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  • Anke

    Rang: Gast
    am 02.06.2009 07:50:37
    @Marthima:

    Deine Geschichte über dein bisheriges Leben ist ja gerade nicht aufbauend für dich...ein Teufelskreis aus dem du nur schwer ausbrechen kannst...versuch es aber weiter...irgendwann klappt es bestimmt...besser wahrscheinlich mit eiserer Disziplin und dem Willen etwas Gutes für deine Gesundheit und zu aller erst für dich selbst zu tun...
    "Frustfressen"= ein Versuch eigene,erlebte Enttäuschung zu kompensieren bez. sie zu "übersehen" ,zu verdrängen.
    Die bitteren Konsequenzen trägt man hinterher ... und so schaukelt sich das Ganze hoch und höher....
    Ohne fremde Hilfe schafft man es selten auszubrechen und einen Neustart zu wagen...
    Ich würde dir empfehlen ,dir einen guten Internisten vielleicht mit oder begleitend einen Psychotherapeuten aufsuchen -jemand der dir hilft langfristig deine Probleme in den Griff zu bekommen.

    Es ist nicht immer einfach "leben zu lernen" (auch mit Dm )-aber versuch es weiter und viel Glück dabei ! von Anke
  • Marthima

    Rang: Gast
    am 02.06.2009 12:41:08
    Die Antwort ist eigentlich einfch. (Vielen Dank erst mal für deinen ausführlichen Bericht.):
    Der BZ-Wert reagiert nicht nur auf Nahrung, sondern auf negativen Stress, Krankheit, Schmerzen, Ortswechsel usw. usw.
    Die Runterrechnen kann ich zwar nicht so recht nachvollziehen.
    Wichtig ist aber, dass du in deinem Hausarzt eine Person deines Vertrauens gefunden hast.
    ICH sehe Diabetes nicht als eine Krankheit, sondern eine Einschränkung in meinem Leben, die aber sehr gut zu handeln ist. Es gibt weitaus schlimmere und wirklich böse Diagnosen, so, dass man immer bescheiden bleiben sollte.
    Du scheinst viele gesundheitliche Baustellen zu haben...und das heißt, dass du nur in kleinen Schritten vorwärts kommen kannst und das auch so tun solltest. Es klingt sicher pathetisch, aber auch du hast nur ein einziges Leben.
    Therapien kosten Kraft und Energie. Deshalb sollte man nicht vergessen, sich auch mal etwas zu gönnen. Schreib doch mal eine Liste: Was du gern tun würdest, auch ganz kleine Dinge, und dann mach einen Plan und trage dir im kalender ein, was du jetzt bzw. später verwirklichen willst.
    Nur zum Arzt rennen und vor allem Psychologengespräche+ Pharmaka- da muss man ja meschugge werden.

    von Marthima
  • BARBRA

    Rang: Gast
    am 02.06.2009 15:38:41
    Hab ich hier was verpasst?? Oder wer ist hier wer?

    lg
    BARBRA
  • Carlos

    Rang: Gast
    am 02.06.2009 16:05:16
    Sorry, der MArithma-eintrag ist von mir AN Marithma, ich hab mich so auf den Namen konzentriert, dass er in die Feder geflossen ist....tschuldigung.. von Carlos
  • Marthima (die echte)

    Rang: Gast
    am 03.06.2009 02:08:43
    Hallo Anke,
    hallo Carlos (Du andere Marhima, du-grins)

    herzlichen Dank für Eure Antworten.

    Ich habe schon so viel Therapie hinter mir, sogar 1 Jahr stationäre Psychiatrie mit vielen Gesprächen, mäßig Medikamente (was ich gut fand) und hin und wieder Geschlossene weil die meinten, sie müssten besser auf mich achten. Das war nur deren "Verantwortungsgefühl", allerdings war ich nicht ganz unschuldig damals, weil ich desöfteren immer gern zu meiner Mutter wollte. Also hoch hinauf, hinter den Regenbogen ;-)
    In der Klinik nahm ich leider 40 kg zu, wovon ich bisher nur 10 runter habe, es aber weder rauf noch runter geht und da bin ich schon mal froh, dass ich das Gewicht halten kann. Insgesamt habe ich gute 20 Jahre Therapie hinter mir und irgendwie möchte ich nicht mehr, werde allerdings jetzt noch an einem Seminar (Skills) teilnehmen und schauen wie mir das hilft. Dort lernt man wie man mit den Depressionen und vor allem den Ängsten und in Beziehungen umgeht, darauf bin ich schon ganz gespannt.

    Ich denke, wenn ich einige Todesfälle, die vor kurzem waren, ein wenig verarbeitet habe, wird es mir auch wieder besser gehen, so dass ich für andere Dinge wieder offener bin.

    Dennoch hätte ich gern noch eine Antwort auf die Werte mit dem Huminsulin, wie ich sie beschrieben habe. Ich wüsste gern, warum das so ist, obwohl ich nicht zwischendurch gegessen oder getrunken (außer Wasser) habe. Und wie machen es andere DMler mit dem Huminsulin? Ist es nicht immer so, dass eine Einheit 30 sind? (wenn ich 90 über der 120 bin, muss ich 3 rechnen. Also 3 x 30). MÖchte gern wissen, wie andere das machen müssen.
    Ob ich falsches Insulin bekomme? Oder eins dazu haben möchte?

    Ich wünsch euch alles Gute und danke für die Antworten,

    Marthima (die echte, nicht Carlos - grins)



    von Marthima (die echte)
  • Diver1303

    Rang: Gast
    am 03.06.2009 08:15:14
    Wenn Du richtig spritzt müsste ja eigentlich Dein BZ runtergehen. Hat Dein Dich behandelnder Arzt schon mal an Insulinresistenz gedacht. Zum Beispiel brauchte mein Doc 3/4 Jahr dafür.
    Nicht viel BE gegessen, aber massig spritzen müssen, damit ich wenigstens von den < 180 wegkomme. Seit kurzem bekomm ich Bayetta. Das Dumme ist nur auch jenes schlägt nicht an bzw. nicht im gewünschten Rahmen.
  • Carlos

    Rang: Gast
    am 03.06.2009 10:31:42
    halolo Marthima,

    also ich würde dir dringend empfehlen, dass du zu einem Diabetologen gehst. Hausärzte sind gut, aber meist leider für diabetologische Therapien ungeeignet.
    Was hast du zu verlieren? Bleibst du beim Hausarzt, verpasst du vielleicht in dem Diabetologen einen richig COOLen Typen, der dir als Mensch und Kommunikationspartner im Leben gut begleitet. Zum Hausarzt zurück kannst du immer wieder. Du bist DMler Typ 2. Wenn Der Diabetologe ermittelt, dass deine BSD noch ausreichen Insulin produziert, wäre eine Alternative auch Byetta. Mir deucht, ich hätte zwischen den Zeilen etwas von Gewichtszunahme gelesen. Das wird mit Metformin zusammen genommen. Wenn du Metforminbisher schon nimmst, dürfet es keine großen Probleme geben, denn die auftretenden Nebenwirkungen, die mit der Byetta-Therapie auftreten, sind mutmaßlich eher auf Metformin zurückzuführen.So, wie ich das gelesen habe, nehmen wirklich fast alle damit richtig gut ab (bis zuz 20 kg in einem jahr) ab, es sei denn, sie "fressen" weiter wie vorher.
    von Carlos
  • peter

    Rang: Gast
    am 03.06.2009 12:24:32
    so wie oben beschrieben ist es die wesentlich bessere methode, denn : wir können dir hier keine schulung ersetzen, und wie schon mal geschrieben was du in der klinik hattest war keine schulung sondern leider ein witz,
    der immer weiter in die resistenz führt, kilos aufbaut, mit immer höheren insulinmengen.
    das fängt an mit einem viel zu hohen zielwert, mit korrektur und bolus gemeinsam ohne sea, mit faktoren die allem anschein nach nicht richtig sind.
    um mit insulin richtig umgehen zu können ist eine ganze menge zu lernen, und zu probieren, sonst wird insulin zum mastmittel, - was es bei richtiger anwendung nicht ist. dagegen wird bei byetta immer zweimal täglich das gleiche gespritzt. von peter
  • Markus

    Rang: Gast
    am 03.06.2009 19:21:19
    Aber es (Bayetta) schafft es bei mir, den BZ mehr im Rahmen zu halten, als dieses blöde Insulin. Eben Insulinresistent. von Markus
  • gdhfzrt

    Rang: Gast
    am 03.06.2009 20:32:22
    "Aber es (Bayetta) " - das Zeug hat weder etwas mit Bayern noch Pharma-Bayer zu tun. Es heisst BYETTA.... (über Diabetis "regen" wir uns ja auch auf!