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Angst vor Folgeschäden?!

  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 318
    Beiträge: 36
    Mitglied seit: 06.11.2011
    am 10.11.2011 18:21:43
    Hallo,

    mit dem Augenarzt ging es mir früher genauso wie Dir jetzt, auch wenn ich praktisch jedes Jahr da war! Erst kam die Angst, ob er was finden würde, dann die Freude, daß er nichts gefunden hatte - und zwei Tage später die Sorge, ob er nicht vielleicht doch etwas übersehen hatte ... Ich weiß nicht mehr, wann sich das geändert hat, aber seit vielen (vielleicht 10?) Jahren ist diese Angst weg! Seitdem gehe ich völlig entspannt zum Augendoc :-)

    Du schreibst leider nicht, was Du zwischen 7:00 und 10:00 Uhr machst. Schläfst Du, oder bist Du auf den Beinen? Im zweiten Fall kann man den Anstieg nämlich gut verhindern.

    Okay, mein Diabetologe fand meinen HbA1c anfangs auch etwas zu niedrig, hat aber relativ schnell eingesehen, daß ich einen höheren Wert nicht akzeptieren würde. Mal ganz davon abgesehen, daß ich schon immer einen zu niedrigen Wert einem zu hohen vorgezogen habe, vergleiche ich auch meine HbA1cs unter CT und Harnzuckerkontrolle mit denen unter Pumpe und BZ-Kontrolle. Mit der "Steinzeittherapie" UND meiner Spritzenangst kam ich ja schon in Bereiche, die akzeptabel sind. Und mit CSII soll ich keine besseren Werte erreichen??? Ich vermute, daß ich mit CT, Harnzuckerkontrollen und meinem heutigen Wissen ebenfalls unter 6,5% läge ... Für mich ist entscheidend, daß meine letzte schwere Hypo fast 10 Jahre zurückliegt!!! Vor den ganzen Problemen mit den zyklischen Schwankungen hatte ich alle ein bis zwei Jahre eine schwere Hypo, was für mich akzeptabel war.

    Viele Grüße

    Katja
  • Gast

    Rang: Gast
    am 10.11.2011 19:32:43
    Meistens schlafe ich da als Student noch ;-)

    Aber ich brauche sowieso morgens ein wenig Anlaufzeit; ich kann nicht aufstehen und direkt frühstücken. Basal spritze ich morgens ebenfalls nicht - einfach, weil ich das über den Tag nicht brauche. Der Wert steigt also, während ich noch schlafe. Wenn ich aufstehe und abschätzen kann, dass ich die nächste Stunde nichts esse, spritze ich einfach 1-2 Einheiten und kann den Wert dann so konstant halten.

    Wenn ich wach bin, klappt die Kontrolle ja sowieso gut. Wenn ich zuhause bin, messe ich sehr, sehr häufig. Da geht es mir ähnlich wie dir: lieber etwas zu tief, als etwas zu hoch. Wenn ich einen tiefen Wert spüre, kann ich ja jederzeit nen Schluck trinken oder nen kleinen Schokoriegel essen.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 318
    Beiträge: 36
    Mitglied seit: 06.11.2011
    am 10.11.2011 21:11:11
    Hallo,

    das habe ich als Studentin auch gemacht ;-) Ausschlafen hat bei mir sogar mit CT funktioniert: vermutlich, weil ich zum einen abends so spät gespritzt habe und weil ich zum anderen kein Dämmerungsphänomen habe.

    Ich würde vermuten, daß entweder Dein abendliches Insulin nicht mehr ausreichend wirkt oder Du ein Dämmerungsphänomen hast, das gewissermaßen nach hinten verschoben ist. Hast Du schon mal über eine Pumpe nachgedacht? Damit könntest Du das Problem in den Griff bekommen, unabhängig von der Ursache. Der erste Fall wäre durch die kontinuierliche Basalrate ohnehin ausgeschlossen; für den zweiten müßtest Du nur für einen gewissen Zeitraum eine höhere Basalrate programmieren.

    Ich messe durchschnittlich siebenmal am Tag. Das liegt zum einen an den Insulinbedarfsschwankungen, zum anderen daran, daß ich nach der langen Diabetesdauer Hypos nicht mehr so deutlich spüre. Ich habe oft nur noch ein "Miß-mal-Gefühl", das ich keinesfalls ignorieren darf. Das zweithäufigste Symptom ist Müdigkeit. Weniger als 20% der Hypos merke ich an klassischen Symptomen. Also muß ich im Zweifelsfall messen.

    Viele Grüße

    Katja
  • Gast

    Rang: Gast
    am 05.12.2011 19:49:32
    So... Letzte Woche Donnerstag war der Termin. Und es ist alles in bester Ordnung! :) Das Schlimmste war die zweistündige Wartezeit... :D