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diabetes und lkw fahren

  • Gast

    Rang: Gast
    am 12.06.2011 22:06:46
    ich bin 43 jahre und im januar hat man bei mir typ 2 festgestellt.am anfang brauchte ich nur einmal spritzen am abend, aber meine werte gingen immer höher bis an die 600 . jetzt muss ich drei mal zu den mahlzeiten und einmal zur nacht spritzen. nun meine frage darf ich damit überhapt noch lkw fahren,das ist nämlich mein beruf. keiner kann mir dazu eine richtige auskunft geben. würde mich über eine antwort freuen.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 367
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 12.06.2011 22:39:30
    hallo,
    schau mal hier im Archiv unter Diabetes&Recht. Da gibt´s ein paar Beiträge zum Thema.

    Grüße
  • Gast

    Rang: Gast
    am 12.06.2011 22:49:07
    hab ich schon gemacht finde aber auch keine richtige antwort. ausser das mir ein arzt das bescheinigen muß das ich mit der diabetes fahren darf, aber welcher arzt macht das schon. trozdem danke für deine antwort.

    liebe grüße
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 367
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 12.06.2011 23:54:34
    hallo,

    da mich die Sache auch interessiert (fahre gelegentlich 7,5to) .... hab ich folgendes interessantes gefunden:

    http://www.aa-arbeitsschutz.de/fahrerlaubnisverordnung.html

    http://www.diabeticus.de/infos/empfehlung_beruf/img/Fahrtauglichkeit_bei_DM.pdf

    Wie es aussieht brauchst du auf jedenfall eine ärztliche Bescheinigung.
    Im Januar wurde Typ2 bei dir festgestellt, du bist also noch in der "Einschwingphase".
    Da du um so eine Untersuchung irgendwann wohl nicht herumkommst ist es wichtig - denke ich - das du deine täglichen Messungen auf jedenfall aufzeichnest. Die benötigst du nämlich für den Nachweis dass du in naher Zukunft deine Werte einigermassen unter Kontrolle hast.
    Du solltest also deine Therapie nicht nur dem Arzt überlassen sondern musst dich selbst auch darum kümmern, was sowieso die bessere Wahl ist denke ich.

    Fürs Erste findest du in den obigen Links auch Verhaltensmassregeln beim Fahren mit Diabetes.

    Hört sich alles vielleicht aufs Erste nicht gerade hoffnungsvoll an. Aber ich denke in deinem Fall - du brauchst den Schein um deinen Beruf auszuüben - hast du vielleicht etwas mehr Druck oder besser Anreiz deinen BZ-Verlauf selbst in die Hand zu nehmen.

    Dann erstmal viel Erfolg. Kannst ja bei Gelegenheit mal erzählen wie die Geschichte sich entwickelt.

    Grüße





  • Gast

    Rang: Gast
    am 13.06.2011 18:42:15
    Gast schrieb:
    ich bin 43 jahre und im januar hat man bei mir typ 2 festgestellt.am anfang brauchte ich nur einmal spritzen am abend, aber meine werte gingen immer höher bis an die 600 . jetzt muss ich drei mal zu den mahlzeiten und einmal zur nacht spritzen. nun meine frage darf ich damit überhapt noch lkw fahren,das ist nämlich mein beruf. keiner kann mir dazu eine richtige auskunft geben. würde mich über eine antwort freuen.


    Hallo,
    zu beachten ist auf jeden fall, dass man vor fahrtantritt den bz gemessen hat. aber beim fahren von schwerlastverkehr, oder personenbeförderung ist dies beim insulinpflichtigen diabetiker problematischer, wenn nicht sogar auf verzicht ausgerichtet.
    außerdem ist es wichtig, wie schon beschrieben wurde, dass man ein bz-Tagebuch führt, sich mit dem diabetologen austauscht und einen schnellwirkenden traubenzucker-flüssig namens jubin bei sich hat. bei einem unfall mit diabetischem hintergrund übernimmt keine versicherung eine haftung. bekommst du genügend teststreifen? welche insuline werden gespritzt und wieviel be's werden gegessen? vielleicht kannst du das noch mitteilen. gruß kh
  • Gast

    Rang: Gast
    am 15.06.2011 06:01:27
    Hallo,
    ich war vor längerer Zeit als "diesel" hier im Forum unterwegs. Ich war KOM- Fahrer und habe Typ I mit 47 Jahren bekommen.
    Für Fahrer der sogenannten großen Führerscheinklassen ist Diabetes mit Insulintherapie eine meldepflichtige Erkrankung, da bei Insulinbehandlung immer eine Unterzuckerung auftreten kann. Ich mußte damals meinen Job an den Nagel hängen und fahre seitdem PKW.
    Wenn man über einen längeren Zeitraum eine gute Zuckereinstellung ohne Unterzuckerungen nachweisen kann, kann es Ausnahmegenehmigungen mit strengen Auflagen geben.
    Solltest du allerdings die Insulinbehandlung verschweigen und einfach weitermachen wie bisher, möchte ich im Fall eines Unfalls, welcher auf Unterzuckerung zurückzuführen ist, nicht in deiner Haut stecken. Dann könnte der Führerschein auch für immer unbd in allen Klassen weg sein.
    Suche einfach mal nach meinen damiligen Alias. Stammt noch aus dem Jahr 2003-2005
    Nachlesen kann man das alles in den Verordnungen zum Führerschein. Wenn du nichts findest, deine Fahrerlaubnisbehörde hat es auf jeden Fall!

    MfG

    Gerd