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Metformin-Unverträglichkeit

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    Mitglied seit: 09.07.2011
    am 09.07.2011 19:57:57
    Vielleicht versucht du es mal mit Victoza, das spritzt man ist aber kein Insulin. Meine Werte waren super Hb1C 5,6 nüchtern 80 aber nachdem ich die tägliche Spritze 06 mg absetzen musste, da ich nach Aussage meines Arztes zuwenig abgenommen habe, war der Wert genauso hoch wie zuvor.

    Victoza hat bei mir Verstopfung verursacht, alle 3 Tage "rief nur die Toilette nach mir", zuvor kannte ich auch nur Durchfall mit Metformin (1500mg/Tag)
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    am 18.10.2011 08:11:59
    Ich habe nach fast 1 Jahr ebenfalls Metformin abgesetzt, da ich täglich mit Durchfall zu kämpfen hatte. Ich nehme nun seit bald 2 Wochen Victoza 1.2 ml und habe damit absolut keine Nebenwirkungen!
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    am 18.10.2011 08:18:32
    Moin Linda,

    dann wechsel den Arzt! Victoza ist in Seiner Hauptwirkung dazu da, die völlig normale BZ-Regulation zu unterstützen. Abnehmen ist eine meistens gern genommene NEBENwirkung. Dein Arzt verschreibt Victoza offenbar zum Abnehmen. Das ist pervers.

    Bisdann, Jürgen
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    am 18.10.2011 09:37:32
    Bei mir ähnlich. Der Durchfall ist zeitweise so stark, das ich es nicht mal mehr zur Toilette schaffe. Gut nur, das ich ohnehin zur zeit krank geschrieben bin. Bei mir wurde Metformin ursprünglich auch zur Gewichtsreduzierung verschrieben, der DM war nur die Nebenwirkung sozusagen. Und jetzt bekämpfe ich Metformin-Nebenwirkungen mit Immodium und Labra... Ich nenne das den Teufel mit Belzebub austreiben.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 18.10.2011 18:42:22
    schrieb:
    Der Durchfall ist zeitweise so stark, das ich es nicht mal mehr zur Toilette schaffe.


    Mit anderen Worten hast du dann die Hose voll! ;o) Ich bin zwar kein 2er, aber ich kann mich besinnen, dass es Metformin als verschiedene Marken gibt, die wohl nicht alle so einen "durchschlagenden" Erfolg haben. Vllt. kannst du den Durchfall auch mit natürlichen Hausmittelchen bekämpfen, damit du Teufel nicht...
  • Bloody_Diamond (Gast)

    Rang: Gast
    am 19.10.2011 12:25:33
    Moin auch.

    Ja mit Metformin hab ich auch schon fiese Erfahrungen.
    Am Anfang mit der 500derter angefangen vor einigen Jahren, wo das bei mir Diagnostiziert wurde.
    Hatte auch diese Dünnpfiff Probleme und das nicht zu knapp.
    Meistens brauchte ich mir für dn Rest des Tages dann nichts mehr vornehmen und an der Toilettentür hing schon ein Schild "Dauerbesetzt"

    Wenn ich mal irgendwo hin wollte, durfte ich die gar nicht erst nehmen, oder ebe Abends, auch wenns mich dann in der Nacht zerrissen hat.
    Ich hatte das dann mit meinem damaligen Hausarzt besprochen und dann mehrere Jahre Actos genommen, was 1. gut gewirkt und 2. keine für mich ersichtlichen Nebenwirkungen hatte.
    Problem nur, Anfang dieses Jahres kam dann n Anruf meines jetzigen Hausarztes, das ich Actos auf keinen Fall mehr nehmen soll, weil dieses Medikament die Gefahr für einen Herzkasper drastisch erhöht und deshalb vom Markt genommen wurde!

    Da hab ich auch nur gedacht: Klasse, war ich mal wieder einer von vielen Betatestern der Pharmaindustrie. -.-
    Dann sollte ich wieder mit Metformin anfangen, erst mit ner kleinen Dosis, 250mg.
    Das ging noch recht gut, hatte nur selten deswegen dünnpfiff.
    Als die Packung leer war, bekam ich die 1000ender Packung, wo ich dann immer ne Halbe Tablette Morgens nehmen sollte und siehe da: Flitzekacke vom feinsten!
    Ich konnte gar nicht so viel trinken wie ich wieder an Flüssigkeit verloren hab.
    Dazu kam das mir dauernd schlecht war und wenn nicht, hatte ich nen unbändigen Kohldampf, war ja nix mehr im Bauch was den hätte füllen können.

    Dann hab ich eigenmächtig Metformin abgesetzt, ich konnte nicht mehr!
    Wenn sich der eigene Hintern anfühlt, als hätte man ihn mit Säure gespült und mit Sandpapier abgerieben, hört der Spaß echt auf!

    Naja was soll ich sagen, die Werte sind so hoch gestiegen, das ich nun zum dritten Mal in ne Diabetikerschulung gehen muss, n neues Medikament bekomme, das aber einen Negativeffekt vom feinsten hat und das ich mich mit dem Gedanken an die Insulinspritzerei nicht nur anfreunden, sondern mich damit abfinden soll.

    Das neue Medikament heißt Glimepirid Winthrop und ist nur per Rezept zu bekommen. Das schlimme ist:
    1. zwingt es die Bauchspeicheldrüse mehr Insulin aus zu schütten (im besten Fall geht das 10 Jahre so dann muss man zur Spritze wechseln weil dann die Bauchspeicheldrüse leer ist)
    2. kann man sich damit sehr schnell unter zuckern.

    Ein Wechsel auf ein anderes Preparat, sobald der Zucker unten ist, geht leider auch nicht mehr. -.-
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    am 19.10.2011 12:55:14
    Moin auch,

    so ganz versteh ich Dein Jammern nicht. Als Dein Diabetes diagnosereif war, hattest Du schon nur noch maximal die Hälfte der Menge an funktionierenden Beta-Zellen, die bei einem gesunden Menschen Deines Geschlechts und Alters mit gleichem BMI und gleicher Insulinresistenz gehabt. Und die sind inzwischen nicht mehr geworden.

    Die Diabetes-Progression mit der zugehörigen Therapie-Eskalation bis zum Insulin läuft in D insgesamt etwa 8-10 Jahre. Und jeder Typ2 weiß das. Und dass man mit Insulin sehr viel flexibler ist und den BZ sehr viel gezielter steuern kann - vorausgestzt, man investiert einmal die Zeit und lernt den passenden Umgang. Und dieses Lernen ist mit jedem Jahr einfacher, das man früher damit anfängt. Und das Resultat ist mit jedem Jahr lohnender, das man so genießen kann.

    Jede zeitgemäße Typ2-Fachbehandlung ist heute darauf ausgerichtet, möglichst viele Betas möglichst lange funktionierend zu erhalten und für die ausgeglichenere BZ-Steuerung mit Insulin aus dem Pen zu nutzen. Erst platt machen, war gestern und heute noch bei den Gestrigen.

    Bisdann, Jürgen
  • Gast

    Rang: Gast
    am 19.10.2011 15:30:06
    schrieb:
    Und dieses Lernen ist mit jedem Jahr einfacher, das man früher damit anfängt. Und das Resultat ist mit jedem Jahr lohnender, das man so genießen kann. Jede zeitgemäße Typ2-Fachbehandlung ist heute darauf ausgerichtet, möglichst viele Betas möglichst lange funktionierend zu erhalten und für die ausgeglichenere BZ-Steuerung mit Insulin aus dem Pen zu nutzen. Erst platt machen, war gestern und heute noch bei den Gestrigen.

    na das ist aber ein voller schlag ins gesicht der langzeit-ohne- medis-und-trotzdem-tollen-hba1cer (obwohl mir da nur rainer einfällt). auch komisch, dass 1er ohne "noch lande funktionierende betas" dank extern insulin eine ausgeglichene bz-steuerung hinbekommen....
  • Gast

    Rang: Gast
    am 19.10.2011 16:55:33
    auf jeden fall hilft es , eine kleine, restproduktion zu haben.
    auch bei t1 zb ladas wenn sie rechtzeitig statt mit pillen auf insulin kommen.
    und genau wie rainer mit seiner ernährung klar kommt, gibt es viele t1 die mit insulin nicht gut klarkommen, wir sind eben alle verschieden, daher sind standartaussagen (immer,
    so gehts , hilft immer, ie/kg , sogar nimm ab dann wirds besser, usw) mit großem mißtrauen zu betrachten.