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Wirkung von fettem Essen
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werner
Rang: Gastam 02.07.2009 21:17:24
Das fettes Essen ungesund ist ist mir schon klar.
Aber wie wirkt es auf den BZ Spiegel??
Mir ist bekannt das durch das fett ,die KH langsamer(verzögert) ins Blutt gehen.
Meine Frage hat folgenden Ursprung . Ich war 2 Wochen in Griechenland.
Nicht zum ersten mal. Aber in diesem Jahren ist dieser Zucker totall azsgerastet und ich hatte imense Probleme ihn wieder halbwegs in den Griff zu bekommen. Ach ja bin Typ 1er.
Nun such ich nach den Ursachen.
Hatte schon mal jemand ähnliche Probleme
Danke von werner -
rrrrrrr
Rang: Gastam 02.07.2009 21:39:23
Hallo Werner,
nein ich hatte das Problem noch nie das mein Zucker total ausrastet.
Geholfen wird Dir hier...
http://www.psychotherapiepraxis.at/pt-forum/ -
peter
Rang: Gastam 02.07.2009 21:56:36
Neue Rechenarbeit für Diabetiker
Auch Fett und Eiweiß können den Blutzucker erheblich beeinflussen.
Kohlenhydrate sind der Nahrungsbestandteil, an den Diabetiker die Do- sis ihrer Medikamente, besonders das Insulin, anpassen müssen. Fett und Eiweiß, so wird es noch in den Schulungen gelehrt, hätten kaum Einfluss auf den Blut- zucker. Tatsächlich werden auch Fett und Eiweiß im Körper in Zucker umgewandelt, wenn auch nur langsam und nur zum Teil.
"Oft ist das der Grund, warum der Blutzucker- spiegel 3-5 Stunden nach einem fett- und eiweißreichen Essen steigt", erklärt Prof. Olga Kordonouri vom Kinderkrankenhaus auf dem Bult in Hannover. Sie schult die jungen Patienten und ihre Eltern seit einiger Zeit darin, zusätzlich zu den Kohlenhydraten auch Fett und Eiweiß in ihrer Wirkung auf den Insu- linbedarf zu berechnen.
Die 30 bisher geschul- ten Kinder haben seit- her deutlich stabilere Werte. Kordonouri vermutet, dass viele Typ-1-Diabetiker dieses Problem haben und rät ihnen, dies mit ihrem Arzt zu besprechen.
Quelle: "Diabetiker Ratgeber" 4/2009
halte normalerweise ncht viel von dem blättchen, aber auf die schnelle ist das mal wieder altbekanntes.
nennt sich fpe=fettproteineinheiten.
denn das og gilt nicht nur für kinder sondern auch für erwachsene von peter -
Carlos
Rang: Gastam 03.07.2009 09:08:31
Hi Werner,
grob erklärt, könnte man das so. Wenn du Fettiges isst oder schwere Sachen wie z.B. Pizza, ist dein Insulin lange durch, ehe das Essen "arbeitet". Man kann die Insulindosen entweder teilen und einen Teil eine Zeit NACH dem Essen spritzen oder die gesamte Dosis eine Zeit nach dem Essen, aber das muss man austesten. Bei diabetesinfo steht auf jeden Fall was dazu.
www.diabetesinfo.de. Aber das war nur die grobe Erklärung.
Leider hast du nur allgemein geschrieben, wie und wann ist der BZ denn "ausgerastet? von Carlos -
Jürgen
Rang: Gastam 03.07.2009 09:22:12
Super! Dabei soll die mediterrane Küche doch so gesund sein ;-)
Anyway, dass auch Fett und Eiweiß beim Spritzen berücksichtigt werden müssen, lernt Typ1 in jeder guten Schulung. Und da lernt er auch, wie er seine Bolusfaktoren dafür findet und auch, ob Fett bei ihm überhaupt und ggf. wie weit die KH-Wirkung verzögert.
Über den Daumen schätzen meine Typ1-Bekannten etwa 100g Fett & Eiweiß = 1BE, allerdings auf 3-6 Stunden verteilt.
So wenig, dass Typ2-INSULINER dafür meistens noch mit ihrer Betazellrestfunktion fertig werden. Also keine Wahnsinnswirkung, die einen fürchterlich aus der Bahn geworfenen BZ erklären könnte. Da waren wohl eher KHs nicht erkannt und Bewegung nicht ausreichend berücksichtigt worden. von Jürgen -
Daniela
Rang: Gastam 08.07.2009 05:50:25
Danke Jürgen, so isses.
T1er müssen Eiweiße und Fette mit berücksichtigen. Fett ist ein ganz schwieriges Unterfangen, denn die Bolusfaktoren, bzw. die Insulindosis per Fett hängt maßsteblich auch vom Eigeninsulin ab, was bei reiner KH-Ernährung NICHT der Fall ist.
Soll heissen, frisch manifestiert und Eigeninsulin, wenig Insulin für Fett, lange Diabetesdauer und kein Eigeninsulin Fett muss auf Stunden zusätzlich zu den KHs drauf gerechnet werden. Wieviel genau kannst Du nur durch Erfahrungen herausfinden. Witzig bei der Sache ist noch, dass es von der Tageszeit abhängig ist, wieviel Insulin auf Fett man braucht - unabhängig von den tagesabhängigen Bolusfaktoren...
Alles ganz einfach, so einfach, dass viele T1er daran scheitern...
LG, Daniela -
Danie-ela
Rang: Gastam 08.07.2009 05:53:48
Carlos, was Du da schreibst ist Unsinn.
Sicher, dass KH durch Fette langsamer ins Blut gehen und dass man evtl. aufteilen muss, man muss aber das Fett ZU den KH dazurechnen.
Welchen Diabetestyp hast Du, wenn ich fragen darf? von Danie-ela -
Carlos
Rang: Gastam 08.07.2009 10:43:42
Typ 2. Dass das bei 1 anders ist, wusste ich nicht. Ich habe eigentlich doch nur gesagt, dass man das Insulin aufteilen und mglw. nach dem Essen spritzt, so dass es auch auf das Futter trifft. War das falsch? von Carlos -
Daniela
Rang: Gastam 08.07.2009 15:29:32
Hallo Carlos,
gut, jetzt weißt Du es.
Du kannst mal google zum Thema Lipolyse und Neoglukogenese bemühen, vielleicht findest Du was.
Auch bei Typ 2-Diabetikern wird Fett, Eiweiß in Zucker umgewandelt - die merken das nur nicht so gravierend wie T1er - denn auch wenn der BZ durch Resistenz erhöht ist, die Lipolyse wird durch die Massen an Insulin gehemmt..
Anders beim T1, der gerät ganz schnell in eine extrem ungünstige Stoffwechsellage.
http://www.diabetesinfo.de/komplikationen/keto.php
T2 ohne Eigeninsulin brauchen wesentlich mehr Insulin als T1, die Lipolyse wird dadurch gehemmt.
Also bitte, wieder einmal der Aufruf:
Einfach mal nicht antworten wenn man nicht Bescheid weiß!
Zum Fragesteller:
Fettes und eiweißreiches Essen macht sich dann bemerkbar, wenn dadurch weniger KH, also weniger Insulin und somit zuwenig zur Deckung des Grundinsulinbedarfs (der sich aus Basalbedarf UND Bolusbedarf zusammensetzt = ca. 40 IE Insulin auf 170 cm Körpergröße bei Normalgewicht) zugeführt wird.
Ich glaube T1-Diabetiker neigen zur Lipolyse, je länger der Diabetes besteht. Vielleicht auch als Antwort auf Unter- und Überzuckerungen.
Ich bin kein Experte, aber meine Erfahrungen bestätigen das, was ich oben geschrieben habe.
LG, Daniela -
Carlos
Rang: Gast -
Nachtrag v. Daniela
Rang: Gastam 08.07.2009 15:33:29
Aufteilen ist nicht falsch, man benötigt aber zusätzlich Insulin für Fette, je nachdem in welcher Stoffwechsellage man sich befindet. Außerdem sind Fette und Eiweiße extrem langsam BZ-erhöhende Energien, was das Abdecken mit Insulin erschwert, da man nicht wirklich weiß wann sie wirken.
Hier empfehle ich Normalinsulin, das länger und langsamer wirkt, Analoginsulin ist bei fettem und eiweißreichem Essen bei insulinempfindlichen Diabetikern Horror!!!!
LG, Daniela von Nachtrag v. Daniela -
Werner
Rang: Gastam 08.07.2009 21:31:20
Nette Diskusion die ich da angeleiert habe
Da sag ich erst mal artig DANKE.
Hab mir schon sowas gedacht,zumal wir meist am Abend eine warme mahlzeit leider rel. spät zu uns genommen haben.
Das griech. essen ist halt meist zieml. fett.
Ja , ich weiß manchmal hapert es mit der Vernunft.
Urlaub ist immer so mit einem risikofaktor verbunden.
Besten dank den postern
von Werner -
gfdhfzrt
Rang: Gastam 08.07.2009 21:34:12
zitat: "Ich bin kein Experte, aber meine Erfahrungen bestätigen das, was ich oben geschrieben habe."
DEINE erfahrungen bestätigen für WEN was du oben geschrieben hast????