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24 Stunden nach der Diagnose Diabetes und viele Fragen...

  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 930
    Beiträge: 367
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 15.05.2011 22:16:20
    hallo Journamax,

    Ich bin einer der mittlerweile nahezu alles im PC erfasst. Beruflich wie privat.
    Da ich in Kürze in Urlaub fliege fragte ich mich wie ich dort (Laptop wird nicht mitgenommen) meine Daten am einfachsten erfasse.
    Ich muss dazusagen ich hab eine eigene Datenbank mit umfangreichen Infos u.a. auch
    viel Text Also aufschreiben (Gruss an Jürgen) und/oder eintippen.
    Software fürs Handy gibt es, die schied aber nach einem Test wegen der mühseligen Texteingabe aus.
    BZ-Messgerät mit USB und Software auf dem PC war auch nix da nur die BZ-Werte erfasst werden.

    Um nur die wichtigsten Daten zu nennen:
    Datum - Uhrzeit - BZ-Messwert - was gegessen.
    des weiteren:
    Blutdruck - Puls - welche Medikamente - Tätigkeit - Befinden.

    Mit Laptop unterwegs alles kein Problem. Taugliche Software für Touchscreens sind mir nicht bekannt
    (vielleicht irre ich da auch) .... na jedenfalls nehme ich jetzt doch den guten alten Schreibblock mit und geb die Daten nach dem Urlaub per Hand in den PC ein.

    Für deinen Bedarf sehe ich im Moment ein (USB)BZ-Messgerät mit dazugehöriger Software für den PC/Laptop am ehesten als geeignet an.

    P.S. Eine Variante hatte ich auch noch im Blick: Datenbank Online stellen und von Internet Cafes aus die Daten eingeben. Wäre auch nicht schwer und mit Passwort-Zugang mehr oder weniger gesichert. Doch irgendwie traue ich da den I-Cafes nicht so ganz ;-)

    --- jetzt bist du genauso schlau wie vorher, ich weiss ---
    Bearbeitet von User am 15.05.2011 22:19:49. Grund: Nicht angegeben
  • Gast

    Rang: Gast
    am 16.05.2011 08:20:28
    Boah, was'n Stress? Haben hier einige auch noch andere Hobbys, außer ihren Diabetes? Ich lasse mir alle sechs Monate vom Arzt die Ergebnisse meiner Blutuntersuchung ausdrucken und fertig. Und solange der Arzt über die Werte glücklich ist, bin ich es auch. :)

    Gruß, Robert
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 197
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 16.05.2011 09:58:50
    Hi !

    Das sehe ich anders.
    Zur Selbstüberwachung ist eine tägl. Kontrolle nötig.
    Einige schaffen es nur mit ein oder drei Messungen am Tag , Neulinge dagegen brauchen mehrere um Sicherheit zu bekommen.
    Wo ist da der Stress?
    Ich habe keinen da das Messen zur Routine gewurden ist und zum Alltag gehört.
    Stressiger war die Ernährungsumstellung und das Austesten meiner Nahrung.
    Jetzt geht das schon ganz gut.

    LG Anni
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 367
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 16.05.2011 11:07:05
    Robert schrieb:
    Boah, was'n Stress?


    für dich vielleicht ;-)

    --- auch Unsinn kann Sinn machen ---
  • Gast

    Rang: Gast
    am 16.05.2011 11:39:13
    Bin seit Februar dabei und habe mich auch umfassend informiert.
    Ich habe mir diverse Bücher gekauft. (mal mehr, mal weniger gut). Dazu bei Ebay viele Jahrgänge vom Diabetes Journal ersteigert.
    Solltest Du dich nicht vor medizinischer Kost scheuen empfehle ich Dir das u.a. Buch.
    Dort findet man sehr viel Fachwissen und Hintergründe.

    Diabetes-Handbuch
    Eine Anleitung für Praxis und Klinik
    ISBN-103-540-71954-7

  • Gast

    Rang: Gast
    am 16.05.2011 14:30:46
    auch die neulinge werden bald erkennen, dass man mit dem DM leben sollte und nicht für den DM! sicherlich hängt das auch mit der erfahrung und dem wissen zusammen, aber wer es übertreibt, programmiert depressionen vor! und wer meint, dass er mit einem handbuch etwas in der hand hat, hat recht - er hat ein buch in der hand. wo steht denn, dass das buch gut ist. es gibt (lt. jürgen) inzwischen soviele lehrmeinungen zu einer guten DM-führung und nicht zu vergessen: jeder reagiert anders... (und lässt sich von jedem etwas anderes "einreden").
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 16.05.2011 15:30:39
    Mag sein...aber ohne Grundwissen geht es nun mal nicht ....und manche Sachen erschließen sich nicht von selbst. Ich will niemanden bevormunden. Ich persönlich lese halt gern und bilde mir meine eigene Meinung. Für den DM lebe ich ganz bestimmt nicht, sondern versuche das Beste aus der Situation zu machen. Bisher hat das gut geklappt. Seit Februar 16kg abgenommen, gute Werte und wieder im Berufsleben. Ob das so weitergeht ....abwarten.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 16.05.2011 18:55:30
    wenn man weiß wie lange es zwischen schreiben und veröffentlichen dauert,bei einem buch kann man gerade bei dm davon ausgehen daß da inzwischen mind. zwei entscheidende schritte nicht mehr drin sind.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 20.05.2011 11:24:55
    hjt_Jürgen schrieb:


    Konkrete Zahlen? Etwa gut 60 bis gut 80mg/dl ist die gesunde Grundhöhe, beim einen vielleicht eher 62, beim anderen eher 83 und bei vielen irgendwo dazwischen. Maximal bis etwa 120-140mg/dl steigt der Blutzucker bei ge­sunden Menschen nach dem Essen von Stärke=Zucker an. Und damit wird auch deutlich, warum man zum Erkunden des eigenen Blutzucker-Verlaufes den Tag mit den jeweiligen Zeiten und Mengen aufschreiben sollte, wann man wie viel wovon isst und wann man welchen Wert misst. Denn etwa 1 Stunde nach dem Essen sind 140 noch im gesunden Rahmen, während sie 2 Stunden oder noch länger danach völlig ungesund raus stehen würden. Denn da wäre der gesunde Blutzucker ja schon längst wieder auf seiner Grundhöhe zwischen etwa 65 und 85mg/dl zurück.



    Wenn du mal hier reinschaust:
    http://www.tudiabetes.org/forum/topics/what-are-the-typical-ranges
    und ein wenig runterscrollst, siehst du eine Grafik von BZ-Verläufen von Gesunden. Du siehst also, dass auch bei Gesunden der BZ auf 160 nach dem Essen steigen und auch zwei Stunden nach dem Essen noch über 120 sein kann.

    Ich finde, du solltest aufhören, absoluten Neulingen solche Werte wie 60-80 nüchtern und zwei Stunden nach dem Essen zu empfehlen, denn das ist absolut unterste Grenze, die für Diabetiker alles andere als optimal ist, da sie das Risiko für häufige Hypos extrem erhöht und diese schaden den Gefäßen genauso, wie Werte über 200!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 20.05.2011 13:06:40
    [quote=Gast;55470.

    Wenn du mal hier reinschaust:
    http://www.tudiabetes.org/forum/topics/what-are-the-typical-ranges
    und ein wenig runterscrollst, siehst du eine Grafik von BZ-Verläufen von Gesunden. Du siehst also, dass auch bei Gesunden der BZ auf 160 nach dem Essen steigen und auch zwei Stunden nach dem Essen noch über 120 sein kann.

    Ich finde, du solltest aufhören, absoluten Neulingen solche Werte wie 60-80 nüchtern und zwei Stunden nach dem Essen zu empfehlen, denn das ist absolut unterste Grenze, die für Diabetiker alles andere als optimal ist, da sie das Risiko für häufige Hypos extrem erhöht und diese schaden den Gefäßen genauso, wie Werte über 200![/quote]


    Dein Wort in Gottes Ohr!
    Jürgens ständige Behauptungen, diese Werte seien die Regel und erstrebenswert, sind in meinen Augen - besonsers Neulingen gegenüber - geradezu gefährlich, ganz abgesehen davon, daß es schlichtweg nicht so ist.