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    am 05.05.2011 07:40:45
    Moin havier,

    + die Abnahme von Beta-Zellen,
    + die Ausgabe von immer mehr intaktem Pro-Insulin statt Insulin und C-Peptid,
    + die Abnahme des Incretin-Effektes
    + und die Zunahme der Glukose-Ausgabe aus der Leber
    sind die 4 Grund-Defekte, die sich beständig verstärken und mit denen der Typ2 startet, und zwar lange vor jedem messbar auffälligen BZ-Verhalten. Die fortschreitende Defekt-Entwicklung verstärkt den Sekretions-Druck auf die defekten Beta-Zellen, und wenn davon nicht mehr genug da sind, um entsprechend ausreichend Insulin zu liefern, beginnt der BZ, immer höher und länger über den gesunden Rahmen hinaus anzusteigen.

    Mit Bewegung Futterauswahl kann die Defekt-Wirkung ein Stück weit ausgeglichen und die weitere Defekt-Entwicklung verlangsamt werden, woraus einfältige Gemüter zurück schließen, dass Beim Typ2 eigentlich alles in Ordnung sei und eben nur Bewegung und gesundes Essen fehle, also der richtige Lifestyle. Dass er eben angefressen & angesessen sei.

    Bisdann, Jürgen
  • Gast

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    am 05.05.2011 09:05:49
    Hallo Jürgen,
    hjt_Jürgen schrieb:
    Moin havier,

    + ...
    + ...
    + ...
    + ...
    ...
    sind die 4 Grund-Defekte ...



    Deswegen nimmt die Zahl von Typ 2 Manifestationen auch unter Kindern und Jugendlichen, die ihre Tage bewegungsreduziert und fast-food-futternd verbringen signifikant zu.

    Allerdings sagen neueste Forschungsergebnisse aus, dass die Anzahl der Typ 2er nachweisbar auf die Auswirkung radiokativer Isotope zurück zu führen sei.

    Angefangen mit dem Fallout nach Hiroshima und von den zahlreichen oberirdischen A-Bombenversuchen, fortgesetzt mit Harrisburg und Tschernobyl, wird nun eine nun eine riesige Typ 2 Welle tsunamiartig über Japan hinwegrollen.

    So einfach ist das...

    Gruß
    Joa
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    am 05.05.2011 09:31:20
    Moin Joa,

    schrieb:
    Auch so genannte langsame Kohlenhydrate mit viel Ballaststoffen wie bei Obst, Gemüse und Vollkorn locken relativ wenig Insulin an. Hier wird lange verdaut und die Energie kommt dadurch nur langsam in die Blutbahn.



    Jede Vergleichsreihe mit kontinuierlicher BZ-Messung bei Typ1 (wichtig, weil da kein eigenes Insulin das Ergebnis beeinflusst) zeigt, dass bei gleichem Glukose-Gehalt die Glukose aus langsamen KHs allenfalls um Minuten später aus dem Darm in den Blutkreislauf übergeben wird. Der nennenswert verzögerte Übergang ist ein nie mit Messwerten belegter Diät-Logik-Mythos.

    Und mit funktionierendem Incretin-Effekt und gesunden Beta-Zellen ist auch völlig irrelevant, wie viel Glukose auf einmal aus dem Darm in den Kreislauf übergeben wird. Denn gesunde Betas halten für jede essbare Menge Glukose ausreichend Insulin gespeichert und geben das auf Abruf sofort aus.

    Bisdann, Jürgen
  • Gast

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    am 05.05.2011 10:14:14
    Interessanter Ansatz zur weiteren Diskussion, jedoch hier von der Frage ablenkend, ob es Elke gelingt den Gatten von gesunder Ernährung und mäßigem Insulingebrauch zu überzeugen. ;-)

    Gruß
    Joa
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    am 05.05.2011 10:44:37
    Moin Joa,

    es ist ja schon schwierig genug, Betroffenen selbst die notwendige Info dafür so über zu bringen, dass sie etwas damit anfangen können. Das einer nicht selbst betroffenen Person mit ein paar Zeilen so zu vermitteln, dass die das dann an einen Betroffenen weiter geben kann. Wobei durchaus erschwerend hinzu kommen kann, dass die beiden nicht einfach ein geschäftsmäßiges Verhältnis haben ;-(

    Bisdann, Jürgen
  • Gast

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    am 05.05.2011 11:30:19
    Gast schrieb:
    Wenn der Zuckerwert
    hoch ist, dann spritzt er eben eine höhere Dosis.


    Wenn der Zuckerwert zu hoch, ist das Kind schon in den Brunnen gefallen. Mach ihm das klar! Und frag ihn, ob er es unbedingt auf einen Schlaganfall, Herzinfarkt, Nierenversagen, Erblindung, Amputationen und was da noch alles herauskommen kann, wenn ein Diabetiker dauerhaft so lax mit seinen Zuckerwerten umgeht, anlegt.

    Gruß, Robert
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    am 05.05.2011 11:46:37
    HI !

    Vill. hat er einfach nur Angst der Wahrheit ins Auge zu blicken, möchte so auf dies Art und Weise den ernst der Lage herunterspülen und damit sagen " ist doch alles halb so Schlimm .... "
    Männer sind da eher empfindlich was ihre Gesundheit betrifft.
    Haben oft Angst um ihren Stellenwert bei den Frauen ... hier bei seiner Frau ( Familie )
    Könnte nicht mehr als das " angesehene Oberhaupt " gesehen werden.
    Vill. sollte Elke da erst mal ansetzen oder einen seiner Freunde mit ins Boot holen um ihn klar zu machen das man hier keinen Stellenwert verliert aber so manch andere Dinge .
    Wie schon beschrieben -- Nieren , Augenlicht ect....!
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    am 05.05.2011 19:28:47
    @jürgen
    Eben. Ich wollte von Gast ja auch nur wissen wo in Joa´s Text er was von angefressen gelesen hat.
    Das mit dem Pro-Insulin wusste ich allerdings auch noch nicht.

    @Annimaus
    zum Thema "Elke":
    ich hab da wenig Hoffnung. Wenn er so reagiert wie beschrieben dann wird er sich kaum von mehr Wissen überzeugen lassen.
    Dass Elke sich informiert find ich Klasse. Eigentlich ideal in einer Partnerschaft aber wahrscheinlich auch selten.
    Eine Lösung weiss ich aber auch nicht.

    --- viel geschrieben für keine Lösung ---
    --- und wenn du nochmal sagst ich wäre empfindlich was meine Gesundheit angeht... Anni Anni !!! ;-) ---
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    am 05.05.2011 20:34:30
    Elke schrieb:
    Er glaubt er kann essen wie bisher (alles und meist ungesund)


    Ein Diabetiker kann generell erst mal alles essen (wie richtig geschrieben in Maßen), wenn er entsprechend "reagiert". Offenbar scheint es deinem Mann (und dir auch??) egal gewesen zu sein, was er zu sich nahm. Wenn ihr bisher nichts geändert habt, warum dann jetzt? Weil er nun DM hat? Guter Ansatz, aber eine riesige Überzeugungsarbeit (die ohne Wollen seinerseits nicht funktioniert). Es kommt auch darauf an, welchen Typ DM er hat und wie alt er ist! Einen 75-Jährigen würde ich nicht mehr überzeugen wollen, ein 25-Jähriger lernt noch (was gesund ist). Übrigens glaubt jeder, sich "richtig" zu ernähren - wenn dem nicht so wäre, würde er es ändern und wer bitte schön weiss, was 100% richtig ist. Vielleicht ausgewogen und gesund? Das allemal, aber auch "Ausrutscher" sind nicht die Gefahr. Übergewicht, zu hoher BZ, intolerante Blutwerte dagegen schon. Wenn ihm daran liegt, weiter gesund zu bleiben (vom DM mal abgesehen), dann würde ich ihm raten, sich einfach mal zu informieren...
    Bearbeitet von User am 05.05.2011 20:37:04. Grund: Nicht angegeben
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    am 05.05.2011 22:27:09
    Rudi schrieb:
    riesige Überzeugungsarbeit (die ohne Wollen seinerseits nicht funktioniert). ........ sich einfach mal zu informieren...




    Genau da liegt das Problem.
    Ich denke er weiß es schon aber er möchte die gesundheitliche " Schwäche " sich nicht eingestehen.
    Vill. wäre es gut ihm mal anhand von Bildmaterial die Spätfolgen aufzuzeigen.
    Mit betroffenen Menschen wenn ( welche bekannt ) zu konfrontieren und ein Gespräch zu führen.
    Elke könnte noch mit gutem Beispiel vorangehen und den Ernährungsplan zu Hause umgestalten.
    Wenn dann alle an einem Strang mitziehen.
    Offene Gespräche in der Familie helfen oft auch.
    Ihm klarmachen das alles an Nahrung noch zur verfügung steht....Nur in Maßen halt.
    Neue Rezepte einbringen wenn er probierfreudig ist.
    Und so auf den Kurs bringen.

    LG Anni

    Wie schon erwähnt --Männer haben oft Angst als Versager zu gelten wenn sie Gesunheitlich angeschlagen sind -- wieso ? ..Keine Ahnung !!

    Für die Männer hier im Forum ist das wohl Gott sei Dank - nicht passend und zutreffend.


    ---- Und schon gar nicht wie für so aufgeweckte Kerlchen wie dich! mein lieber havier !!---