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Verschlechterung der Sehkraft nach Lasertherapie
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Kongo
Rang: Gastam 23.08.2009 01:45:10
Hallo,
leider konnte ich nicht alle Beiträge hier lesen, um die Antwort zu finden. Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrung und kann mich beruhigen:)
Ich bin seit meiner frühen Kindheit Typ1-Diabetiker und bin jetzt 37. SEit vielen jahren habe ich Retinopathie, die regelmäßig untersucht und falls notwendig, gelasert wird.
Bis jetzt passierte es ca . ede zwei jahre in ambulant den Kliniken. In diesem Jahr hat mein neuer Augenarzt (die frühere Ärztin ist in die Rente gegangen) Laserbehandlungen in seiner Praxis durchzuführen.
Ich habe/hatte 100% gutes Sehen- ich brauche meine Augen auch in meinem Beruf, da ich am Computer arbeite und viel lesen und schreiben muss.
Vor 8 Wochen hat er mien linkes Auge gelasert, es hat gut funktioniert. Vor 1 Woche hat er mien rechtes gelasert- dort waren einige Stellen näher zur Macula- es hat auch Weh getan. Nachdem die Pupillen wieder eng wurden, also am nächsten tag, habe ich festgestellt dass ich mit diesem Auge nicht mehr lesen kann, nicht einmal die große Schrift. Ich sehe zwar Menschen, große Objekte, aber zum Lesen ist es nicht genug. Ich vermute, dass es von 100% auf ca. 60% zurückgegangen ist. Das ist mir zum ersten Mal passiert. Der Arzt ist nun in Urlaub, bei anderen bekommen ich keinen Termin- also warte ich auf ihn.
Aber, kann es sein, dass die Sehkraft durch Laserung plötzlich stark abnimmt?
Danke für Eure Antworten
Kongo
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Zeit
Rang: Gastam 27.08.2009 12:15:36
Sollte denn die Sehrkraft nach so einer OP am nächsten Tag gleich wieder da sein? (Ich weiß es nicht..) Das muss doch sich sicher alles erst wieder beruhigen, es ist und bleibt ein operativer Eingriff...aber, wenn du Bedenken hast.. der Operateur hat doch ganz sicher einen Kollegen, der bei deiner OP mit am Tisch stand, der sollte doch kurz telefonisch zu kontaktieren sein. von Zeit -
Georg
Rang: Gastam 29.08.2009 09:50:08
Du erwähnst die Nähe zur Makula, das könnte ein Grund für das Problem sein.
Im übrigen hat häufiges Lasern nicht nur gute Folgen, und bei der Lasertechnik gibt es auch erhebliche Unterschiede z.B. zwischen der eines niedergelassenen AA und der in einer Uniklinik.
von Georg -
Jürgen
Rang: Gastam 05.09.2009 15:39:36
Lasern ist nicht zu verwechseln mit Fensterputzen. Bei der diabetischen Retinopathie überwuchert an Stellen, an denen die Versorgung von unten verstopft ist, neues Versorgungsgewebe Teile der Netzhaut. Damit werden die von unten unzureichend versorgten Teile total unbrauchbar zum Sehen. Weil diese Überwucherungen dazu neigen, sich unnötig schnell auch dorthin auszubreiten, wo die Versorgung von unten noch funzt, werden sie per Laser verbraten.
Das heißt, die sehaktive Fläche der Netzhaut wird durch die Mangelversorgung und die Überwucherung kleiner, und mit dem Lasern wird selbstverständlich immer auch um diese Wucherungen herum ein noch funktionierender Teil der Netzhaut verbraten. von Jürgen -
Werner Heinle
Rang: Gastam 06.09.2009 23:18:43
Hallo Kongo,
dass die Sehschärfe ein klein wenig abnimmt, das ist wohl nicht zu vermeiden. Wenn Du aber große Schrift nicht mehr lesen kannst, dann sind deutlich weniger als 60% übrig.
Möglich wäre, dass da einfach noch eine Schwellung in der Nähe der Makula besteht, die sich dann zurückbildet. Oder, dass doch ein kleines Blutgefäß beschädigt wurde und nun möglicherweise etwas Blut im Auge schwimmt. Auch das wird sich wohl auflösen, wenn auch eher langsam.
Aber vorsichtshalber solltest Du mit dem Problem doch sofort einen Augenarzt aufsuchen.
Beste Grüße -
Kongo
Rang: Gastam 08.09.2009 04:39:54
Hallo und danke für Eure Antworten!
Mittlerweile hat sich die Sehschärfe verbessert. Zwar ist das noch nicht so gut wie vorher, aber ich kann bereits mit diesem Auge lesen. Vermutlich war das die stärkere Schwellung der Netzhaut, die jetzt langsam zurücktritt.
Viele Grüße
Kongo