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US-Studie zu Typ I Therapie

  • Uli

    Rang: Gast
    am 31.07.2002 23:00:26
    An alle Interssierten,

    habe im Focus gelesen, dass man in einer US-Studie in den USA Stammzellen aus der Bauchspeicheldrüse von Typ I-ern zu Betazellen (?) verwandelt hat, die dann wieder eingepflanzt wurden und normal Insulin produzierten . Die Probanden brauchten kein Insulin mehr.!!!
    Lässt das nicht hoffen?!
    Gruss Uli
  • Andreas

    Rang: Gast
    am 01.08.2002 09:31:00
    Hallo Uli,

    ich würde grundsätzlich nicht unbedingt daran zweifeln, daß es möglich ist, Stammzellen mit den erforderlichen Informationen zur Insulinproduktion auszustatten.

    Über Erfolg oder Mißerfolg würde wohl in diesem Fall die Ursache für die Ensteheung von Typ 1 entscheiden. Wenn es denn die Autoimmunerkrankung, von der Mediziner ausgehen gibt, wäre es immerhin denkbar, daß die Ursache fortbesteht und die Erkrankung somit erneut auftritt. Bei einer Zerstörung der Betazellen durch eine akute Pankreatitis, wären hingegen die Erfolgsaussichten wesentlich größer.

    Wenn ich diesen Grundgedanken der Forschung fortsetze, könnte ich mir ebenfalls vorstellen, daß hier eine Chance zur Therapie von zahlreichen Typ2-Diabetikern gegeben ist. Wenn man davon ausgeht, daß in vielen Fällen die Theorie von den veränderten Rezeptoren zuträfe, wäre es doch durchaus denkbar, den Betazellen Informationen zur Produktion von verändertem Insulin zu geben, welches dann der Veränderung der Rezeptoren angepaßt sein könnte.

    Es bleibt wirklich zu hoffen, daß die Forschung hier den richtigen Weg zu einer echten Diabetes-Therapie finden wird und sich nicht weiterhin nur auf die Unterdrückung von Symptomen beschränkt.

    Herzliche grüße
    Andreas
  • Uli

    Rang: Gast
    am 01.08.2002 11:30:52
    Hallo Andreas,

    Du bringst interessante Argumente. Ich hoffe, dass diese Studie den Zerstörungsmechanismus bei TypI Autoimmunerkrankung berücksichtigt. Das Einpflanzen von Inselzellen als Therapie bei Typ I ist ja daran gescheitert. Der Artikel erwähnte auch direkt den Typ I. Vielleicht ist die Forschung mit der Veränderung der Stammzellen schon einen Schritt weiter?
    Vielleicht hat auch nur ein Redakteur die Problematik nicht erkannt, was auch nicht neu wäre.

    Ich wünsche mir so sehr, dass sich auf dem Gebiet TypI bald etwas grundsätzlich ändert. Wie Du schreibst, sollte Ursachen- und nicht Sympthombekämpfung im Vordergrund stehen.

    Mein Sohn ist seit 6 Jahren Typ I und ich hoffe inständig, dass er nicht bis an sein Lebensende spritzen muss.

    Einen schönen Tag noch und viele Grüsse
    Uli
  • Reinhard

    Rang: Gast
    am 01.08.2002 17:52:16
    Hallo Uli,

    in der deutschen Diabetes-Newsgroup
    wird das Thema seit gestern auch
    mal wieder diskutiert.

    Wenn sich Deine Haltung gegenüber
    dem Diabetes auf Deinen Sohn
    überträgt, dürfte ihm das unnötige
    Probleme bereiten, die Du beeinflussen
    kannst. Eine in den Sternen stehende
    Forschung kannst Du nicht beeinflussen.
    Derweil verpaßt Ihr vielleicht das
    Leben? von Reinhard
  • Uil

    Rang: Gast
    am 01.08.2002 20:03:20
    Mein Sohn merkt von meinen Sorgen nichts und er geniesst sein Leben! von Uil