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  • peter

    Rang: Gast
    am 04.07.2009 23:26:01
    na das ist ja mal wieder ein haufen blödsinn.
    was hat milch mit dm zu tun.
    und wer mit dem insulin so klarkommt daß das toastbrot mit marmelade den bz in guten grenzen hält,
    kann die ohne probleme essen, und das schafft die fragerin doch problemlos.
    nur zur info vollkornbrot ist auch früher nur in absoluten notzeiten gegessen worden also nicht als normales brot.
    außerdem gibt es viele die es garnicht vertragen.
    mit feinstem weißbrot haben die römer ein weltreich erobert, und länger erhalten als alle anderen davor und danach. außerdem gibt es diesen vollkornwahn nur so im deutschsprachigen raum, sonst auf der welt ißt niemand sowas.
    von peter
  • Sebastian Martin

    Rang: Gast
    am 05.07.2009 01:06:41
    @Peter
    Ok Peter du hast jetzt jeden meiner Posts kritisiert. Damit habe ich auch kein Problem. Man kann ja alles diskutieren. Ich mag nur nicht das du gleich alles als blödsinn und spinnerei abtust. Das ist eine ziemlich ignorante einstellung.

    Wir haben zwei Unterschiedliche Standpunkte. Meiner ist es, eben nicht so weiterzumachen wie vorher. Denn es gibt einen Grund warum man Diabetiker ist. Jeder hat einen anderen manche ähnliche. Ich will auch niemanden bewerten. Ich will nur aufzeigen, dass man nicht in die gesundheitschädliche Falle gerät sich zu sagen: "Ich kann essen was ich will, da ich ja alles mit Insulin ausgleichen kann"
    Das wird einem leider sogar von vielen Ärzten eingetrichtert.
    Nur weil man mit Insulin das Toastbrot mit Marmelade ausgleichen kann ist es noch lange nicht für den Magen, Stoffwechsel gesund.
    Um es vollkommen überspitzt zu sagen: ich könnte auch 3 Gläser Marmelade essen und es mit der richtigen Menge Insulin ausgleichen.


    Milch: Eine geschädigte, dünne, verletzte oder gereitzte Darmwand kann Milchproteine der Kuh, in den Blutkreislauf gelangen lassen. Dadurch kann eine immunreaktion gegen die artfremden Proteine der Kuhmilch entstehen, die die Zellen der BSD zerstört. Da Diabetiker eh schon öfter einen gereitzten Magen Darm Trakt haben durch den schelchteren Stoffwechsel sollte man sich diesem Risiko nicht aussetzen.

    Vollkorn und die Römer:
    Tja schade das die Leute heutzutage nicht mehr mit Weissbrot ihre Kriege führen. Das würde einigen zumindest kurzfristig das Leben retten.
    Das Volle Korn enthält alle Stoffe die die Natur uns gegeben hat die genau auf unser Verdauungssystem abgestimmt sind. Im vollen Korn sind alle Ballaststoffe enthalten, die es dem Organismus ermöglichen die Energie des Korns auf natürliche und angenehme art und weise dem Körper zuzuführen.

    Wenn man Vollkornbrot nicht verträgt liegt das oft daran, dass man es z.b mit Zucker kombiniert.
    Ich selber war so an die schnelle energiezufuhr durch Weissbrot gewöhnt, dass mein Magen zunächst nicht mit vollkorn klargekommen ist. Er hat einfach gesagt verlernt wie er damit umgehen soll.
    Der Stoffwechsel ist trainiert worden auf eine schnelle Zufuhr von KH's. Irgendwann entgleist er dann und Diabetes kann die folge sein.

    Dass es diesen Vollkorn"wahn" nur in D-Land gibt(wenn überhaupt) zeigt das wir auch in ein paar guten Sachen führend sind(Fleiß, Fußball ;) , Autos... weis noch jemand was?)

    Übrigens in Notzeiten hat sich manch einer besser ernährt als in Zeiten des Überflusses.


    Gruß Sebastian von Sebastian Martin
  • bcnvhfg

    Rang: Gast
    am 05.07.2009 02:52:05
    "in Notzeiten hat sich manch einer besser ernährt als in Zeiten des Überflusses." Was bitte ist denn "besser"? "Gesünder" ok, aber "besser"?
    "Man kann ja alles diskutieren. Ich mag nur nicht das du gleich alles als blödsinn und spinnerei abtust. Das ist eine ziemlich ignorante einstellung."
    Ach ja, und was machst du? Solche Gesundheits-Apostel gibt es zur Genüge, ob du dadurch länger lebst, lassen wir mal dahin gestellt. Bist du Arzt? Woher hast du denn deine "allgemeingültigen" Informationen? "Eine geschädigte, dünne, verletzte oder gereitzte Darmwand KANN Milchproteine der Kuh, in den Blutkreislauf gelangen lassen" Wieviele betrifft das denn? 3 oder 4? Selbst wenn das von dir Genannte bei dir so funktioniert, scheinst du wieder einer von denen zu sein, bei dem jeder Mensch (und erst recht Diabetiker) gleich ist. Das hat aber dann mit Diskussion nichts mehr zu tun - das ist Dogma! Meine Meinung dazu: "entweder oder" ist falsch, eine AUSGEWOGENE Ernährung ist eine gesunde Ernährung (auch für Diabetiker). Wobei sicher "ausgewogen" auch wieder diskutabel wäre. "Der Stoffwechsel ist trainiert worden auf eine schnelle Zufuhr von KH's. Irgendwann entgleist er dann und Diabetes kann die folge sein." Das möchte ich zumindest bei Typ1 bezweifeln. Gut fand ich da Kalles "Die Ernährung ist genau so subjektiv, wie die Medikation" - wo er Recht hat, hat er Recht!
  • Sebastian Martin

    Rang: Gast
    am 05.07.2009 21:42:55
    @ Anonym

    Ich bin kein Arzt(aber privat in diskussion und Kontakt mit Ärzten) und auch kein Apostel. Ich bin Typ 1 Diabetiker der sich mit dem Thema auseinandergesetzt hat und auf viele Dinge in diesem Zusammenhang gestoßen ist. Und ich wie auch viele andere Diabetiker haben schon mehr Informationen zu unserer Krankheit als einige Mediziner(traurig aber wahr).
    Manche Sachen hätte ich vor 2 Jahren auch noch nicht geglaubt und als Spinnerei abgetan aber umso intensiver man sich damit befasst umso mehr Hinweise auf einige Gründe für Diabetes findet man und das dabei soetwas wie die Kuhmilch dabei ist, ist erschreckend.
    Die Kuhmilch die wir heutzutage vorgesetzt bekommen ist im Endeffekt ein Medikamentencocktail den die Kuh durch Züchtung und durch Medikamente gezwungen wird auszuscheiden(vor 100 jahren war der Konsum von Milch um ein vielfaches geringer und die Milch dadurch qualitativ besser). So bekommen viele Babys bei dennen die Darmwand eben noch nicht so stark ist Diabetes Typ1 durch die Immunreaktion die ich oben beschreibe.
    Genauso bei Menschen die längerwierige Darmerkrankungen haben. Warum genau erkranken immer mehr Kleinkinder bitte an Diabetes Typ 1? Einer der Gründe ist die Milch. Studien dazu gab es auch schon genau wie Studien die das Gegenteil behaupten(meistens von der mächtigen Milchindustrie gesponsert).
    Ich verlasse mich in erster Linie auf meinen gesunden Menschenverstand und der sagt mir: Kuhmilch für Kälber und Menschenmilch für Menschenbabys. Und wenn das nur die 3 Diabetiker von hunderten sind die ich damit warne bin ich schon glücklich.

    Ich weiß auch das jeder Diabetiker eine andere Vorraussetzung hat und allein Typ1 und Typ2 unterscheiden die Diabetiker sehr stark.
    Aber eins ist Fakt: Die Zahl der Erkrankten steigt!
    Und das hängt auch mit unseren Lebensmitteln zusammen die sich in den letzten Jahrzehnten verändert haben. Überall wird Milchpulver und Zucker beigemischt von anderen Zusätzen gar nicht gesprochen.
    Und wenn man nun Diabetiker ist, dann macht es doch jeden Sinn sich von Lebensmitteln zu verabschieden die Diabetes auch nur zu einer 50% Wahrscheinlichkeit hervorrufen oder verschlimmern, oder?

    Eine Ausgewogene Ernährung ist wichtig aber dennoch immer unter berücksichtigung von Nahrungsmitteln die einem bei der jeweiligen Krankheit helfen bzw. unter Auschluß der Lebensmittel die Schaden. Der beste Test um das herauszufinden ist es den BZ nach Genuss dieser Lebensmittel zu testen.
    Ich hab dahingehend einige Sachen herausgefunden die bei mir funktioniert haben und bei anderen Diabetikern genauso funktionieren könnten(!).
    Und es gibt einfach einige Sachen die Allgemeingültigkeit besitzen: Haushaltszucker ist schlecht. Wozu soll er gut sein ausser für den süßen Geschmack(der auch anders aber teurer herzustellen ist)???

    Was den Stoffwechsel und die Entgleisung angeht: Wer sich z.B viel von Zuckergetränken ernährt(manche trinken das den ganzen tag über), und diese dann komplett von einem Tag auf den anderen Tag absetzt, wird merken dass er weniger Energie hat da der Stoffwechsel gewöhnt ist ständig schnelle Energie zugeführt zu bekommen aber er gewöhnt sich an diese Umstellung nach einiger Zeit wieder. Is auch nur nen Beispiel und kann wieder bei jedem anders sein.

    Notzeiten: Gesünder deshalb weil die Menschen, das essen mussten was in ihrer Umgebung angepflanzt wurde. Täglich Fleisch aus Massentierhaltung gab es z.B nicht. Ich weiß von meiner Großmutter, dass sie wenig zu essen hatten aber dass was da war kamm direkt von Bauernhöfen anstatt in einer Fabrik mit Zucker versetzt gewesen zu sein.

    Also meine Meinung ist es, dass jeder egal ob Diabetiker oder nicht, sich damit auseinandersetzen sollte was er da in seinen Motor wirft.
    Und da wir hier in einem öffentlichen Forum sind möchte ich jeden auf einige Gefahren hinweisen, die dabei helfen könnten gesünder zu werden. Ich weiß auch, dass das teilweise unbequem ist aber vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen.

    Schönen Abend von Sebastian Martin
  • Annet

    Rang: Gast
    am 09.07.2009 11:57:50
    Hallo,

    danke für die vielen interessanten Beiträge. Ich persönlich glaube nicht das ein Verzicht auf ein Grundnahrungsmittel wie zB Milch gesundheitsförderlich ist. Die These von peter kann unter Umständen auf andere zutreffen. Ich selbst bin auf dem Land aufgewachsen, alle Lebensmittel und auch Milch aus Eigenproduktion ohne antibitika usw....

    ich denke ich habe Lada bekommen, weil ich im letzten Jahr starke Hormonespritzen bekam und viel Stress hatte... in meiner Ernährung sehe ich keinen Grund.

    Danke für die Tipps zu den BEs. Mein Langzeitwert liegt jetzt bei 4,5- scheint alles gut zu laufen.

    Viele Grüße
    Annet