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Sorry aber kann nicht antworten

  • Jule

    Rang: Gast
    am 12.08.2009 17:37:21
    Ich kann irgendwie auf meinen Beitrag "zu niedrig Bz" nicht anworten.

    Bitte Leute geht weg von dem Übergewicht. Ich hab kein Übergewicht und hatte ich noch nie. Mein BMI bei 62kg mit 1,74m ist 20,5 und soweit ich weiß ist das immer noch Normalgewicht und nichts anderes.

    PCO heißt nicht, dass man unbedingt Übergewicht hat, genauso wenig wie man unbedingt (ich hab´s leider) Insulinresistenz hat oder zu große Eierstöcke (hatte ich auch) oder sonstiges.

    Lg
  • Joa

    Rang: Gast
    am 12.08.2009 17:56:03
    Ok, dann spricht der BMI eher für eine hormonelle Insulinresistenz oder für einen der anderen Gründe, die der Gyn ausschließen möchte.

    Ebenso können erhöhte Insulinspiegel durch ein Insulinom, eine gutartige Wucherung von Pankreaszellen verursacht werden.

    Die führt, je nach Ausprägung, auch schon mal zu erniedrigten BZ-Werten oder Hypos. Obwohl solche bei Dir nicht deutlich erkennbar sind. Zumindest nicht den Messungen nach.

    Ein Insulinom ist ebenfalls mit erhöhten Proinsulinspiegeln verbunden.

    Gruß
    Joa

    p.s.
    offensichtlich kann man in diesem Forum einen neuen Beitrag erst nach längerer Pause zu einem Thread schreiben. Daher auch ich jetzt hier direkt.
  • Jule

    Rang: Gast
    am 12.08.2009 17:58:23
    Frag mich nicht, kenn mich mit dem Forum nicht aus;-)

    Also brauch ich nichts untersuchen lassen oder wie?


    Lg
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 12.08.2009 18:22:24
    hier kann man nicht 2mal direkt nacheinander, also ohne irgend einen anderen Beitrag dazwischen, mit dem selben Namen posten. Z.B. ein Leerzeichen oder Punkt vor dem Namen macht dem System aber schon einen neuen, und der nächste Beitrag funzt.

    Auch wenn ich persönlich Metformin für harmlos halte, finde ich die Überinsulinjagd Deines Dok bei einer schlanken Patientin mit völlig gesunden Blutzucker-Werten - kannste ja vielleicht hier noch mal vergleichen http://www.phlaunt.com/diabetes/16422495.php - äußerst bedenklich :-( von Jürgen
  • Julia

    Rang: Gast
    am 12.08.2009 18:31:49
    Wieso bedenklich?

    Metformin wird bei Kinderwunsch und PCO eingesetzt, wenn Insulinresistenz besteht. Auch, wenn es für Dia Typ 2 zugelassen wurde.
    Da Insulin auch mit den Eisprung verhindern kann.

    Mein Insulin jagt er ja nicht hinterher, sondern den Problemen und versucht die Ursachen zu finden, deswegen auch das weiterschicken zum nächsten Arzt

    Bedenklich wäre es ja, wenn er sagt es ist gut und schön und mich mit meinen Problemen weiterrumlaufen lässt.

    Aber leider dürfte ich jetzt nicht mal eine künstliche Befruchtung machen
  • Joa.

    Rang: Gast
    am 12.08.2009 18:44:19
    Ich denke auch nicht dass der Gynäkologe da irgendwie daneben handelt.

    Vorsicht ist halt die Mutter der Porzellankiste.

    Und klar, Metformin soll auch bei Hormonresistenzen den Insulinspiegel niedriger halten, auch wirkt es ja möglicherweise in einem weiteren Effekt irgendwie auf die PCO ein.

    Zumal es durch seinen Wachstumsfaktor bei deutlich erhöhtem Spiegel mit im Verdacht stehen kann, die Wucherungen an den Eierstöcken nicht grade abzubremsen.

    Ansonsten aber täte ich mir mal keine größeren Sorgen machen.

    Unaufwändig kann der Doc ja mal das Proinsulin bestimmen lassen. So lässt sich aktuell eine fortgeschrittenere Sorte Typ 2, den es ja auch in schlanker Form geben soll, wie auch ein Insulinom ausschließen.

    Und wenn es mit der Schwangerschaft dann doch noch klappt. Vielleicht gelegentlich mal, so ab der 20. Woche, den BZ checken. Dann steigt der Insulinbedarf durch die SS, hormonell bedingt, nämlich irgendwann mächtig an.

    Deine geschilderten Symptome könnten ja vieleicht auch auf den auch sonst gestörten Hormonhaushalte zurückführbar sein?
    Sowas bereitet auch Stress.

    Viel Glück
    Joa von Joa.
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 12.08.2009 19:34:43
    Sorry, aber Insulinresistenz mit erhöhten Insulinverläufen gibt es ausschließlich in Verbindung mit auffälligem Mehrgewicht. Und nur dann kann Metformin den Insulinverlauf beeinflussen, und zwar ausschließlich indirekt, indem es nämlich direkt den Glukoseumlauf vermindert.

    Ein auffälliges Mehrgewicht liegt nicht vor und auch kein auch nur ansatzweise auffälliger Blutzuckerverlauf, der eine beginnende Entwicklung in der Richtung andeuten könnte. Von daher fehlen aus meiner zugegeben Laiensicht alle Voraussetzungen für eine Erfolgserwartung mit der Verordnung von Metformin und ebenso für die Erklärung der Schwierigkeiten mit zu viel Insulin. Zu dem Arzt hätte ich kein Vertrauen. von Jürgen
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 12.08.2009 19:55:05
    Insulinom verursacht mitunter auch erhöhte Insulinausschüttung, aber nicht die Insulinresistenz - soweit ich weiß.

    Hormonelle Störungen können sehr wohl auch normalgewichtige treffen und das kann dann eine Insulinresistenz hervorrufen.

    Lass es untersuchen.

    LG, Daniela
  • .Jürgen

    Rang: Gast
    am 12.08.2009 20:24:10
    @ Daniela
    Insulinom verursacht in der Tat meistens mehr Insulinausgabe - mit meistens sehr belastendem beständigem Unterzucker, und der liegt hier eindeutig nicht vor. Mit Meformin würde bei den so Betroffenen überigens meistens andauern das Licht ausgehen.

    Allerdings müsste sich dem völlig entgegen nach der Logik des PCO-Doks die infolge Insulinom vermehrte Insulinausschüttung mit der Gabe von Metformin vermindern lassen, oder?

    @ Jule
    Sorry, wenn ich da vorhin kurz und knapp beinahe aus der Haut gefahren bin. Als Jungopa erfahre ich täglich in den Umfeldern unserer Kinder die haarsträubendsten Geschichten zu den diversen Schwierigkeiten im Zusammenhang mit Schwangerschaften. Und grundsätzlich sind Verwirrung und Stress für die Betroffenen immer dann am größten, wenn der Dok nach einem Schema in der Art vorgeht, wie wir es inzwischen alle ohne jedes sachliche Hintergrundwissen mit der Eingabe von Rahmendaten und Symptomen auch bei Google aufrufen können.

    Klar müsst Ihr weiter suchen, und klar hab Ihr dafür mein herzliches Daumendrück, Jürgen von .Jürgen
  • Jule

    Rang: Gast
    am 12.08.2009 20:35:23
    Danke für eure Antworten


    @Jürgen

    Das sogenannte PCO-Syndrom ist eine häufige Störung des weiblichen Hormonhaushaltes und geht oft mit einer Insulinresistenz einher. Eine mittlerweile anerkannte Therapie ist die Gabe von Metformin, einem Medikament, welches normalerweise zur Behandlung von Altersdiabetes gegeben wird, der letztlich nichts anderes als eine ausgeprägtere Form der Insulinresistenz mit erhöhten Zuckerspiegeln ist.

    http://www.wunschkinder.net/aktuell/wissenschaft/pco-syndrom/wirkt-metformin-auch-bei-schlanken-frauen-ohne-insulinresistenz-34/

    Solltest du dir mal durchlesen

    @Joa
    Nein die Probleme traten auf nachdem ich das Problem im Kh hatte, das mein Wert bis 54 runtersackte und ich denen da gesagt habe, wenn sie mir nicht bald was geben kippe ich ihnen hier um.

    In einer SS wurde mal der Insulintest gemacht und da war alles ok (ok die haben auch nichts gecheckt, das meine zweite Schwangerschaft genauso war wie meine erste usw./will lieber keiner wissen, sind auch nicht begeistert von dem KH).
  • peter

    Rang: Gast
    am 12.08.2009 21:37:57
    ich denke daß du da einiges falsch interpretiert hast.
    in einer schwangerschaft wird normalerweise kein insulintest gemacht, noch nicht mal bei diabetikern wird insulin bestimmt(äußerst selten-von speziallabors, denn das insulin ist mit 4,3 minuten hwz so schnell aus dem blut verschwunden, daß die bestimmung nur direkt vor ort sinnvoll ist.(zudem ist er im verhältnis zu anderen laboruntersuchungen sehr teuer.)
    vermutlich hast du einen ogtt gemacht denn insulin kann ein gyn nicht bestimmen.
    daher frage ich mich wie irgendjemand bei deinen völlig normalen bz werten von insulinresistenz reden kann.
    das mit dem pco ist allg bekannt , aber auch daß niemand weiß wieso und wie es wirkt, und bei anderen garnicht wirkt.
    du hast idealwerte, und auch bei 50 fallen gesunde nicht vom hocker. - hier wird leicht von dmlern auf gesunde geschlossen.
    und abgesehen davon daß insolinom extrem selten ist, -wenn- du eins hättest würdest du ständig um uz rumeiern und gegenanessen.
    von peter
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 12.08.2009 21:52:48
    Sorry Jule,

    aber Studien mit der gigantischen Teilnahmezahĺ von 100 haben tatsächlich nur Reklame-Bedeutung, und diese Bedeutung sinkt weit unter Null, wenn Du liest, dass nur gut 30 davon Metformin genommen haben, vor allem, wenn Du dann noch berücksichtigst, dass Millionen Frauen weltweit jeden Tag mit dem Problem kämpfen. Zumindest hätte seit 2004/5 sehr viel mehr an neuen positiven Erfahrungen in dieser Richtung berichtet werden müssen. Einstweilen verbuche ich Metformin ohne jeden Hinweis auf eine Insulinresistenz unter Schlangenöl.

    Und wenn das jetzt Deine 3. Schwangerschaft werden soll, erscheinen Schwierigkeiten im Zusammenhang mit Insulin noch unwahrscheinlicher, weil mit den beiden vorausgegangenen schon ausreichend Belastung dafür war, dass sie eigentlich hätten auffällig werden müssen, selbst wenn sie nicht ursächlich an den Beschwernissen der beiden ersten beteiligt gewesen wären und dafür schon hätten entdeckt werden müssen.
    Ich wünsch Dir einen Dok, der mit Dir zusammen eine systematische Bestandsaufnahme Deiner bisherigen Mutterschaften macht und - offen dazu steht, dass er nicht weiter weiß, wenn er nicht weiter weiß.

    Daumendrück, Jürgen
  • Bettina

    Rang: Gast
    am 12.08.2009 22:02:48
    Hallo,

    ich stimme da Jürgen und Peter vollkommen zu.
    Die Blutzuckerwerte, die du berichtest sind normal.
    Absoluter Blödsinn das die Blutzuckerwerte nach dem Essen zwischen 120-150 liegen sollen.
    Bei Diabetikern sollen sie dort liegen und wenn machbar nicht drüber.
    Ich bin der Meinung, das du keine Diabetikerin bist.

    lg Bettina
  • Jule

    Rang: Gast
    am 12.08.2009 22:05:10
    @ Peter

    Im Krankenhaus wurde ein Zuckertest mit mir gemacht in dem ich über mehrere Std lang immer wieder Blutabgenommen bekommen habe und so 5 Flaschen von so einem süßen Zeug trinken musste und sonst nichts zu mir nehmen durfte.

    Das hat nichts mit meinen jetzigen Fa zutun, den hatte ich damals noch net mal

    @Jürgen

    Meine andere Probleme sowie PCO wurde jetzt erst erkannt und trotzdem habe ich es geschafft ohne Ärztliche Hilfe 2x positiv schwanger zu werden und jetzt geht gar nichts mehr, weil ich allein durch das PCO und ohne Medi nachweislich keinerlei Eisprünge mehr habe.

    Es ist doch lächerlich zu sagen, dass ein Medikament was seit Jahren bei PCO-Patienten eingesetzt wird, von euch als falsch angesehen wird und ihr euch nicht mal mit der Krankheit auskennt, außer das was ihr im Netz lest.

    Ihr habt mir auch unterstellt ich hätte Übergewicht OHNE vorher zu fragen, sondern seit allein Aufgrund der Krankheit PCO davon ausgegangen ich sei dick und müsste erstmal abnehmen und mich mehr bewegen.
    Das doch echt lächerlich, dann zu sagen mein Arzt hätte keine Ahnung. Dann haben in Deutschland und sonst wo ne Menge Fachärzte für Kinderwunschbehandlung keine Ahnung
  • fhgjtutz

    Rang: Gast
    am 12.08.2009 23:01:15
    Wenn du eh alles besser weißt, was fragst du dann eigentlich hier im Forum? Langeweile?
  • peter

    Rang: Gast
    am 13.08.2009 00:23:00
    sag ich doch du hast nen ogtt gemacht, hat mit insulinbestimmung nichts zu tun.
    und resistent bist du auch nicht, ok du hast pco(sagt dein doc)?, das haben viele, hat mit diabetes nichts zu tun.-tschüß von peter
  • kein Kinderwunschmann

    Rang: Gast
    am 13.08.2009 10:28:52
    Darf ich dich darauf hinweisen, dass dies ein Diabetesforum ist, in dem ausschließlich Diabetiker, keine Ärzte, ihre ganz persönlichen Erfahrungen austauschen?
    Ich finde es schon etwas unverschämt, dass du die Leute auch noch "anpisst", die dir eigentlich nur helfen wollten und sich einen Riesenkopf gemacht haben.
    Schade um die Mühe und die Zeit, die man sich für dich genommen hat.
    Da die IPs hier hübsch zu lesen sind, wird eine nächste Frage von dir wohl besser einfach ignoriert werden. Nichts für ungut.
    Mit deiner Reaktion hast leider nur DU dich lächerlich gemacht. Ich überlege, ob es nciht besser ist, wenn DU keine Kinder in die Welt setzt... von kein Kinderwunschmann
  • Nachtrag

    Rang: Gast
    am 13.08.2009 10:34:39
    Du selbst hast mit deiner konfusen Fragestellung vermittelt, dass das Metformin verordnet wure, weil dein Stoffwechsel Probleme macht und möglicherweise Diabetes im Raum steht: Oder etwa nicht? Zitat:Da ich Metformin wegen zu viel Insulin nehme..Zitat-Ende.

    Und du fragst in einem DM-Forum.
    Dass Metformin in der Kinderwunschtherapie angewandt wird, wude dir zeitnah EINDEUTIG hier gepostet.
    von Nachtrag
  • Joa

    Rang: Gast
    am 13.08.2009 15:40:30
    > LG Anonym schrieb:

    > Ihr habt mir auch unterstellt ich hätte
    > Übergewicht OHNE vorher zu fragen,
    > sondern seit allein Aufgrund der Krankheit
    > PCO davon ausgegangen ich sei dick und
    > müsste erstmal abnehmen und mich
    > mehr bewegen.

    Ähm, Einspruch Euer Ehren.
    Ich hatte das aufgebracht und geschrieben:

    [mein Zitat:]
    Ansonsten vermute ich dass Du eher Übergewicht hast? Dann wird, siehe URL, Bewegung und eine Gewichtsreduktion als resistenzmindernd genannt.
    [/mein Zitat]

    Was dann deutlich als Vermutung und als Frage(zeichen) ausgewiesen war.

    Ansonsten muß Du natürlich, wenn Du in einem - auch noch absolut unmoderierten - Internetforum Fragen stellst auch damit rechnen, dass Antworten fachlich fehlerhaft erfolgen und zudem noch auf einem Niveau erfolgen können, das absolut indiskutabel ist.

    Sich darüber zu ereifern ist vergebliche Liebesmüh und zieht Dich allenfalls ebenfalls stimmung- und niveaumäßig runter.

    Da musst Du halt in der Lage sein auszusortieren, zwischen sinnvolleren, eher fehlerhaften und den Antworten schwachsinniger Diabetes-Trolle, von denen sich einige auszutoben scheinen.

    Wie halt auf unreglementierten/unmoderierten Plattformen, wie dieser, üblich.

    Insofern solltest Du vielleicht einfach nur den Schluss ziehen, Fragen künftig woanders zu stellen. Ich täte in Sachen Blutzucker, Metformin und so da eher diabetesinfo.de empfehlen wollen.

    Ich werde meinerseits auf Beiträge in diesem Forum verzichten, weil ich die Gefahr sehe, damit ggf. auch mal einen arglosen Fragesteller hierher zu locken.

    Und wie wir vorstehen sehen können sind die dann der Gefahr ausgesetzt, aus geistigen Jauchegruben heraus bekübelt zu werden.

    Allerdings fand ich Deine Reaktionen, im eingangs dargestellten Sinn, auch ein Stück überzogen.

    Allerdings auch nachvollziehbar, wenn hier, bar jeder Ahnung apodiktische Schlüsse gezogen werden, die einer sinnvollen Basis entbehren.

    @ Metforminspezialisten:

    Bevor Ihr Euch über Sinn oder Unsinn der Anwendung von Metformin unter verschiedenen Aspekten auslassen tut, sollte ihr erst mal die einfache Möglichkeit nutzen, Euch ansatzweise über die Wirkungswege, derer es diverse gibt, dieses Medikamentes zu informieren. :-((

    In solchem Sinn
    Grüße an Alle

    Joa
  • peter

    Rang: Gast
    am 13.08.2009 21:14:35
    welche metforminspezialisten ?
    von peter
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 13.08.2009 21:36:30
    Moin Joa,

    Metformin hat als wesentliche Wirkung die Behinderung der Leber an der Ausgabe von Zucker. Auf diese Weise mildert es, in dem Maße, in dem die durch die erhöhte Zuckerausgabe verursacht werden, die Auswirkungen des Insulinresistenz-Syndroms bei Typ2. Und mit weniger unnötig umlaufendem Zucker wird weniger unnötiges Insulin ausgegeben.

    Nach der von Jule vorgetragenen Erklärung müsste Metformin die Ausgabe von Insulin behindern. Dadurch würde sich beim Einsatz bei Typ2 kein Blutzucker-Nutzen messen lassen, und die Gabe von Metformin zusammen mit Mitteln zur Steigerung der Insulinsekretion, Standard bei Typ2, hätte absolut keine therapeutische Grundlage.

    Das schließt nicht aus, dass Metformin in einer anderen als der vorgetragenen Weise positiv bei PCO wirkt. Wenn Du da mehr wüsstest, könnte ich mir keinen Grund vorstellen, warum Du das hier nicht verständlich in die Diskussion einbringen wolltest. Stattdessen hinterlässt Du eine hohle Andeutung und kneifst und ziehst dich auf das Forum zurück, in dem Du mit hausherrschaftlicher Autorität bestimmen kannst, wer mit Dir diskutieren darf und wer nicht.

    Damit wir uns nicht missverstehen: Im guten DDG-Rahmen finde ich das diabetesinfo absolute Spitze, und empfehle es häufig als umfassendste und verständlichste DM-Infoquelle in allen Foren, an denen ich teilnehme. Ebenso super sind viele Beiträge im zugehörigen Forum und auch manche von Dir, obwohl Du immer den der jeweiligen Therapiemaßnahme selbstverständlich innewohnenden Medizinverstand zum von oben herab Abwiegeln zu bemühen pflegst, wenn Logik und Hintergrund der Maßnahme weiter hinterfragt werden, als Du zu folgen wagst.

    Bisdann, Jürgen
  • Joa

    Rang: Gast
    am 14.08.2009 00:35:35
    Moin, moin Jürgen,

    > Jürgen schrieb:

    > Metformin hat als wesentliche Wirkung die
    > Behinderung der Leber an der Ausgabe
    > von Zucker. Auf diese Weise mildert es, in > dem Maße, in dem die durch die erhöhte
    > Zuckerausgabe verursacht werden, die
    > Auswirkungen des Insulinresistenz-
    > Syndroms bei Typ2.

    - Metformin erhöht den Glucoseverbrauch im Darm und verringert den Nettotransfer aus dem Darm.

    - Metformin führt Blutglukose verstärkt den Muskel- und Fettzellen.
    (Normalisierung der Rezeptor-Tyrosinkinase-Aktivität und Erhöhung der Glukosetransporte)

    - Metformin steigert die Inkretinwirkung,
    (Erhöhung der GLP-1 Plasmakonzentration um 75%).

    > Nach der von Jule vorgetragenen
    > Erklärung müsste Metformin die Ausgabe
    > von Insulin behindern.

    Wo hast Du denn das her?

    Das Metformin soll bei Ihr, wie beim Typ 2, an den Resistenzfaktoren ansetzen und darüber die Insulinspiegel senken helfen.

    > Das schließt nicht aus, dass Metformin in
    > einer anderen als der vorgetragenen
    > Weise positiv bei PCO wirkt. Wenn Du
    > da mehr wüsstest, könnte ich mir keinen
    > Grund vorstellen, warum Du das hier nicht
    > verständlich in die Diskussion einbringen > wolltest.

    Die oben dargestellten Metforminwirkungen sind, soweit ich das erkennen kann, auch der Kernpunkt des therapeutischen Einsatzes bei PCOS. Minderung der Resistenzfaktoren!

    Und das sind schlicht die aktuellen Metformin-Basics!

    Sofern Du über Metformin nur bruchstückhaft "vorträgst", sehe ich das alleine als Dein Problem und mich nicht dafür verantwortlich, Dich oder Euch zu schulen.

    Zumal diese Basics bei einer Google-Sichtung ganz schnell zu finden sind.

    Irgendwie stinkt der Fisch vom Kopp her.

    Ach ja, noch eine Wahrnehmungsverarbeitungsschwierigkeit Deinerseits:

    > ... und ziehst dich auf das Forum zurück, in
    > dem Du mit hausherrschaftlicher Autorität
    > bestimmen kannst, wer mit Dir diskutieren
    > darf und wer nicht.

    Gruß
    Joa
  • Verwunderung

    Rang: Gast
    am 14.08.2009 09:39:34
    Hallo Joa,

    Zitat:Sofern Du über Metformin nur bruchstückhaft "vorträgst", sehe ich das alleine als Dein Problem und mich nicht dafür verantwortlich, Dich oder Euch zu schulen.Ende
    --
    Bitte entschuldige, aber ich finde: Ganz schön arrogant.
    Also ICH lege keinen Wert darauf, von Dir geschult zu werden und andere hier sicher auch nicht. Die Fragestellung der Erstposterin war irritierend und irreführend, da sie nicht schrieb: Ich nehme metformin wegen PCO, sondern es in Verbindung mit "zuviel Insulin" erwähnte.

    Und es ist nicht das erste Mal und wird auch nicht das letzte Mal sein, dass hier eine Frage nicht "sauber" gestellt wird, aber eine saubere Antwort oder Zauberlösung erwartet wird. Beim Arzt bekommen diese Leute oft MUTMAßLICH die Klappe nicht auf, weil sie einfach nicht eloquent sind oder der Grundwortschatz sehr beschränkt ist, aber im Forum vergessen sie nicht, die Leute, die sich Gedanken um eine Lösung machen, dann auch noch anzupissen und Inkompetenz zu unterstellen.

    Sie hätte auch schreiben können: Leute, ich habe mich falsch ausgedrückt, hab mich vertan. oder: Ihr habt mich falsch verstanden.

    Mich wundert eh, dass du dich herablässt und hier schreibst...Sommerloch in deinem Stammforum? Du vermittelst einen irgendwie sehr gefrusteten Eindruck. Als wärest du auf Krawall gebürstet.
    Aber bitte trage deine Querelen privat aus, das wäre COOL. Wir sind froh, dass nach der IP-Einführung hier das Forum -gottseidank- wieder an Qualität zu gewinnen scheint.
    Und, falls du etwas Zeit hast, gib mal im Suchfenster ein: Diabetesinfo.de. Dann kannst du lesen, dass wir sehr oft!!! Jörgs Forum empfehlen, als das zur Zeit Beste im Net überhaupt.

    Nichts für ungut.

    von Verwunderung
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 14.08.2009 11:45:11
    Moin Joa,

    super, dass Du entgegen Deiner Ankündigung weiter diskutieren magst :-)

    Die große Herausforderung in der Wirkbewertung von Metformin und allen übrigen Tabletten für den flacheren und niedrigeren Blutzucker-Verlauf besteht darin, dass Tabletter selten ihren Blutzucker messen und noch seltener allen Input und alle Aktivitäten im Vorlauf so zusammenhängend protokollieren, dass sich wirklich nennenswert auf die Wirkung und Wirkweise der Medikation schließen lässt. Und körpereigenes Insulin oder wenigstens sein messtechnischer Platzhalter C-Peptid werden wegen ihrer Kurzlebigkeit und der entsprechend aufwändigeren Verfahren noch seltener bestimmt und noch seltener im direkten Stoffwechselzusammenhang bewertet. Daher steht auf Waschzetteln und im Google viel Wunschwirken.

    Stellvertretend nur mal ein Punkt. Du schreibst:
    > - Metformin steigert die Inkretinwirkung,
    > (Erhöhung der GLP-1 Plasmakonzentration um 75%).

    Das liest sich gewaltig. Wenn dem wirklich nennenswert so wäre, würde schon seit Jahrzehnten mit Metformin und nicht erst seit 2-3 Jahren mit den Inkretin-Mimetika wie allen voran Byetta eine erhebliche Verringerung der Blutzucker-Spitzen nach den Mahlzeiten erreicht.
    Allerdings ausschließlich unter der Voraussetzung, dass noch eine eigene Insulin-Ausgabe erhalten ist, die sich ausreichend verstärken lässt. Denn die Inkretinwirkung besteht darin, dass unabhängig von der jeweiligen Blutzuckerhöhe zur Übergabe der neuen Glukose aus dem Darm in den Blutkreislauf zeitlich und mengenmäßig super passend die entsprechende Menge Insulin ausgegeben wird, was beim Typ2 nicht mehr automatisch funzt. So treffen Glukose und Insulin in der Pfortader auf dem kurzen Weg in die Leber zusammen, wo sie wie beim Stoffwechselgesunden zum größten Teil direkt verarbeitet werden, so dass der Blutzucker anschließend deutlich weniger als ohne ansteigt. Also mit Inkretin-Effekt direkt nach dem Essen die größere Insulin-Ausgabe :-(

    Aber lass uns doch einmal ganz sachlich unabhängig vom Metformin schauen, was es mit der Idee auf sich hat, dass PCO durch Insulinresistenz begründet würde. Wenn dem so wäre, müsste eine kohlenhydratreduzierte Ernährung einen um Welten größeren Erfolg haben, als die Gabe selbst eines Mittels, dessen Reduzierung des Insulinumsatzes eindeutig messbar wäre. Denn den größten Teil unseres Insulinumsatzes machen wir uns mit dem Input von Brot und allem mit Mehl, Kartoffeln, Reis. Das ist alles verdauungstechnisch nichts anderes als Zucker. Ich weiß, dass auch Eiweiß und Fett zu ihrer Verstoffwechselung Insulin brauchen und dass wir auch dann Insulin brauchen, wenn wir total fasten.

    Alles Insulin ausschalten geht nicht und ist ja auch gar nicht der Punkt. Aber für einen Zeitraum von etwa einem viertel oder halben Jahr den KH-Verzehr um die Hälfte reduzieren und damit den Insulinumsatz um ein Vielfaches von dem reduzieren, was bei völlig gesundem Blutzucker-Verlauf mit einem Medikament überhaupt möglich wäre, ist voll und ohne Hungern und ohne jede Mangelerscheinung machbar. Und damit müsste sich wieder ein regelmäßiger Zyklus einstellen, wenn denn zutrifft, das zu viel Insulin den verhindert. - Klar haben viele Frauen diese Logi-Probe schon gemacht - mit für die Insulintheorie erschreckend wenig überzeugendem Ergebnis: sie sind offenbar weit von mehrheitlich zu ihrem gewünschten Eisprung gekommen :-(

    Bisdann, Jürgen
  • Joa

    Rang: Gast
    am 14.08.2009 14:05:03
    Hallo Verwunderung,

    > Verwunderung [???] schrieb:

    > Und es ist nicht das erste Mal und wird
    > auch nicht das letzte Mal sein, dass hier
    > eine Frage nicht "sauber" gestellt wird,
    > aber eine saubere Antwort oder
    > Zauberlösung erwartet wird.

    Hier eskalierte die Situation als die fragende Jule sich darüber beklagte, dass von "Fachleuten des Forums", offensichtlich ohne dass diese überhaupt einen Plan von der Sache hatte um die es ging, der Arzt ihres Vertrauens - mehr oder weniger - als Trottel hingestellt wurde.

    Und ich muss sagen, dass ich es auch schlicht verantwortungslos finde, unbekannten Patienten, bei unbekannten Sachzusammenhängen ihr Vertrauen in einen behandelnden, unbekannten Arzt, mit ebeso erst mal unbekanntem Therapie, bei auch noch offensichtlich fehlenden eigenen Kenntnissen der zugrunde liegenden Krankheit/Störung, massiv madig zu machen.

    > Beim Arzt bekommen diese Leute oft
    > MUTMAßLICH die Klappe nicht auf, weil
    > sie einfach nicht
    > eloquent sind oder der Grundwortschatz
    > sehr beschränkt ist

    Fällt Dir was auf an Deiner Ausführung?

    > aber im Forum vergessen sie nicht, die
    > Leute, die sich Gedanken um eine
    > Lösung machen, dann auch noch
    > anzupissen und Inkompetenz zu
    > unterstellen.

    Inkompetenz musste da in keiner Weise unterstellt werden. Die wurde schlicht unter Beweis gestellt.

    Aber klar, wer in einem unmoderierten Forum Fragen stellt, muss nicht nur mit diversen (anderen) Anonymussen der Trollfraktion rechnen, sonder auch auf die "Regulars" gefasst sein.

    In diesem Sinne ist die- oder derjenige natürlich genauso selber Schuld und sollte sich auch nicht drüber beklagen. :-(

    Gruß
    Joa