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Wie ist dieser Verlauf zu werten?

  • Gast

    Rang: Gast
    am 06.07.2011 13:36:26
    ich führe das mal weiter: wenn es unabhängig vom kh-input wäre, würde stehen x IE/kg - es steht aber x bis y IE/kg. ausserdem wird immer vom normalen (notwendigen) umsatz ausgegangen und nicht von "hungerbolzen" oder "vielfrassen". und weiterhin: warum sollte ein normalgewichtiger 1er sich lowcarb oder logi im zeitalter von ict und csii ernähren - nur um zu beweisen, dass es eventl. klappt??
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    am 06.07.2011 15:42:21
    Moin Andreas,

    sieht doch gut aus. Nur tu mir wenigstens den Gefallen und schreib zu den Werten dazu, wann im Zeitverhältnis zum Futter-Input Du sie misst. Nur damit erhalten sie einen Sinn.

    Dass etwa 4-5 Stunden nach dem Verzehr von größeren Portionen Fett und Eiweiß ein nennenswerter BZ-Anstieg beobachtet werden kann, trifft praktisch nur auf Leute völlig ohne eigene Insulin-Ausgabe zu. Ich bin Typ2, diagnostiziert seit 20 Jahren und seit gut 10 Jahren INSULINER und habe offenbar noch so viel ausreichend eigene Rest-Ausgabe, dass ich trotz zeitweise wirklich enger Beobachtung da noch nie auch nur den Hauch eines Anstiegs bemerkt hab.

    Metformin heißt in angelsächsischen Foren oft Metfartin, auf Deutsch Mefurzin, und mancheiner kommt die ersten Einnahmewochen nur immer kurz von der Toilette. Von dieser sehr effizienten Art der Verdauungsbeschleunigung bleibt natürlich meistens nach der Eingewöhnungsphase nichts mehr übrig. Ansonsten bewegt sich der Abnehm-Effekt eher im Glaubensbereich und wird auch nur in solchen Studien "belegt", in denen die Leute eh zum Abnehmen angehalten wurden. Die eindeutig wichtigste Wirkung für uns Typ2 ist das Bremsen der fehlgesteuert hohen Zucker-Ausgabe aus der Leber.

    Abnehmen verringert sicher in dem Maße den Insulin-Bedarf, der hier schon pro Kilo angegeben wurde, gern auch um's Doppelte, um der vielbemühten Resistenz Rechnung zu tragen. Neben all der anderen guten Wirkung gleichst Du also damit wenigstens einen Teil Deines Insulin-Defizits aus :-)

    Bisdann, Jürgen
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    am 06.07.2011 15:58:04
    #33
    Ich würde eher lesen, dass das Spiel zwischen etwa 05, und 0,75 IE/kg schwankt, wenn tausend 75kg-Standard-Erwachsene die selben Mengen KHs futtern. Für die meisten Typ1, die ich kenne, sind 20-30BEs pro Tag normal, für ein paar weniger 30-50.

    Was ich bei solchen Rechen-Angaben mit IE/kg nicht verstehe: Wie helfen die den Betroffenen, ihren BZ in irgend einer Weise gezielt zu steuern?
    Bearbeitet von User am 06.07.2011 15:58:56. Grund: Nicht angegeben
  • Gast

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    am 06.07.2011 16:18:10
    hjt_Jürgen schrieb:

    Was ich bei solchen Rechen-Angaben mit IE/kg nicht verstehe: Wie helfen die den Betroffenen, ihren BZ in irgend einer Weise gezielt zu steuern?



    Müssen denn alle Angaben dem Diabetiker was nützen? MIR ging es darum, die Definition von Remission (<0,5IE/kg Körpergewicht) zu erklären!
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    am 06.07.2011 16:26:37
    :-)
  • Gast

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    am 06.07.2011 16:29:31

    Hallo,

    ich habe noch einen Nachtrag.
    Aufgrund der neuen Situation ohne Insulin bin ich natürlich entsprechend nervös und Messe häufiger.

    Heute vor dem Mittagessen hatte ich 84 mg/dl. Zum Mittag selbst hab ich mir ein Rib-Eye Steak (english), einen Salat, eine halbe Folienkartoffel und ein halbes Knoblauchbrot gegönnt.
    Alles in allem schätze ich das auf ca. 5 - 6 KE.
    Eine Stunde nach dem Essen hatte ich 100 mg/dl und 2 Stunden nach dem Essen 95 mg/dl.
    Wenn alles meinen Erwartungen entspricht, dann habe ich nachher gegen 19 Uhr wieder meine 80 - 85 mg/dl.

    Grüße,
    Andreas
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    am 06.07.2011 16:56:05
    SUUUPER!
  • Gast

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    am 08.07.2011 11:53:37

    Hallo,

    mir geht es auch 3 Tage nach dem Absetzen des Insulins noch sehr gut.
    Meine Werte bewegen sich nüchtern unter 90 und nach den Mahlzeiten nicht über 120 mg/dl.
    Es waren aber auch noch nie mehr als 8 KE bisher.

    Ich erfasse meine Werte seit April via Software und habe daher einen relativ guten Mittelwert anhand der Datendichte.
    Ich habe gerade eine Formel gefunden um den HbA1c zu "schätzen".

    Sie lautet wie folgt: (BZ[mg/dl] + 100) / 36
    Wenn ich dort meinen Mittelwert von 88 mg/dl einsetze erhalte ich ~ 5,2.

    Es ist natürlich nur eine Näherungsgleichung, aber kann man mit Abstrichen +/- 0,5 ungefähr das als genau betrachten?

    Grüße,
    Andreas
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    am 08.07.2011 13:27:18
    Moin Andreas,

    erste Sahne! Kann verstehen, dass Dich der 1c-Ehrgeiz plagt - und wahrscheinlich bist Du sogar nochn Tick besser. Denn alle diese Rechnungen gehen praktisch nur von Nüchternmessungen aus, also immer auch nur vor dem Essen, keine höheren danach.

    Weiter so! Jürgen
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    am 08.07.2011 19:17:16
    hallo,
    Andreas schrieb:
    Ich habe gerade eine Formel gefunden um den HbA1c zu "schätzen".
    Sie lautet wie folgt: (BZ[mg/dl] + 100) / 36


    oder anders geschrieben: 0,028xBZ + 2,78.
    Es gibt da eine Formel auf diversen Diabetesseiten die lautet: 0,031xBZ + 2,393
    Für einen durchschnittlichen BZ von 88 ergeben beide Formeln 5,121 bzw 5,153.
    Du hast also das Reserverad neu erfunden. ;-) (War jetzt nicht bös gemeint)

    Ich persönlich konnte allerdings bisher keinerlei Zusammenhang zwischen den Näherungsformeln bzw. Tabellen und meinen HbA1c-Werten feststellen.
    Mein eigener errechneter Mittelwert lag bisher immer weitaus unter dem der Formeln.
    Wenn ich nur die Nüchternwerte nehmen würde dann wäre der Vergleich noch extremer.

    Grüsse

    --- ich arbeite aber auch weiterhin an der Lösung des Problems ---
    Bearbeitet von User am 08.07.2011 19:18:21. Grund: Nicht angegeben