaut an derMakula zu beheben.
    Wer kann mir hierzu erfahrunegn schilder??
    Gruß Johannes von J. Hoffmann
  • alfred bliem

    Rang: Gast
    am 06.10.2006 13:16:27
    hallo,
    wurde bei mir schon gemacht diese cortisonspritze. nach einer venenasttrombose habe ich auch schon vorher den glaskörper aus dem auge machen lassen. beide ops hat dr.neuhann in münchen/marienplatz vorgenommen. war alles problemlos und gut auszuhalten. die spritzen (habe auch noch zwei avastin spritzen erhalten) ins auge sind eigentlich bis auf die psyologische seite (spritze ins auge - graus) ein klacks. zahnartzt ist schlimmer. viel schlimmer. von alfred bliem
  • Peter Rabe

    Rang: Gast
    am 08.02.2008 20:17:54
    Habe das Gefühl, seit dem ich Dexium 500
    einnehme,dass die Blutzuckerwerte sich erhöphen. Kann das sein? von Peter Rabe
  • Duc

    Rang: Gast
    am 24.02.2008 13:59:34
    Hallo zusammen,

    ich habe neulich einen Sportunfall gehabt, wodurch ich auch Blutungen am linken Auge bekommen habe.
    Meine Augenärztin hat mir auch "INFLANEFRAN FORTE" verschrieben. Diese Augentropfen sind auch sehr gut und beschleunigen in der Tat den Heilungsprozess.
    Jedoch habe ich noch eine Frage an Euch: Wie lange dauert dieser Heilungsprozess insgesamt, damit alles wieder so wird, wie es vorher war?
    Denn ich kann immer noch nicht alles 100%ig sehen, da es noch ziemlich verschwommen ist (4Tage ist der Unfall her).
    Vielleicht hat einer von Euch einen so ähnlichen Fall gehabt und kann mich darüber informieren.

    Vielen Dank!
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 2
    Mitglied seit: 30.03.2018
    am 15.05.2018 22:38:27 | IP (Hash): 584057788
    Eine geplatzte Ader kann auch dazu führen, darüber kann man hier https://wartezimmeronline.com/geplatzte-ader-im-auge/ mehr lesen. Ich hatte oft Probleme mit geplatzten Adern, habe mich aber immer selbst behandelt. Es ist eigentlich nichts Schlimmes und man kann das Auge kühlen oder eben Augentropfen nehmen und die Beschwerden sollten auch schnell wieder vorbei sein.
    Viel Stress und Anstrengung führen meistens dazu, dass es zum Platzen von Adern im Auge kommt. Falls aber dazu auch Schmerzen auftreten, dann könnte es sich auch um einen erhöhten Blutdruck in den Augen handeln. Da wäre es vielleicht ratsam den Arzt zu kontaktieren.
    LG
    Bearbeitet von User am 15.05.2018 22:38:53. Grund: spellling