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Meine Mutter braucht Hilfe und ich weiß nicht, wie...:-(
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am 04.04.2012 15:50:52
Gast schrieb:
Gast schrieb:
Aber erstmal muß meine Mutter ja bereit sein, Hilfe anzunehmen und einsehen, daß sie Hilfe braucht. Genau wie bei einem Süchtigen; Er muß erstmal einsehen, daß er süchtig ist, sonst beginnt er keine Therapie..
Lieber Gott, bewahre mich vor einer solchen Tochter! Hast Du kein eigenes Leben, dass Du dich laufend in das deiner Mutter mischt? Deine Mutter ist fast 70 Jahre, und wird in dem hohen Alter noch mit einem Typ1 Diabetes geschlagen. Mit fast 70 kann man nicht so einfach Standard geschult werden. Dazu braucht es einfach einen geduldigen Arzt der sie ausreichend und so einfach für deine Mutter wie nur möglich einstellt.
Auch wenn es makaber klingt mit einem DM ab 70 braucht es keinen HBA1c <6.5 da reicht auch 7 - 7,5. Wichtiger ist das deine Mutter mit der Therapie gut klar kommt und sie darauf aufbaut was die alte Dame im Stande ist zu leisten.
Solltest du des Lesens mächtig sein, dann lies doch einfach mal das Eingangsposting und hör auf, die Tochter zu beleidigen, die nichts weiter versucht als ihrer Mutter zu helfen. Wie schwer das ist, wenn jemand jeglichen Rat ablehnt und stur auf seiner Meinung beharrt, kannst du bestimmt nicht beurteilen, denn du hast so etwas bestimmt noch nie versucht. -
Gast
Rang: Gastam 04.04.2012 16:53:26
EMM schrieb:
Solltest du des Lesens mächtig sein, dann lies doch einfach mal das Eingangsposting und hör auf, die Tochter zu beleidigen, die nichts weiter versucht als ihrer Mutter zu helfen. Wie schwer das ist, wenn jemand jeglichen Rat ablehnt und stur auf seiner Meinung beharrt, kannst du bestimmt nicht beurteilen, denn du hast so etwas bestimmt noch nie versucht.
Ich respektiere die Meinung anderer auch wenn sie stur sind, dass hast Du bestimmt auch noch nie versucht.
Die Tochter macht sich in einem öffentlichen Forum nur lächerlich, indem sie sich zur Oberlehrerin einer 70Jährigen aufspielt. -
Gast
Rang: Gastam 04.04.2012 19:01:05
Leider hatte beim Lesen auch das Gefühl, dass hier mit Macht versucht wird, einer fast 70-jährigen zu erklären, wie sie sich zu verhalten hätte (sie ist doch nicht dement?).
schrieb:
Ich glaube meine Mutter müsste ich auch erst einmal in eine Diabetes-Klinik schicken. Die hat nämlich auch keine Ahnung von der Zusammensetzung unserer Nahrung und vom menschlichen Stoffwechsel sowieso nicht.
Wieso musst DU deine Mutter in ein DM-Klinik/ -Einrichtung schicken, hat sie keinen Arzt? Ganz nebenbei möchte ich bezweifeln, das mehr als 50% der Diabetiker wissen, wie die Nahrung zusammengesetzt ist und der menschl. Stoffwechsel funktioniert. Was sie wissen muss, wird sie lernen und wenn nicht, ist das auch nicht schlimm! Wie geschrieben sollte man ihr Alter nicht vergessen... -
am 04.04.2012 22:48:49
Gast schrieb:
Leider hatte beim Lesen auch das Gefühl, dass hier mit Macht versucht wird, einer fast 70-jährigen zu erklären, wie sie sich zu verhalten hätte (sie ist doch nicht dement?).
schrieb:
Ich glaube meine Mutter müsste ich auch erst einmal in eine Diabetes-Klinik schicken. Die hat nämlich auch keine Ahnung von der Zusammensetzung unserer Nahrung und vom menschlichen Stoffwechsel sowieso nicht.
Wieso musst DU deine Mutter in ein DM-Klinik/ -Einrichtung schicken, hat sie keinen Arzt? Ganz nebenbei möchte ich bezweifeln, das mehr als 50% der Diabetiker wissen, wie die Nahrung zusammengesetzt ist und der menschl. Stoffwechsel funktioniert. Was sie wissen muss, wird sie lernen und wenn nicht, ist das auch nicht schlimm! Wie geschrieben sollte man ihr Alter nicht vergessen...
Noch einer, der Leseprobleme hat. Oder ist es euch egal, wenn Angehörige in ihr Unglück laufen? Nicht jeder hat so eine Einstellung, es soll Menschen geben, die sich um ihre alten Eltern kümmern. -
Gast
Rang: Gastam 05.04.2012 11:52:44
EMM schrieb:
Noch einer, der Leseprobleme hat. Oder ist es euch egal, wenn Angehörige in ihr Unglück laufen? Nicht jeder hat so eine Einstellung, es soll Menschen geben, die sich um ihre alten Eltern kümmern.
Liebe EMM,
ich sehe niemanden mit Leseproblemen, oder in sein Unglück rennen. Wenn Du dich jemals mit alten Menschen beschäftigst hättest, wüstest Du das sie schon bei leichteren Erkrankungen über reagieren. Da reicht oft schon der Bluthochdruck oder ein anfänglicher Typ2 der mit einer Tablette am morgen behandelt wird. Nicht selten geschieht es um Aufmerksamkeit zu erlangen.
Die Dame bekommt in Ihrem hohen Alter nun ausgerechnet einen Typ1 (ein 6er im Lotto ist wahrscheinlicher) und so mit sofort Insulin, BZ-Messgerät und jede Menge neue Verhaltensregeln. Ich kann mir gut vorstellen das Sie einfach Verunsichert ist und natürlich eine so große Sache, was es ja für sie ist, in den Lebensmittelpunkt rückt.
Die Tochter schildert die Beerdigungsfeier, wie peinlich es angeblich auch für den Vater war...
Liebe Tochter vielleicht leihst Du dir bei eurer nächsten Betriebsfeier mal das DM-Equipment Deiner Mutter aus. Wenn alle Kollegen, Abteilungsleiter versammelt sind und es ans Essen geht, zückst Du deine Stechhilfe, BZ-Messgerät und misst erst mal deinen Blutzucker. Dann packst Du deinen Insulinpen aus, und machst schön den Bauch frei, um dir ein paar IE zu verabreichen. Anschließend beantwortest Du dämliche Fragen...ach...das ist Peinlich? -
am 05.04.2012 13:42:30
hallo zusammen,
ich kenne zwar die Stimme der Mutter nicht aber ich muss da den "Tocher-Kritikern" schon teilweise Recht geben.
Meine Mutter (84) hatte auch DM und kam damit auch solala klar. Wissensmässig mangelte es allerdings erheblich.
Und an dieser Stelle traten ihre Söhne auf den Plan und überhäuften sie mit Ratschlägen, Hinweisen und Verhaltensmassregeln.
Im nachhinein (sie verstarb vor 2 Jahren) muss ich sagen dass es nicht der DM war der sie überforderte sondern die Flut an Informationen die auf sie einprasselten. Zum Einen hatte sie in ihrem Leben nie gelernt wie man sich Wissen aneignet noch wie man damit umgeht.
Ich selbst habe mein Leben lang gelernt mich schnell neuen Situationen anzupassen und mir je nach Bedarf mein Wissen zu erweitern. Für mich, der vor 1,5 Jahren DM-Diagnose hatte war es also ein Leichtes mich darüber zu informieren und dementsprechend zu handeln.
Und heute sehe ich auch dass etliche meiner Ratschläge von damals schlichtweg falsch waren.
Manche alte Menschen sind m.E. einfach mit einem zuviel an Infos und dann auch noch von allen Seiten total überfordert.
Angehörige und Verwandte sind dabei auch häufig der falsche Ratgeber denke ich weil sie selbst zu sehr mit den eigenen Emotionen beschäftigt sind.
Tochter schrieb:
Alles dreht sich bei ihr nur noch um ihre "Spritzzeiten", ihren BE-Wert....Meine Tante (ihre Schwester, die ja ihren Mann verloren hat), war schon richtig sauer und meinem Vater war das ganze schon richtig peinlich
hallo "Tochter"
Sicher ist es oft nervend dass es für deine Mutter nur noch das Thema DM gibt. Aber das ist halt mal so. Es ist wahrscheinlich seit langem eine einschneidende Veränderung in ihrem Leben.
Oberflächlich gesehen sollte man ja eigentlich froh darüber sein dass sie sich penibel um Spritzzeiten und BE-Werte kümmert. Das macht nun auch nicht jeder.
Und dass ihre Schwester sauer war ... mein Gott, für deine Mutter ist Leben im Moment wahrscheinlich wichtiger als der Tod (noch eine Belastung). Man darf das jetzt nicht mit mangelnder Anteilnahme gleich setzen.
Zum Thema "Peinlich":
Wenn deinem Vater das Verhalten seiner eigenen Frau peinlich ist, dann nur weil ihm in diesem Fall das angepasste Auftreten vor den Anderen wichtiger erscheint. An deine Mutter wird dabei garnicht gedacht.
Seh das jetzt nicht als "Schelte". Ich kann mir schon gut vorstellen dass die ganze Situation nicht immer leicht ist und wie einige auch schon schrieben ist etwas mehr Zurückhaltung vielleicht sogar der bessere Weg.
Grüße Havier
Bearbeitet von User am 05.04.2012 13:44:52. Grund: Nicht angegeben -
am 05.04.2012 13:47:40
Gast schrieb:
EMM schrieb:
Noch einer, der Leseprobleme hat. Oder ist es euch egal, wenn Angehörige in ihr Unglück laufen? Nicht jeder hat so eine Einstellung, es soll Menschen geben, die sich um ihre alten Eltern kümmern.
Liebe EMM,
ich sehe niemanden mit Leseproblemen, oder in sein Unglück rennen. Wenn Du dich jemals mit alten Menschen beschäftigst hättest, wüstest Du das sie schon bei leichteren Erkrankungen über reagieren. Da reicht oft schon der Bluthochdruck oder ein anfänglicher Typ2 der mit einer Tablette am morgen behandelt wird. Nicht selten geschieht es um Aufmerksamkeit zu erlangen.
Die Dame bekommt in Ihrem hohen Alter nun ausgerechnet einen Typ1 (ein 6er im Lotto ist wahrscheinlicher) und so mit sofort Insulin, BZ-Messgerät und jede Menge neue Verhaltensregeln. Ich kann mir gut vorstellen das Sie einfach Verunsichert ist und natürlich eine so große Sache, was es ja für sie ist, in den Lebensmittelpunkt rückt.
Die Tochter schildert die Beerdigungsfeier, wie peinlich es angeblich auch für den Vater war...
Liebe Tochter vielleicht leihst Du dir bei eurer nächsten Betriebsfeier mal das DM-Equipment Deiner Mutter aus. Wenn alle Kollegen, Abteilungsleiter versammelt sind und es ans Essen geht, zückst Du deine Stechhilfe, BZ-Messgerät und misst erst mal deinen Blutzucker. Dann packst Du deinen Insulinpen aus, und machst schön den Bauch frei, um dir ein paar IE zu verabreichen. Anschließend beantwortest Du dämliche Fragen...ach...das ist Peinlich?
Ich habe zwei sture Diabetiker in der Familie erlebt und ich weiß, wie es ist, wenn man sieht, was falsch läuft und man nicht helfen kann. Meine Mutter und meine Schwester haben sich ähnlich verhalten wie die Mutter der TE. Wie das endete brauch ich hier nicht aufzuführen, jedem denkenden Menschen dürfte das klar sein.
Postings wie deines beweisen mir immer wieder meinen Verdacht, daß hier Leute mitschreiben, die keine Ahnung von Diabetes haben, geschweige selbst davon betroffen sind, sondern daß sich hier Leute aufmandeln, dummes Zeug reden und andere niedermachen um sich in den Mittelpunkt zu drängen. Von der Materie selbst haben sie absolut keine Ahnung.
Ich finde das ekelhaft. -
am 05.04.2012 13:59:22
@ Havier
Hast du das Ursprungspostung gelesen? Dann müßtest du eigentlich bemerkt haben, daß die alte Dame dringend Hilfe braucht. Du fragst warum, die Tochter hat das sehr genau beschrieben und wird dafür hier im Forum angepöbelt, weil sie die Mutter nicht einfach links liegen läßt.
Aus der Ferne über den Dingen zu stehen ist sehr einfach und "gute" Ratschläge sind billig. Die alte Dame hat 20 kg abgenommen und ist dabei sich zu Tode zu hungern, weil sie nicht weiß, was sie essen darf und sich weigert sich zu informieren.
Du würdest also als ihr Sohn danebenstehen, Beifall klatschen und deine Mutter so weitermachen lassen.
Allzuviel Ahnung von alten Menschen scheinst du nicht zu haben.
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Gast
Rang: Gastam 05.04.2012 15:38:20
EMM schrieb:
Postings wie deines beweisen mir immer wieder meinen Verdacht, daß hier Leute mitschreiben, die keine Ahnung von Diabetes haben, geschweige selbst davon betroffen sind, sondern daß sich hier Leute aufmandeln, dummes Zeug reden und andere niedermachen um sich in den Mittelpunkt zu drängen. Von der Materie selbst haben sie absolut keine Ahnung.
Ich finde das ekelhaft.
Nach fast 30Jahren Typ1 habe ich glaube einiges an Erfahrung sammeln können.
Ekelhaft finde ich militante Möchtegerndiabetologen. -
am 05.04.2012 15:53:52
hallo EMM,
hmmm ... ich bin ja eher das Sensibelchen in Sachen Pöbeleien, doch ich sehe nicht dass die Schreiberin angepöbelt wurde.
Auch tendiert hier offensichtlich niemand zu der Auffassung die Mutter links liegen zu lassen.
Ich nehme die Beschreibung der Tocher über den Zustand ihrer Mutter wirklich ernst.
Wir kennen aber weder die Seite der Mutter oder des Vaters und schon garkeine realen DM-Werte.
Die 20kg Gewichtsabnahme sind auch nur eine Vermutung.
Deshalb sollten wir uns davor hüten aus einzelnen Sätzen auf einen realen Sachverhalt zu schliessen.
Wenn du nicht weisst wieviel jemand wirklich abgenommen hat und wieviel er vorher wog kannst du nicht gleich auf zu Tode hungern schliessen. Oder?
Dass wir in diesem Thread von der Frage der Tochter auf eine Diskussion über Hilfe bei alten DMlern kommen ist zwangsläufig. Und jeder hat seine eigene sichtweise darüber.
Meine Sichtweise ist vielleicht aus der "Angst" man könne alte Menschen zu sehr überfordern getrieben und deine aus der "Angst" man könne sie vernachlässigen.
Es gibt aber nicht nur schwarz oder weiss.
Grüße Havier
--- ich und keine Ahnung von alten Menschen haben. Hihi, weisst du wie alt ich überhaupt bin ? ;-)) ---