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Anett
Rang: Gastam 19.06.2009 13:33:22
Guten Tag,
so es hat sich bestätigt ich habe lada. Meine werte bezgl Eigeninsulin sind noch im untersten Normbereich und der Langzeitwert bei 6,6. Restliche Blutwerte ideal.
Ich hatte heute und werde nächste Woche 2 Einzelschulungen haben und dann an Gruppenschulungen teilnehmen.
Im Prinzip hört sich alles recht entspannt an. Messen, rechnen, spritzen, essen, messen. So weit so gut, aber wo liegen die tücken ? Ich soll pro BE eine Einheit Novorapid spitzen und nachts Protaphane.
Ich lese hier oft von wilden Diskussionen zu Human- und tierischem Insulin. Welche Nebenwirkungen werden denn bei Humaninsulin diskutiert? Liebe Anke: An der stelle bitte ich dich mir nicht zu antworten, da ich mit deiner Art und Weise nichts anfangen kann.
Viele Grüße
Anett
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X
Rang: Gastam 19.06.2009 14:22:16
@Anett:
Wer sich hier anstatt bei einen gutem Internisten Ratschläge holt,liegt garantiert bald unter der Erde !
Hier findest du richtige Ansprechpartner:
http://www.mezis.de/ -
Anett
Rang: Gastam 19.06.2009 15:23:14
hier auch ein link für sie:
www.psychotherapiesuche.de
beste Grüße
anett von Anett -
peter
Rang: Gastam 19.06.2009 15:32:57
wenn du hier auf der linken seite faktorentest eingibst,
dann findest du die methode um zu kontrollieren ob der faktor 1 stimmt - denn wenn du noch nicht spritzt ist er geraten, und stimmt oder nicht. zudem er bei vielen auch tageszeitabhängig ist. und natürlich startwertabhängig
genau das gleiche ist für die basalmenge, - basalratentest. von peter -
Hans
Rang: Gastam 19.06.2009 17:24:02
Hallo Anett,
die Tücke ist die Zeit. Diabetes ist eine durchaus dynamische Erkrankung.
Am Anfang konnte ich ohne Spritzen viele Kohlenhydrate essen und meine Werte waren super. Im Laufe der Zeit hat sich das geändert.
Es gehört sehr viel Disziplin und die kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem Arzt für eine erfolgreiche Therapie dazu.
Spritzschemen müssen
ständig angepasst werden. Eine Erfolgskontrolle gehört dazu. Sehr wichtig sind auch kontinuierliche Kontrolluntersuchungen.
Grüße von Hans -
Jürgen
Rang: Gastam 19.06.2009 18:43:08
Moin Anett,
normal ist, dass man mit den ärztlichen Vorgaben beginnt. Wenn dann in mehreren Tagesverläufen zu viele Hypos eintreten, verringert der Dok den BE-Faktor schrittweise, bis man über wenig bis keine Hypos mehr klagt. Wenn vor den Mahlzeiten immer größere Zielwertüberschreitungen gemessen werden, erhöht der Dok schrittweise den BE-Faktor, bis man zu viele Hypos beklagt. Dann wird der Faktor wieder verringert. Das ganze erinnert ein bisschen an die Igel im Winter, die zum Wärmen eigentlich zusammenrücken wollen, sich dabei zu sehr pieken - und je nach gerade vorherrschender Plage beständig am Auseinander- und Zusammenrücken sind.
Vernünftig nimmst Du die 1:1 Vorgabe vom Dok und beobachtest Deinen BZ nach dem Essen in Halbstundenschritten. Du wirst sehen, wie er zunächst ansteigt und dann wieder absinkt. Wenn er dann im Rahmen von 2-4 Stunden (kann nach dem Frühstück länger sein als nach dem Mittag- oder dem Abendessen) Stunden nicht mehr weiter sinkt und auf der Höhe von vor dem Essen bleibt, haben Faktor und Rechnung gepasst. Wenn er tiefer sinkt, hast Du für die Futtermenge zuviel gespritzt, wenn er höher hängen bleibt, eben zu wenig.
Wenn er nach dem Absinken auf gleicher Höhe weiter verläuft (muss man halt entsprechend weiter messen), hast Du noch ausreichend eigenes Insulin für die Basalversorgung oder entsprechend passend Basal gespritzt und ansonsten Menge anpassen wie mit dem Novorapid.
Protaphane wirkt je nach Dosis etwa 6-12 Stunden und hat in der breiten Mitte einen ausgeprägten Wirkgipfel. Seine Wirkung läuft nach 1-2 Stunden an und fällt damit meistens zusammen mit unserem geringsten Insulinbedarf irgendwan zwischen 24 und 3 Uhr. Nur die Dosis, die uns in der Zeit nicht in den Unterzucker zieht, können wir uns also leisten.
So viel als erste Faktoren-Anleitung. Wünsche munteres Ausprobieren. Das WE ist ja eigentlich wie gemacht für so eine etwas zeitaufwändigere Angelegenheit.
Bisdann, Jürgen -
X
Rang: Gastam 20.06.2009 08:21:23
@Anett:
space hier auch ein link für sie:
www.psychotherapiesuche.de
beste Grüße
anett
Den können sie eher gebrauchen als ich,da unter den Insulinen die sie benutzen irgendwann sensorische Störungen bedingt durch verminderte Hirnaktivität auftreten...(Vergesslichkeit,Orientierungsprobleme,Bewußtseinstörungen usw. bis hin zu vorzeitiger Demenz )
Im Beipackzettel stehen diese Hinweise nicht,da sonst jeder DiabetikerIn seinen Arzt zur Rechenschaft ziehen würde ( wenn er dennn schlau ist und noch dazu in der Lage ist) ! -
Oh Anke
Rang: Gastam 20.06.2009 08:37:35
Keiner kann den Link besser gebrauchen als Du Anke.
Darfst DU nicht mehr als Anke schreiben ? von Oh Anke -
dgfhrzt
Rang: Gastam 20.06.2009 14:58:07
Zitat der "anonymen" Anke: "irgendwann" - ist wie im Lied "irgendwie, irgendwann, irgendwo". Irgendwann bist du tot. Irgendwann werden die mit DM kein Insulin mehr brauchen, irgendwann wirst auch du erkennen, dass du mit deiner übernommenen Meinung falsch lagst! Nimm dein Schippchen und geh spielen... + vor allem: Lass uns endlich (nicht erst irgendwann) in Ruhe mt deinem Gehetze und abgeschriebenen oder verlinktem Geschwafel -
Anett
Rang: Gastam 20.06.2009 21:06:49
Guten abend,
Jürgen und Hans vielen Dank für die hilfreichen Beiträge, jetzt verstehe ich die Vorgangsweise mehr.
Dieses Forum ist eine sehr gute Sache und manches verdient hier einfach nur banale Ignoranz.
Da sonst niemand etwas zum Insulin schreibt, gehe ich davon aus, dass es der Norm entspricht.
Ein schönes WE
Anett -
thomas2002
Rang: Gastam 21.06.2009 13:41:21
hallo anett,
es entspricht der norm, mit einem be-faktor von 1 anzufangen, um danach den eigentlichen faktor auszutesten.
es entspricht der norm, einen basalratentest durchzuführen. die basalrate und der be-faktor ändern sich gerne bei restfunktion von thomas2002