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  • Kalle Wirsch

    Rang: Gast
    am 11.06.2009 15:02:08
    "Baierbrunn (ots) - Gut eingestellte Diabetiker können problemlos als Autofahrer am Verkehr teilnehmen. Aber jeder Zuckerkranke sollte realistisch für sich einschätzen, ob ihn am Steuer ein Unterzucker ereilen kann, der ihn absolut verkehrsuntüchtig machen würde. Wegen dieses Risikos gelten für Diabetiker, die den Führerschein machen wollen, bestimmte Auflagen. Diese können regional unterschiedlich sein und sollten beim zuständigen Landratsamt nachgefragt werden. Wer LKW, Bus oder Taxi fahren möchte, muss immer ein ärztliches Gutachten vorlegen und würde sich strafbar machen, wenn er einen Diabetes verschweigt. Verursacht ein Diabetiker wegen einer Unterzuckerung einen Unfall, muss er damit rechnen, dass seine Kasko-Versicherung die Leistung verweigert. Schäden Dritter übernimmt zwar die Haftpflichtversicherung, doch sie kann den Diabetiker mit bis zu 5000 Euro an den Kosten beteiligen. Spätestens nach dem zweiten Unfall im Unterzucker KANN sogar ein VERFAHREN wegen GROBER FAHRLÄSSIG- Baierbrunn (ots) - Gut eingestellte Diabetiker können problemlos als Autofahrer am Verkehr teilnehmen. Aber jeder Zuckerkranke sollte realistisch für sich einschätzen, ob ihn am Steuer ein Unterzucker ereilen kann, der ihn absolut verkehrsuntüchtig machen würde. Wegen dieses Risikos gelten für Diabetiker, die den Führerschein machen wollen, bestimmte Auflagen. Diese können regional unterschiedlich sein und sollten beim zuständigen Landratsamt nachgefragt werden. Wer LKW, Bus oder Taxi fahren möchte, muss immer ein ärztliches Gutachten vorlegen und würde sich strafbar machen, wenn er einen Diabetes verschweigt. Verursacht ein Diabetiker wegen einer Unterzuckerung einen Unfall, muss er damit rechnen, dass seine Kasko-Versicherung die Leistung verweigert. Schäden Dritter übernimmt zwar die Haftpflichtversicherung, doch sie kann den Diabetiker mit bis zu 5000 Euro an den Kosten beteiligen. Spätestens nach dem zweiten Unfall im Unterzucker KANN sogar ein Verfahren wegen GROBER FAHRLÄSSIGKEIT oder VORSATZ drohen. (aus Apothekenmagazin “Diabetiker Ratgeber” 5/2009)

    Damit sollte noch klarer werden, dass ein Diabetiker VOR jedem Fahrtantritt UND (bei Notwendigkeit) auch in Fahrpausen den BZ kontrollieren sollte (unabhängig vom gespritzten Insulin!), um Unfälle wegen UZ zu verhindern.
    Aber die meisten diabetischen Verkehrsteilnehmer wissen das ja so wie so. von Kalle Wirsch
  • peter

    Rang: Gast
    am 11.06.2009 15:50:09
    weshalb 2mal das gleiche ?
    was bei solchen artikeln(hatte ihn schon gelesen)
    immer unterschlagen wird, ist die tatsache daß lt.
    versicherungsunterlagen(und bei denen setze ich gewinnstreben vorraus) immer wieder betont wird daß gerade diabetiker durch anteilmäßig extrem wenig unfälle auffallen.
    daß sie auch unfälle verursachen ist eigentlich selbstverständlich.
    ---
    betr. autobahnen und unfälle, auch hier ist entgegen allen unkenrufen, die zahl der unfälle auch tödliche wesentlich geringer als in der stadt oder normalen straßen.
    -- was ich damit sagen will, mir stinkt diese ständige verallgemeinerung daß an allem was passiert immer der diabetes schuld sein soll --
    von peter
  • Anke

    Rang: Gast
    am 11.06.2009 16:23:40
    "Als weiterer Risikofaktor erweist sich das seit Mitte der achtziger Jahre eingeführte gentechnisch hergestellte Insulin (Humaninsulin). "Nicht alle Insulinabhängigen", so Arthur Teuscher, Diabetesspezialist am Berner Lindenhofspital, "vertragen Humaninsulin gleich gut" (Beobachter 17/92). Augenfälligster Unterschied: Die Unterzuckerung tritt oft praktisch ohne Vorwarnung ein und führt zu teilweise extremen Bewussteinsstörungen."

    (Quelle: Stiftung Ernährung und Diabetes ,Schweiz)


    Welche(r) DiabetikerIn mixt sich sein Insulin selbst und weiß was die Substanz ausmacht? von Anke
  • Anke Nachtrag

    Rang: Gast
    am 11.06.2009 16:28:31
    Mit einer Bz-Kontrolle und sei es alle 10 Min.beim Stop auf der Standspur ... bewirkt mann(Frau gar nichts!
    Begründung: Wenn keinerlei Anhaltspunkte für eine Hypo vorhanden wäre wohl eine Bz-Kontrolle überflüssig.

    Oder ist jemand von euch mit hellseherischen Fähigkeiten ausgestattet ? von Anke Nachtrag
  • peter

    Rang: Gast
    am 11.06.2009 17:31:33
    genau diesen ankequatsch meinte ich,
    sie weiß nicht wie man eine vernünftige bz führung betreibt, schiebt alles auf ihre sinn und haltlosen hi behauptungen. faselt von bz abstürzen im 10 minutentakt,
    alles quatsch, eine vernünftige bz fahrweise ist dann wenn man weiß daß man nicht unterzuckert, wobei selbst typ 1 bei gutem know how praktisch kaum hypos haben.
    alle die meinen innerhalb von kürzer als 2h messen zu müssen, sollten mal eine vernünftige schulung besuchen oder ihren fs abgeben.
    oder müssen hd patienten alle 30 minuten ihren bd messen?
    oder alle mit mehr als 200cholestrin ein ekg gerät mitführen?
    --> ließe sich beliebig fortsetzen
    der verkehrspilot in canada mit typ 1 würde sich über solchen quatsch kranklachen.
    in england sind viele polizisten dmler mit insulin müssen die bei der verbrecherjagt auch bz messen ?
    ----
    anke wenn du nicht weißt wie dein bz innerhalb der nächsten stunde-- 2 stunden ist, mußt du dringend vom irrenhaus ins pflegeheim wechseln. und statt insulin metformin nutzen. von peter
  • kati

    Rang: Gast
    am 12.06.2009 11:00:27
    Peter, ich gebe Dir hier 100% Recht.

    Ich hatte schon meinen Führerschein, bevor ich erkrankt bin und fahre seitem genauso unfallfrei wie auch davor.
    Natürlich messe ich den BZ vor einer Fahrt und sollte ich mir wirlich mal unsicher sein.... Traubenzucker liegt immer griffbereit.
    Umständlicher ist es auf dem Motorrad. Habe zwar immer TZ in meiner Brusttasche, aber mit Handschuhen komme ich nicht so gut ran. Bleibt nur ranfahren und anhalten.... oder hat jemand 'nen Tipp?

    Gruß Kati

    P.S. Anke, hast du überhaupt ein Auto um hier mitreden zu können?
  • Tom

    Rang: Gast
    am 12.06.2009 12:06:59
    Moin Jungs,
    wozu braucht die ein Auto? Wenn sie mal wohin muss, wird sie doch gefahren und..begleitet....aber so viel kommt die eh nicht raus.
    ----------
    Es ist genauso, wie Ihr das beschrieben habt.
    Fühlt man sich nicht mehr fahrtauglich, bleibt einem nix anderes üblich, als Warnblinkanlage an und rechts ran.
    Und vor Fahrtantritt BZ messen. Ist auch klar.
    Sollte zur Gewohnheit werden, ebenso, wie man die Handbremse löst. Und dass man auf längeren Fahrten die gebotene Pause nach spätestens 2 h nutzt, um auch den BZ zu checken, ist ja wohl auch kein Problem.
    Man möchte doch gar nicht in die Situation geraten, ANDERE zu gefährden.
    Erinnert Ihr Euch an die Schauergeschichte hier im Forum, als einer schrieb, wie er unterzuckert Schlangenlinie fuhr und die Polizei ihn rausfädelte?
    Ich bin mir sicher, dass Diabetiker da verantwortungsvoll handeln, man bedient eben gern wieder mal ab und zu ein Klischee, ist ja Sommerpause... von Tom
  • peter

    Rang: Gast
    am 12.06.2009 19:40:25
    hallo kati,( bz heber bei ...)
    hast du schon mal formel 1 geschaut ?
    kennst du capri sonne?(plastik/alu tüte)
    im bauhaus gibt es pe schlauch, in allen auch strohalmdicke(pfennigskram)
    diesen kann man(auf der lieblingsseite) mit panzerband auf der innenseite des kragens ankleben(bis zum mund das stück überstehen lassen)
    (tüte dichtkleben, sie zieht sich zusammen-braucht keine belüftung) von peter
  • x

    Rang: Gast
    am 14.06.2009 16:56:51
    http://www.foruminsulin.ch/redakta/cmsdateien/d1233095208FIS_NLSpecial_print1.pdf