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Messstreifen für Typ 2?
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Carlos
Rang: Gastam 03.06.2009 10:21:50
Könnt Ihr mit einen kleinen Gefallen tun bitte? Das Wort Diabetes richtig schreiben?
Jeder Patient bekommt genau soviel Teststreifen verordnet, wie der Arzt es in der Therapie für erforderlich hält. Punkt. Ende.
Mach dir doch mal die Mühe, und gibt in dem linken Suchfenster das Wort Teststreifen ein, dann kannst du in Ruhe alle postings dazu lesen.
Man soll so viel wie nötig messen.
Wieviel Messungen nimmst du denn am Tag vor? Und WANN misst du?
Man kann sich auch den Wolf messen...
Und Messgeräte schickt dir JEDER Hersteller nach Anruf kostenlos innerhalb kurzer Zeit.
Wenn du nachvollziehbar belegen kannst, dass dein BZ so sehr schwankt, dass du soundsoviel Messungen täglich durchführen musst, und das deinem Arzt belegst, wird er dir auch mehr verschreiben. Allerdings sehe ich bei dir keinen großen Sinn für zahlreiche Messungen.
Und ich bin auch nicht der Meinung, dass manunbedingt dann die Tabletten angleichen oder anpassen muss, sondern umgekehrt, die Fressalien. Isst du denn genauso weiter wie vor der Diagnosestellung und hoffst, die Tabletten werden es schon richten?
WARUM misst du deinen BZ? Und was ziehst du aus den gemessenen Werten für Schlussfolgerungen?
von Carlos -
Berger
Rang: Gastam 03.06.2009 13:31:07
Hallo Carlos,
seit der Diagnose habe ich die Ernährung komplett umgestellt.
Vorher hatte ich Eistee in Mengen getrunken, heute trinke ich NUR Mineralwasser.
Gegessen habe ich vorher eigendlich nicht so schlimm, auch schon da habe ich viel Obst und Gemüse gegessen. Allerdings waren es die Mengen.
Heute esse ich zum Frühstücke zwei Scheiben Knäckebrot mit Frischkäse, Schnittlauch un Radischen. Kostengünstig und lecker. Zwsichendurch mal einen Apfel oder einen Diätjoghurt.
Mittags esse ich meist Geflügel oder mal eine Gemüsepfanne.
Zu dem Geflügel dann zwei Kartoffeln und Gemüse.
Abends dann esse ich zwei Scheiben Vollkornbrot mit Geflügelaufschnitt.
Hört sich nicht gerade variabel an, aber ich habe es so optimiert, das es lecker ist und auch kostengünstig.
Als die Diagnose kam, hatte anfangs 3x täglich gemessen, auch zu unterschiedlichen Zeiten. So konnte sich mein Hausarzt und der Facharzt ein Bild machen. Und da hatte sich gezeigt, das der Wert anfangs von 150 bis fast 400 sprang. Darauf hatt der Arzt keine Erklärung, fand aber meine Vorgehensweise gut, weil er so sehen konnte wie sich mein Blutzucker verhält. Und man hat auch gesehen, wie sich der Zucker langsam eingependelt hat.
Heute messe ich nur noch 1x am Tag. Wenn überhaupt. Ich lasse auch mal ein par Tage verstreichen. Aber dadurch habe ich die Kontrolle und vor allem die Gewissheit, das ich auf dem richtigen Wege bin.
Mein Blutzucker ist dank der Ernährungsumstellung und der Tabletten konstant zwischen 100 - 110.
OHNE die Teststreifen würde ich dunkeln tappen! BASTA! Meine Gesundheit ist mir nun mal wichtig, habe schon mehrfach gesundheitliche schwere Probleme gehabt, und wenn man diese überstanden hat, dann weiß man, das man lieber ein zwei mal mehr kontrolliert und aufpasst, als wenn man es vernachlässigt! von Berger -
CArlos
Rang: Gastam 03.06.2009 14:08:48
Das klingt doch super. Es bleibt bei der Begründung des Arztes gegenüber der KK, ob die motzen oder nicht. von CArlos -
Rainer
Rang: Gastam 03.06.2009 16:06:36
Hallo Mister Berger,
ich gebe dir recht, dass du nicht ohne Teststreifen im Dunkeln tappen solltest. Wenn alle deine Versuche beim Doc fehlschlagen, dann musst du eben selber in die Tasche greifen. Nach deinen Beschreibungen müsstest du so wie ich mit 50 Streifen im Quartal auskommen. Damit hält sich er Aufwand ja einigermaßen in Grenzen.
Den Satz „Mein BZ ist .... konstant zwischen 100 - 110“ kaufe ich dir nicht ab. Misst du wirklich zu den richtigen Zeiten? Richtig in Bewegung ist der BZ in den zwei Stunden nach dem Essen, deshalb solltest du 1h und 2h nach den Mahlzeiten messen. Das kann du wahrscheinlich auf die 1h-Messung reduzieren, weil du schnell rausbekommst, wie sich der BZ in der 2. Stunde verhält. Wenn dir deine Gesundheit viel wert ist, dann sollte du dir als Ziel die 140-120-100 nach 1-2-3 h setzen.
Alles Gute, Rainer
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Tom
Rang: Gastam 03.06.2009 16:47:06
Zitata:Dieser Arzt ist Facharzt für Diabetis, und sogar einer der Besten unserer Stadt. Allerdings teilten dies seine Helferinnen mit.
Zitatende.
Versteh ich nicht. Wieso diskutierst du das mit dem Vorzimmerschwestern aus? Die haben doch überhaupt keine Entscheidungsbefugnis. Dann kannst du es auch gleich mit dem Bäcker besprechen...sorry.
Ich muss Rainer zustimmen...deshalb die Frage. WANN am Tag misst du in bezug auf die Mahlzeiten? ich glaube nämlich auch, du misst mal, wenn es dir so is..
von Tom -
Berger
Rang: Gastam 03.06.2009 17:05:42
Also, das mit den Vorzimmerdamen bleibt mir nichts anderes übrig, da ich ansonsten einen Termin benötigen würde, und dieser dauert so ca. 4-6 Wochen. Das ist mir definitiv zu lange. Ich war Gestern beim Arzt, und habe diese auf Nachdruck bekommen, da ich darauf bestanden habe, das diese sich umgehend mit dem Arzt beraten. Und dann gab es EINMALIG die Teststreifen.
Messen tu ich schon nach einem Muster. Ich messe ja nicht an einem Tag komplett durch, dann würden die Streifen ja fix weg sein.
Mal messe ich Morgens nach dem Aufstehen, dann messe ich einmal nach dem Essen (2 Std. später), bin dann aber auch in Bewegung. Dann messe ich den BZ kurz vor dem Bett gehen. Auch wurde mir vom Arzt geraten, auch mal in der Nacht zu messen.
Dies schreibe ich dann auf und zeige die Ergebnisse dem Arzt.
Die Werte von 100 - 110 habe ich auch seit kurzem, seitdem ich Morgens und Abends jeweils eine 1000 mg Metformin nehme und Morgens die Glimepirid (1 mg) nehme.
Ich bin ja noch komplett im Anfangsstadium und experimentiere rum wie es am besten geht.
Vermeiden will ich natürlich das Spritzen!
Und bisher bin ich auf dem besten Weg. Meine Ernährung stimmt, mein Gewicht reduziert sich auch, meine Tagesabläufe werden immer besser und eingespielter. von Berger -
Rainer
Rang: Gastam 03.06.2009 18:04:08
Wenn du 2 Stunden nach dem Essen bei 100-110 liegst, dann passen deine Medis sehr gut zu deinem Essen. Nimm dir jetzt noch den 1h-Wert vor - wenn der meistens unter 140 liegt, dann kannst du weiter so machen. Du musst dann auch nur noch manchmal stichprobenweise messen, am besten den 1h-Wert. Wechsle dabei zwischen Frühstück, Mittag- und Abendessen ab und kontrolliere reihum, dann reichen Streifen recht lange.
Die anderen Werte früh und abends sind zwar mal interessant, die werden sich aber nicht groß ändern - spar dir die Streifen.
Rainer -
Carlos
Rang: Gastam 04.06.2009 14:59:09
Man kann auf einen Telefontermin bestehen bei JEDEM Arzt. von Carlos -
thomas2002
Rang: Gastam 07.06.2009 15:22:33
glimepirid ist ein sulfonharnstoff, welches nicht jedem behagt, da es die bauchspeicheldrüse ausquetscht. frage deinen arzt am nächsten termin nach byetta, welches zu metformin gespritzt werden kann. ein weiteres mittel währe actos.
beim INSULINER verlag insuliner.de gibt es optische teststreifen für etwas über 10 euro je 50 stk. die kann man halbieren, was dir erlaubern würde etwas öfters zu messen. ich glaube, die nehmen auch rezepte.
ich persöhnlich stehe auf dem punkt, daß es kein "überflüssiges" messen gibt, sowohl langfristig, als auch bei neuem. von thomas2002 -
Carlos
Rang: Gastam 15.06.2009 14:32:35
Zitat:glimepirid ist ein sulfonharnstoff, welches nicht jedem behagt, da es die bauchspeicheldrüse ausquetscht.Ende,
bitte entschuldige, Thomas, aber das ist ein typischer gern genommener KlischeeSatz und nicht richtig, weil nicht allgemeinzutreffend. Es KANN dazu kommen, dass die BSD erschöpft wird, MUSS aber nicht.
In der diabetologischen Praxis wird auch die Einahme von Glimepirid labortechnisch begleitet. ich nehme Glimepirid schon einige Jahre und meine BSD hat keinerlei Schaden genommen. von Carlos