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  • Rang: Anfänger
    Punkte: 3
    Beiträge: 0
    Mitglied seit: 30.01.2012
    am 30.01.2012 13:30:12
    Hallo, wollte nur meine Erfahrungen mit Insullin schildern. Vielleicht hilft es anderen Erkrankten. Mein Zuckerspiegel wurde immer höher und noch im Dezember habe ich pro Tag 54 Einheiten pro Tag gespritzt. Mich störte es sehr, das ich immer mehr Insulin spitzen musste.

    Durch Zufall habe ich einen Bekannten getroffen, der die gleiche Probleme hatte. Er hat mir empfohlen auf Brot, Kartoffeln, Nudel, Reis und Fruchtsäfte zu verzichten. Ich bin damit angefangen und habe mich (fast) daran gehalten und am Wochenende auch mal Brötchen gegessen! Kurzum - innerhalb von einem Monat spitze ich jetzt 32 Einheiten am Tag. Da sind 22 Einheiten weniger! Die Tendenz ist, das der Zucker weiter fällt. Beobachte nun jeden Morgen meinen Zuckerspiegel und teile mir jetzt selber meine Einheiten zu. Mir geht es viel besser, weil ich auch auf Tabletten verzichtet habe. Habe den Anschein, das meine Bauchspeicheldrüse wieder selber produziert. Wie auch immer - mir geht es viel besser. Gruss Detlev PS: Alles mit einem Arzt absprechen, denn die Gefahr der Unterzuckerung besteht, wenn man in den ersten Tagen übertreibt. War bei mir zweimal, das ich am Morgen Unterzucker hatte. Habe Traubenzucker genommen und das Problem war behoben! Mein Arzt hat mir gesagt, das es eine reine Sache der Disziplin ist, den Zuckerlevel in den Normalbereich zu bekommen. Er kennt Patienten die eine Art Diät einhalten und fast keine Medikamente benötigen. Müsste jetzt noch Sport anfangen, aber meine Beine wollen nicht mehr so richtig! Fahre Standfahrrad, aber nur ab und zu! Sitze den ganzen Tag im Büro, das ist mein zweites Problem!
    Bearbeitet von User am 30.01.2012 13:30:48. Grund: Fehler
  • Gast

    Rang: Gast
    am 30.01.2012 17:09:29
    schrieb:
    noch im Dezember habe ich pro Tag 54 Einheiten pro Tag gespritzt. ... (ein Bekannter) hat mir empfohlen auf Brot, Kartoffeln, Nudel, Reis und Fruchtsäfte zu verzichten. Ich bin damit angefangen und habe mich (fast) daran gehalten und am Wochenende auch mal Brötchen gegessen! Kurzum - innerhalb von einem Monat spritze ich jetzt 32 Einheiten am Tag.


    Tja, Detlev, das ist das erste, was ein Diabetiker lernt: für jedes Gramm KH braucht der Körper Insulin (und die, die kein eigenes haben oder eine Resistenz besitzen, müssen es von aussen zuführen). Heisst revers: wenn man kaum KH (Brot, Kartoffeln, Nudel, Reis und Fruchtsäfte) zu sich nimmt, sinkt der Insulinbedarf. War somit eigentlich bekannt (dir offensichtlich nicht)... Nun meine Gegenfrage: was hält jemanden davon ab, passend zu seiner Nahrung Insulin zu spritzen? Möchtest du die KK entlasten? Wenn du, wie ich, dein Leben lang schwer körperlich gearbeitet hättest, dann wüsstest du, dass ohne KH nix geht - das jedoch ist von jedem selbst einzuschätzen und zu handhaben...