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Was ist richtig, Arzt wechseln oder nicht?
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Gast
Rang: Gastam 01.12.2011 10:00:17
Hallo, ich habe ein großes Problem. Vor einem Jahr wurde bei mir Diabetes festgestellt. Musste sogar Insulin spritzen. Nach 14 Tagen war wieder alles normal. Nachdem ich seit einiger Zeit viel Durst habe, häufig Wasser lassen muss und mich allgemein schlapp fühle habe ich vor zwei Wochen angefangen wieder Blutzucker zu messen. Der Wert morgens nach dem Aufstehen beträgt von 7,2 bis 11,6. Am Tage habe ich einen durchschnittlichen Wert von 7,2. Auch sind meine Blutdruckwerte angestiegen.
Heute bin ich zu meinem Hausarzt gegangen, weil ich mir doch ein wenig Sorgen mache. Aber er meinte nur, ist alles halb so schlimm, diese Werte sind noch nicht besorgniserregend. Ich soll zwar morgen früh Blut und Urin abgeben, aber ich habe Sorge, dass er mich nicht ernst nimmt. Was würdet Ihr an meiner stelle tun? Sind die Werte noch hinnehmbar oder muss ich ernsthaft was unternehmen?
Für Antworten wäre ich sehr dankbar.
LG Birgit -
Gast
Rang: Gastam 01.12.2011 10:10:16
Erhöhte Werte bei Diabetes sind niemals hinnehmbar. Ich verstehe nicht, wie ein Arzt solche Nüchternwerte als "nicht besorgniserregend" bezeichnen kann.
Such so schnell wie möglich einen Diabetologen auf. -
am 01.12.2011 10:10:56
Ja Birgit, wechsle den Arzt und such dir am besten gleich einen Fachmann - einen Diabetologen. -
am 01.12.2011 15:39:47
Hallo Birgit,
auch ich würde Dir dringend empfehlen, den Arzt zu wechseln! Selbst 7,2 mmol/l sind für einen Nüchternwert (etwas) zu hoch. Leider haben die meisten Hausärzte keine Ahnung von Diabetes, selbst viele Internisten sind überfordert. Aber den Preis für einen langjährig schlecht eingestellten Diabetes zahlt nur eine: nämlich Du!
Und noch eines: laß Dich bald auf diabetische Folgeschäden untersuchen! Vor einem Jahr wurdest Du auf Insulin eingestellt, vermutlich, weil Dein BZ schon längere Zeit viel zu hoch war. Jetzt wurde Dein Diabetes erneut ein Jahr lang nicht behandelt. Bei Typ-2ern geht man ohnehin davon aus, daß der Diabetes bei der Diagnose durchschnittlich seit fünf Jahren besteht. Deshalb solltest Du bei einem Augenarzt Deinen Augenhintergrund (Fundus) untersuchen lassen (Pupillen werden weitgetropft und dann mit Hilfe einer Lichtquelle untersucht) und beim Diabetologen die Nieren auf Eiweißausscheidung (Urinprobe), die Füße auf Nervenschäden (u.a. mit Stimmgabel) und Durchblutungsstörungen (Fußpulse). All diese Untersuchungen sollten danach einmal pro Jahr wiederholt werden.
Viele Grüße
Katja -
Gast
Rang: Gastam 01.12.2011 18:12:37
Gast schrieb:
Erhöhte Werte bei Diabetes sind niemals hinnehmbar. Ich verstehe nicht, wie ein Arzt solche Nüchternwerte als "nicht besorgniserregend" bezeichnen kann.
Such so schnell wie möglich einen Diabetologen auf.
Nachtrag:
Ich wollte dich nicht erschrecken, mit einem vernünftigen Diabetologen kriegst du das in den Griff.
Ich hab mich nur über den ignoranten Arzt geärgert. -
Gast
Rang: Gastam 01.12.2011 18:22:47
vielen Dank für eure Antworten. Habe heute versucht, einen Termin beim Diabetologen zu bekommen, leider nur mit Überweisung vom Hausarzt. Und damit habe ich das nächste Problem, denn wie Anfangs geschrieben, nimmt dieser mich nicht ernst. Was kann ich jetzt noch machen? Ich habe keine Ahnung.
LG Birgit -
Gast
Rang: Gastam 01.12.2011 19:51:47
es ist doch völlig egal was der ha meint , ob er dich ernst nimmt oder nicht, weshalb dikutierst du mit dem arzt ?
du hast ein recht darauf eine überweisung zu bekommen, völlig egal was der arzt meint.
ohne diskussion. oder diskutierst du auch mit dem wenn du zum gyn willst ?
es genügt da ein satz -> sie sind allg mediziner ich will zum facharzt, aus. -
Gast
Rang: Gastam 01.12.2011 23:34:38
Er muß dir die Überweisung zum Facharzt geben, ob er will oder nicht.
Wenn er Schwierigkeiten macht, wende dich an die Krankenkasse.