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notfall in der nacht
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Peter
Rang: Gastam 23.08.2009 01:21:23
zu dem Coca Cola wäre noch zu bemerken (wenn nicht schon getan) dass Cola Light nichts bringt sondern normales Cola wegen dem Zuckergehalt, der hier gewollt ist.
herzl. Grüße und alles Gute Ihr zwei von Peter -
Kathleen
Rang: Gastam 24.08.2009 11:45:37
Hallo ihr lieben vielen dank für die vielen antworten von euch, ein paar tage später trat die gleiche situation wieder auf, diesmal aber nicht so schlimm wie beim ersten mal oder vielleicht kam es mir auch nur nicht so schlimm vor, ich hab ihr wieder cola gegeben und auch traubenzucker ich hatte extra was geholt, sie will jetzt nicht mehr schlafen aus angst vor einem neuem "anfall" was soll ich machen sie lässt mich nicht mehr an sich ran, hab ich was falsch gemacht? von Kathleen -
Frage
Rang: Gastam 24.08.2009 14:39:52
Hast du denn dieses mal erst den BZ gemessen? Ihr wolltest doch über die Situation sprechen? Wie seid Ihr denn verblieben für eine nächste Situation?
Also, auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Ruf einfach den Notarzt an. Punkt. Ende. Gelände. von Frage -
hermann
Rang: Gastam 21.04.2010 18:54:12
Hallo zusammen,
meine Freundin hatte gestern Nacht wieder mal einen oben beschriebenen Anfall. Beim Schlafen gehen um 23 Uhr hatte sie 400 Zucker und hat dann anscheinend zuviel gespritzt. Wir sind seit 8 Jahren zusammen und das war leider nicht das erste Mal. Ein einziges Mal haben "wir" erste die Notfallspritze verwendet. Wenn sie zum krampfen anfängt werd ich immer sofort wach und frag natürlich was los ist. Als Antwort krieg ich dann meistens nur, dass sie schlecht träumt. Aber dann gehts unmittelbar los mit Krampfen. Von Kopf bis Fuß ein irrsinniges Zusammenkrampfen. Nicht schön anzusehen. Ich spring immer auf und geb ein paar Löffel Traubenzucker in einen extra bereitstehenden immer leicht zu greifenden Plastikbecher (Glas ist gar nicht gut, da sie mit den Zähnen dagegenschlägt). Danach richte ich sie auf - sie ist da immer bereits so abwesend, dass ich ihr ganz kurze Befehle gebe ("Trink", "Schlucken") wenn ich ihr den Traubenzucker zu Trinken gebe. Auf das reagiert sie. Immer nur Miniaturschlucke. Die Hälfte geht auf auf die Bettedecke, da sie beim Zucken alles verschüttet. Ich halte sie dabei immer fest in meinem Arm, damit sie mit dem Kopf nirgendwo dagegenschlägt. Es dauert dann ein paar Minuten, bis ihr Zuckerspiegel wieder ansteigt und das Krampfen aufhört. Sie ist dann aber meistens noch nicht ansprechbar oder spricht wirr, aber ihr Körper beruhigt sich auf jeden Fall wieder. Und ich mich auch. Ist echt nicht schön. Wenn sie wieder ansprechbar ist, geb ich ihr Orangensaft oder noch ein bisschen Traubenzucker oder eine Banane, damit sie sich wieder erholt. Den nächsten Tag kann sie dann immer ganz vergessen. Meistens bekommt sie dann Migräne oder ihr ist einfach nur kotzübel. Tja, danke fürs Zuhören. -
jrenfurhtu4
Rang: Gastam 22.04.2010 06:10:04
ja ja, die wiener! wenn ich sowas lese: "Beim Schlafen gehen um 23 Uhr hatte sie 400 Zucker und hat dann anscheinend zuviel gespritzt. Wir sind seit 8 Jahren zusammen und das war leider nicht das erste Mal.", frage ich mich allen ernstes, was die dame in den jahren ihres dm gelernt hat? wer abends 400 mg/dl bz hat und dafür auch noch zuviel spritzt, hat von dm so viel ahnung, wie mein dackel vom autofahren. es ist zwar lobenswert, dass du dich um sie kümmerst, aber wenn sie ihre "krankheit" ordentlich behandeln würde, könntest du dir das sparen. schick sie mal zu einer schulung über diabetes - scheint dringend von nöten, oder hofft sie auf baldige berentung wegen diab. spätfolgen? leute - tut was für eure gesundheit.... -
Hermann
Rang: Gastam 23.04.2010 12:57:47
Was soll das? Sie passt sehr wohl auf sich auf. Über 350 hatte sie in den vergangenen 8 Jahren keine 10 Mal. Sie ist perfekt eingestellt und was Spätfolgen sind ist uns sehr wohl bewusst. Wir hatten ein Abendessen das wir absolut falsch berechnet hatten, daher der hohe Wert. Diabetikerin ist sie seit knapp über 10 Jahren, aber sie deswegen als Wiener Hund zu bezeichnen ist nicht okay. Was soll das? Ich dachte das sei ein seriöses Forum... ("Beiträge mit beleidigendem oder sonst rechtswidrigem Inhalt dürfen nicht veröffentlicht werden. ")
Eigentlich ging es ja um Unterzucker, darauf folgende Krampfanfälle und was ich dagegen gemacht habe, sprich wie ich ihr geholfen habe - und nicht um die 400 bz.
Hier schreiben doch Leute die erzählen, wie man damit umgeht und wie man helfen kann in solchen Situationen. Vergleiche mit Hunden sind das wohl sehr unqualifiziert. -
tgfre5t
Rang: Gastam 23.04.2010 16:03:29
>>aber sie deswegen als Wiener Hund zu bezeichnen ist nicht okay.<< vor inbetriebnahme der tastatur gehirn einschalten! wo liest du denn etwas von "hunden"? zuviel alkohol? oder was? ich schrieb allgemein von "wienern" - schlimmstenfalls kann man da an würstchen denken (wobei ich nicht weiss, woraus ihr die herstellt. aus hund?). und folgendes "hat von dm so viel ahnung, wie mein dackel vom autofahren." ist eine parabel und heisst nichts anderes als "keine ahnung". weshalb sie eine hypo hatte (sehr wunderlich, dass man nach
8 j. dm falsch berechnet) ist doch sowas von egal, wenn es um die reaktion darauf ging. und wenn ich dann lese: "Über 350 hatte sie in den vergangenen 8 Jahren keine 10 Mal. Sie ist perfekt eingestellt ", dann klingt das schon wieder so, als ob bis 350 ihr normalbereich geht und ich hoffe nicht, dass dem so ist, das wäre nämlich nicht perfekt! wenn sie 10 jahre dm hat, sollte auch bekannt sein, wie man sich bei einer hypo verhält (das wissen die meisten nach der 1. hypo, weil sie nachlesen). allerdings würde ich, wenn jemand krampft niemals versuchen, etwas (was auch immer) oral einzugeben. beim verschlucken droht die gefahr des erstickens - aber das wusstest du sicher, weil du ja auch ein plastebecher statt glas nimmst. und was noch auffällt: "in einen extra bereitstehenden immer leicht zu greifenden Plastikbecher". somit scheinen hypos bei euch doch zum alltag zu gehören und widerspricht deinen aussagen. aber: macht weiter so, wenn ihr meint, das wäre okay und verschont uns damit! danke! -
Hermann
Rang: Gast -
Teply Lisa
Rang: Gastam 28.09.2010 14:17:02
Hallo,
ich wollte nur sagen, dass ich dich sehr gut verstehe und du sehr gut reagierst. in deinen erzählungen erkenne ich unsere situation wieder. ich bin seit über 8 jahren mit meinem freund zusammen und haben seit 5 monaten eine süße tochter. er hat seit seinem 9. Lebensjahr diabetes, sprich seit 21 Jahren. oft läuft wochen lang alles gut und dann stellt mich das leben wieder voll auf die probe. in den letzten 2 wochen hatte er 3x nachts einen hypo. hypo Kit, traubenzucker, o-saft usw. steht bei uns auch alles bereit. leider ist mein freund sehr groß und schwer und ich klein und zierlich. oft hab ich nicht nur angst um ihn, sondern auch um mich. die erlebnisse in den vergangenen jahren waren teils sehr schlimm. trotzdem kann ich wie du berichten, dass er sehr gut eingestellt ist und gut damit umgeht. trotzdem gehören solche nächtlichen hypos ganz einfach zur krankheit dazu. das ist nichts widersprüchliches. nur brauch ich oft tage bis ich mich psychisch wieder im "griff" hab und die ängste wieder verfliegen. oft komm ich mir so allein vor, weil ich so eine große verantwortung trage wenn er doch mal niedrig ist. denn dann ist es zu spät ihm die verantwortung zuzuschieben. seit einem halben jahr (also die letzten ca. 4 hypos) reagiert er auf mich zunehmens agressiv und verletzt mich verbal. ihm tut es im nachhinein sehr leid, aber ich brauch immer länger das ganze zu verarbeiten und "wegzustecken".
liebe grüße -
Rudi
Rang: Gastam 29.09.2010 14:32:45
>>in den letzten 2 wochen hatte er 3x nachts eine. hypo.... er sehr gut eingestellt ist und gut damit umgeht. trotzdem gehören solche nächtlichen hypos ganz einfach zur krankheit dazu. das ist nichts widersprüchliches.<<
Du hast eine etwas eigene Art, "Widerspruch" zu definieren! Fakt ist, bei 3 Hypos in 14 Tagen ist er entweder NICHT gut eingestellt oder er kann NICHT gut damit umgehen. Da ist Hypovermeidung angesagt (nach 21 Jahren DM können die Symptome schon verlustig gehen...). Ich könnte dir übrigens einige Leute nennen, die fragen würden: "Was ist eine Hypo?" (und die haben DM nicht erst seit gestern!) - ich zähle leider nicht dazu, habe aber Hypos auch nicht als zur Krankheit gehörend empfunden, sie zählen eher als Behandlungsfehler... von Rudi