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  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 05.07.2011 23:51:01
    hallo,
    Diagnose Typ2 vor 8 Monaten, 192cm/88kg
    nach 5 Monaten 92kg (also noch am Limit)
    nach 6 Monaten gleichbleibend um die 92kg
    Danach, also die letzten 2 Monaten wieder 4kg abgenommen.

    Ernährung seit Diagnose unverändert KHarm.
    Seit etwa 6 Wochen Verbesserung der BZ-Werte um gute 20%. Derzeit um die 100mg/dl

    Jetzt ist mir nicht ganz klar ob die Gewichtsabnahme eine verzögerte Reaktion auf meine KHarme Ernährung ist und infolgedessen die BZ-Werte auch sinken oder bewirkt die Besserung der BZ-Werte auch die Gewichtsabnahme.

    Unklar ist mir das deshalb weil ich seit Diagnose eigentlich keine Veränderung bei Ernährung, Medis, Lebensweise habe.

    --- und plötzlich geht alles wie von selbst ---
    Bearbeitet von User am 05.07.2011 23:51:47. Grund: Nicht angegeben
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 06.07.2011 08:20:28
    Moin havier,

    Glückwunsch zum Erfolg :-)

    Durchschnitte mag ich nicht. Denn bei durchschnittlich angenehmen 20° Umgebungstemperatur kann der obere Teil von Dir kochen und der untere frosten. Für Dein weiteres optimales Auskommen ist aus meiner Sicht wichtig, dass Du die 140 als Obergrenze für die Spitzen nach dem Essen respektierst, die nach Möglichkeit nur ausnahmsweise mal überschritten wird.

    Evidenzbasierte Studien haben bisher belegt, dass fettarm und KHarm gewichtsmäßig gleichwertig seien. Deswegen hat die ADA die KHarme Möglichkeit auch in ihre Empfehlungen aufgenommen, allerdings mit der Einschränkung, dass es noch keine Langzeiterfahrungen gäbe.

    Absolut einig sind sich alle, dass der BZ mit KHarm sehr viel einfacher gesund zu steuern geht, aber der ist fachoffiziell voll nachrangig. Denn es gibt keine evidenzbasierten Studien, die nachweisen, dass HBA1c 5 für Typ2 gesünder als 7 wäre. Die wird es auch nicht geben, weil sie im Ansatz als unethisch abqualifiziert würden.
    Tatsächlich könnte da unsere DMP-Statistik auf die Dauer helfen. Denn da werden die 1cs und die zugehörigen Folgekrankheiten dokumentiert. Bis da dann allerdings aussagefähige Datenmengen für den Bereich unter 6 oder gar unter 5,5 zusammen kommen, wird sie noch einige Jahrzehnte geführt werden müssen. Trotzdem ist unter 5,5 seit gut 10 Jahren meine Welt, und ich lade immer gerne herzlich da hinein ein :-)

    Bisdann, Jürgen
  • Gast

    Rang: Gast
    am 06.07.2011 13:49:02
    schrieb:
    Trotzdem ist unter 5,5 seit gut 10 Jahren meine Welt, und ich lade immer gerne herzlich da hinein ein :-)


    ich nehme die einladung gerne an, wenn du dann für meinen unterhalt sorgst! erklär mal bitte einem schichtarbeitenden schwermaschinenbauschlosser mit ständig wechselnden aufgaben, wie er ohne ständige hypos < 5,5 "funktionieren" soll (da habe ich mit meinen 6,3 schon probleme). wenn du mit deinen unter 5,5 schon "glänzt", dann schreib' aber bitte auch, dass du rentner mit einem relativ gleichmässigen tagesablauf bist und dann passt's!