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Dünnes Schorle oder Gemüsesaft?
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Gast
Rang: Gastam 17.11.2011 17:54:33
hallo horst, bitte , wenn du fragst sei so nett und würfle hinterher nicht die bezeichnungen durcheinander.
du hattest geschrieben - ernährungsberaterin- weiter nichts und das ist gar nichts.
ob jemand bücher geschrieben hat oder nicht ist egal, es ist schon soviel schwachsinn geschrieben worden,
und gedruckt. schade ums papier.
mit einer diätberaterin kann ich noch weniger anfangen, mache keine diät, wehalb auch. -
ferrato
Rang: Gastam 18.11.2011 02:33:17
hjt_Jürgen schrieb:
Moin Horst,
Du ergänzt Deine defekte BZ-Automatik inzwischen so gut, dass Dein BZ die meiste Zeit am Tag gesund verläuft. Das kann keine ärztliche Einstellung leisten. Worüber willst Du da noch mit ner Ärztin oder ner Ernährungsberaterin diskutieren?
Bin neugierig, Jürgen
Nun, die Frage beantworte ich Dir:
Über alles, was mit seinem DM zu tun hat und über alles, was ihm hierbei nicht klar ist. Und damit macht er alles richtig, denn das sind die ersten Anlaufstellen für ihn. Warum er sich Dir gegenüber aber erst erklären muss, nur weil Du neugierig bist, entzieht sich meinem Verständnis. Das geht mich nichts an und DICH auch nichts!
Peter -
am 19.11.2011 18:40:14
Hallo Jürgen,
hjt_Jürgen schrieb:
Moin Horst,
Du ergänzt Deine defekte BZ-Automatik inzwischen so gut, dass Dein BZ die meiste Zeit am Tag gesund verläuft. Das kann keine ärztliche Einstellung leisten. Worüber willst Du da noch mit ner Ärztin oder ner Ernährungsberaterin diskutieren?
Bin neugierig, Jürgen
Ich sag's mal so. Ich komme beruflich aus der Physik/Elektrotechnik-Ecke und habe die Erfahrung gemacht: Sebst wenn man glaubt, über etwas alles zu wissen, fördert das Gespräch mit einem Kollegen oft neue Aspekte zutage, an die man vorher nicht gedacht hat. Ich sehe diese Krankheit als ein Projekt an, an dem ich möglichst professionell arbeiten will, um Spätfolgen zu vermeiden. Mein Vater starb an diesen. Meine Beraterin ist Diabetes- und Ernährungsberaterin, keine Ärztin. Nächste Woche habe ich einen Termin bei meinem Arzt und werde die Schorle-Geschichte auch mal mit ihm besprechen. Man sieht ja auch an der Reaktion hier im Forum: Selbst die scheinbar einfache Sache mit dem Schorle ruft völlig unterschiedliche Reaktionen hervor.
Viele Grüße
Horst
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am 19.11.2011 19:29:20
Moin Horst,
in der Ernährungsberatung zählen Stichworte. Apfelsaft ist eine der ersten Empfehlungen zum schnellen Verlassen einer Hypo. Die Frau hat mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nie messend erlebt, warum. Aber auch für Ärzte zählen häufig nur Stichworte, und wenn Du Deinem die Zuckergehalte analysierst, kann der das vielleicht so nachvollziehen. Nicht besonders auffällig würde ich's allerdings auch dann sehen, wenn er Dich nur nett anschauen und Dir seinerseits erklären würde, dass Du Haare spaltest und dass Apfelsaft eben bei Diabetes für aus der Hypo ist und für sonst nix.
Das ist traditionell so, und das meiste an Behandlung beim Diabetes kommt aus der Tradition und aus der Zeit, als der Blutzucker selbst beim Facharzt noch nicht unmittelbar zeitnah bestimmt werden konnte. Aus der Zeit stammt z.B. auch der Glaube, dass die Menge der Unterzuckerungen unerträglich zunehmen müssen, je näher man von einem höheren HBA1c-Wert der 7 kommt. Von daher solltest Du dich nicht zu sehr wundern, wenn auch der eine oder andere Facharzt Dir erzählt, dass Deine 5,9 ungesund niedrig sind. - Du hast recht: Gespräche können immer wieder neue Aspekte zu Tage fördern ;-)
Bisdann, Jürgen -
am 22.11.2011 22:34:12
Hallo Jürgen,
da gebe ich Dir in allen Punkten recht. Und da ich für den nächsten Beratungstermin Hausaufgaben bekommen habe, habe ich heute einmal ein detailliertes Profil erstellt und untersucht, wie sich ein Fruchtsaftschorle bei mir auswirkt. Und zwar so:
...
14:50 BZ 123 (2 Stunden nach Mittagessen)
15:50 BZ 98
Dann: Schorle aus 220ml Wasser und 80ml Orangensaft (natürlich ungesüsst) = 8g KH.
Danach bin ich einkaufen gefahren. Nächste Messungen:
16:50 BZ 103
17:50 BZ 95
Tja, wo ist die Spitze? Das liegt ja innerhalb der Messtoleranz.
Fazit: Die KH aus dem Schorle wurden durch den 20-Minuten-Trip zum Einkaufen vollständig verstoffwechselt und haben den BZ optimal stabilisiert - und nicht destabilisiert. Ohne das Schorle wäre ich wieder etwas zittrig heimgekommen - ich kenne das ja. Da ich erst seit April Metformin nehme, reagiere ich bereits bei Werten um die 70 mit leichten Unterzuckersymtomen. Und das muß ja nicht sein, solange alles so gut im Rahmen bleibt. Ich bin auf das Gesicht meiner Beraterin gespannt :-) PS. Sorry, die private Nachricht war ein Versehen.
Viele Grüße
Horst