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Weiß nicht mehr weiter................

  • Gast

    Rang: Gast
    am 04.02.2012 09:14:05
    Bei meinem Freund (45)hat man im letzten Monat Diabetes Typ 2 festgestellt.Der Arzt hat ihn an einen Diabetesdoc überwiesen und er hat begonnen ihn auf das Spritzen mit Insulin zu schulen.Mein Freund meinte gestern das er den ganzen Kram für Blödsinn halte und er dafür keine Zeit habe und außerdem wie sähe das aus wenn er bei einem Geschäftsessen wie ein Junky mit einer Spritze rummachen würde.Auf meine Vorhaltungen das eine nicht behandelte Diabetes zu einem elenden Verrecken führt meinte er er hätte weder Frau noch Kinder und alles andere wäre ihm schei..egal.

    Soll ich ihn denn in sein Unglück rennen lassen?

    mfG

    Dori
  • Gast

    Rang: Gast
    am 04.02.2012 09:26:56
    Wie bei einem richtigen Junkie können Außenstehende da nix dran machen, sondern nur immer der Betroffene selbst. Und normal ist umso heilsamer, je eher der selbst auf die Nase fällt. - Kinder lernen auch nicht laufen, ohn hin zu fallen ;-)
  • Gast

    Rang: Gast
    am 04.02.2012 10:22:37
    Tja, da hält sich so ein Kerl sein Leben lang für unbesiegbar, und dann bekommt er vom Arzt die Diagnose Diabetes vor den Latz geknallt. Das muss erst einmal verarbeitet werden. Das braucht Zeit. Dein Freund wird schon noch zur Vernunft kommen. Ihn jetzt mit seiner Krankheit zu nerven, hielte ich eher für kontraproduktiv. Er wird sich vom Arzt schon genug anhören müssen, wenn der mit den Laborwerten nicht zufrieden sein sollte.

    Gruß, Jutta
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 318
    Beiträge: 36
    Mitglied seit: 06.11.2011
    am 04.02.2012 15:11:30
    Hallo,

    Junkies verwenden 1. Einmalspritzen und keinen Pen, 2. spritzen sie meines Wissens nicht in den Bauch, sondern in Venen und 3. reicht eine kurze Erklärung bei Bedarf aus. Ich vermute auch mal, daß er - wie seine Geschäftspartner - eher Vorurteile über Junkies hat, und nach denen dürfte Dein Freund schon rein äußerlich (Alter, Figur, Auftritt) nicht an einen Junkie erinnern. Nach ebendiesen Vorurteilen fixen Junkies auch nicht offen bei Tisch, sondern auf Toiletten oder in Wohnungen. Schließlich ist Drogenbesitz strafbar ...

    Das Drohen mit Folgeerkrankungen bringt eher wenig. Frag ihn doch mal, warum er den Diabetes nicht wie gutes Geschäft betrachtet? Darauf bereitet er sich wahrscheinlich auch vor und versucht, das Optimum für sich bzw. seine Firma herauszuholen! Danach wird er vermutlich die Beziehung zu seinem Kunden pflegen, um weitere gute Geschäfte mit ihm machen zu können. Oder macht er da auch die Augen zu und riskiert seinen Job oder seine Geschäftsgrundlage?

    Außerdem: er hat zwar weder Frau noch Kinder, aber er hat Dich als Freund! Und Dir ist es nicht egal, wie es ihm geht!

    Viele Grüße

    Katja
  • Gast

    Rang: Gast
    am 04.02.2012 15:44:39
    Also, ohne alle Umstände zu kennen: schön, wenn andere die Diagnose DM ohne zu Zucken wegstecken und ihr Leben mit 45 J. sofort umkrempeln können - andere können das halt nicht! Auch er wird irgendwann erkennen, dass seine "Einstellung" die falsche ist und sich ändern (wie auch immer) - ich denke mal, spätestens, wenn er mit Hyperglykämie ins KH einfährt und seine "Geschäftswelt" sich von ihm "verabschiedet". Was mich etwas verwundert: bei ihm wurde ein Typ2 festgestellt und das Erste ist die Einstellung auf Insulin (obwohl das zur Schonung der noch existenten Betas sicher richtig ist) - typischerweise wird es doch immer erst mit Tabletten und den "verschrieenen" Diäten probiert. Ungeachtet dessen, sollte man ihm (sachte, ohne Forderungen) klar machen, wie man zu ihm steht, was er selbst erwartet und ihn erst mal mit der "Materie" vertraut machen lassen (und da dürfte es bei T2 nicht auf ein paar Wochen ankommen). Ratschläge sind (so man den Menschen nicht kennt - was wir ja nicht tun) ein zweischneidiges Schwert. Selbst wenn er ein "totaler Armleuchter" wäre, bezweifle ich, dass er nicht "automatisch" irgendwann ein "Einsehen" hat....
  • Gast

    Rang: Gast
    am 06.02.2012 13:45:22
    Hallo Dori,

    was willst Du mit so einem Idioten, der sich selbst kaputt macht? Such Dir einen neuen Freund und geniesse mit dem das Leben und alles was Spaß macht.

    Meint Kurt Zimker

  • Gast

    Rang: Gast
    am 06.02.2012 20:11:24
    da sind alle richtig froh, dass kurt zimker kein idiot ist, der sich selbst kaputt macht: er produziert keinen müll und keine treibhausabgase, isst nur selbstangebaute naturprodukte, trägt sackleinen, verwendet keinerlei chemie, isst keine tiere, rauchen und alkohol trinken wird er vermtl. auch nicht (letztlich wird er als single leben...). ehe man andere als iddis bezeichnet, sollte man, ausser 3 sätzen über sie, etwas mehr wissen! und klar ist es für weicheier das einfachste, die flinte ins getreide zu werfen und den "lieben gott" einen frommen mann sein zu lassen, als sich mit "problemen" auseinzusetzen/ zu beschäftigen!
    vielen dank herr zimker
  • Gast

    Rang: Gast
    am 06.02.2012 21:20:22
    Darauf ist geschissen,

    sagt Kurt Zimker
  • Gast

    Rang: Gast
    am 06.02.2012 21:37:38
    Wie ersichtlich müsste das "sagt" eigentlich "auf den" heissen! Aber Kritik ist eben nicht jedermanns Sache... ;o) (Oder bezog sich die Antwort auf den Dank??)
  • Gast

    Rang: Gast
    am 01.04.2012 11:43:22
    Weltweit gibt es-Schätzungen zufolge-rund 230 Millionen Menschen,die an Diabetes erkrankt sind. Da die Pharmaindustrie viel Geld durch "Uns" verdient aber auch jede Menge Arbeitsplätze davon abhängen, wird nicht zugelassen dass wir "geheilt" werden!! Geld ist wichtiger als ein Menschenleben!!?

    Bitte bei facebook gefällt mir klicken.... honigsüsser durchfluss