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Entgleisungen der BZ-Werte
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am 24.09.2012 08:53:02
Ich habe vor 4 Jahren die Diagnose Diabetes bekommen und mit oraler Medikamentation (2x 1000mg Metformin und 100mg Xelevia) zunächst gut eingestellt, der HBA1-Wert ging von 23! auf 7.2 zurück innerhalb von 3 Monaten.
Schon vor zwei Jahren kam es immer wieder zu Entgleisungen im Bereich um die 500 - 550. Im April diesen Jahres kam es dann zum Koma = Ketoaszidose! Danach wurde zusätzlich Insulin verordnet 32 Einheiten Insulin Basal 16 morgens und 16 Abends und von HBA1 von 21 auf 6.1 runter. Seit zwei Monaten geht das ganze Spiel wieder von vorne los - wieder Entgleisungen nach oben im Bereich von 300 - 450.
Ich habe die Ernährung komplett umgestellt schon vor 3 Jahren (18 Kilo verloren) und da grundlegend nichts geändert seit her - hunger sogar eher als das ich was esse.... bin sportlich, aber beruflich sehr angespannt
Was kann ich noch tun, mal abgesehen davon ständig zum Facharzt zu rennen, da es mich auch beruflich mittlerweile sehr belastet mit Sehstörungen als Kraftfahrer - brauche mittlerweile 4 verschiedene Brillen -
Gast
Rang: Gastam 24.09.2012 09:21:57
was dir fehlt ? ---> zwei dinge
1. insulin
2. das know how damit umzugehen
und ohne das eMTSprechende interesse deinerseits die schon vor zwei jahren "vergessene"
insulinschulung sofort nachzuholen, und dich intensiv mit dem diabetes zu befassen, sehe ich schwarz für deine berufliche zukunft. allerdings auch für andere wenn du mal wieder nach unten oder nach oben am steuer entgleist.
sorry diese harten worte müssen sein, denn solche unverantwortlichen diabetiker wie du,
führen leider zu vorurteilen die wir alle ausbaden müssen.
was glaubst du weshalb wir vor jeder fahrt messen, bei nicht guten werten die fahrt garnicht antreten -->bis die werte zuverlässsig gut sind, immer ein tz in griffbereitschaft haben , und während der fahrt in regelmäßigen abständen anhalten und kontrollieren ? -
am 24.09.2012 09:49:50
Keine Ahnung, warum du so eine Keule auspackst - was ist der Anlass dazu?
Die Insulinschulung wurde dieses Jahr nach dem Krankenhausaufenthalt gemacht, die Ernährungsberatung gleich nach der 1. Diagnose und auch erfolgreich umgesetzt, ich habe mich damit auseinander gesetzt und kann sehr wohl damit umgehen... das Problem ist, dass nach erfolgreicher Einstellung das Spiel nach kurzer Zeit wieder von vorne losgeht - OBWOHL sich an den Umständen nichts großartig ändert, ich treibe Sport, ich bewege mich, ich lebe mit dem Zucker und akzeptiere ihn als teil der nun zu meinem Leben gehört
wo ist also dein Problem? wo bin ich unverantwortlich? zudem ist mein Problem nicht die Unterzuckerung sondern das Gegenteil - da wäre Traubenzucker nicht gerade dienlich! Bei Unterzuckerung gibt es kein Koma, da wird man nur Bewusstlos - das diabetische Koma, also die Ketoazidose ist wesentlich schlimmer kann auch tödlich verlaufen und das binnen Stunden und eine AU gibts auch wenn ich merke es geht wieder extrem nach oben los...
Wenn ich dann mal wieder eingestellt bin - Erhöhung der Einheiten - geht es 2 oder 3 Monate gut und dann wieder von vorne als ob ich keine Medis nehmen würde. -
Gast
Rang: Gastam 24.09.2012 13:04:52
Hallo Stefan,
ich muss mich (grob) der Meinung des anderen Gastes anschließen. Dir fehlt es offensichtlich an sehr viel Fachwissen.
Ein Diabetiker, der Insulin spritzt, muss wissen, wie er sein Insulin selbstständig anpassen kann. Es läuft leider nicht so, dass man eine einmal passende Einstellung immer beibehalten kann, sondern man muss seine Basalmengen und seine BE-Faktoren regelmäßig an die Umstände anpassen.
Mach bitte eine Schulung mit in einer diabetologischen Schwerpunktpraxis und informier dich. Mit solchen BZ-Werten wirst du nicht sehr alt werden.
Der erste Schritt, den du machen solltest, ist UMGEHEND einen Termin bei einem Diabetologen zu machen.
Der sollte dann auch prüfen, welchen Diabetes-Typ du hast, denn du scheinst erstmal als Zweier eingestuft worden zu sein, der Verlauf spricht aber eher für Typ 1. -
Gast
Rang: Gastam 24.09.2012 13:46:52
genau das hatte ich gemeint , -- es gibt keine "einstellung" das ist ein begriff aus einer zeit als der diabetiker 1mal im monat zur bz kontrolle ins kh ging.
und bei deinen werten fehlt nur eins und das ist insulin, aber wieviel du spritzen mußt "das"
lernt man in einer insulinschulung(wenn nicht hat sie nichts getaugt)
was hypos und hypers sind wissen wir alle, auch was ne ketoascidose ist - und wenn du die hattest dann hast du praktisch kaum noch restinsulinproduktion, sonst komMTS nicht zur keto.
und dann reicht nicht zweimal basis / d, dann muß basis bolus ran. -
Gast
Rang: Gastam 24.09.2012 13:51:58
Tja, Dein stressiger Job kann natürlich auch den Blutzucker in die Höhe treiben. Vielleicht solltest Du mal über einen Jobwechsel nachdenken, damit Du nicht immer auf Achse bist.
Ob Typ 1 oder Typ 2 solltest Du, falls noch nicht geschehen, vom Arzt mit einem Antikörpertest klären lassen.
Gruß Johann -
am 24.09.2012 15:33:17
So - komme grade vom Diabetologen, bei dem ich schon seit Beginn der Diagnose bin - ALSO KÜMMERE ICH MICH - mit dem Ergebnis:
Morgens 16 Einheiten und Abends 24 dazu mittags noch eine Metformin dazu... um hier was klar zustellen - ein Langzeitinsulin soll man nicht einfach so mal anpassen, so die Aussage des Arztes...
Dies war mein letztes Posting - ich fühle mich hier nicht aufgehoben und missverstanden - ist mir zuviel Bashing hier von den Forenkönigen und keine Hilfe -
Gast
Rang: Gastam 24.09.2012 15:59:32
leider ne typische ignorantenantwort, genau deshalb hat alles nach bolusinsulin gerufen,
aber der arzt scheint bei solchen werten auch ne totale nullnummer zu sein.
einen kraftfahrer so auf die straße zu lassen, und wenn was passiert heißt es "die" diabetiker
so muß man leider sagen was soll werden bei solchen ärzten, egal was passiert die schuld wird immer "uns" in die schuhe geschoben. sch....... -
am 24.09.2012 15:59:34
Hallo Stefan,
dir steht es frei, das Forum zu wechseln und die Antworten alle zu ignorieren.
Ich rate dir aber außerdem, den Diabetologen zu wechseln. Du hast richtigen starken Diabetes, den bekommt man nicht mit ein bisschen Basalinsulin und Metformin in den Griff. Du brauchst unbedingt auch noch Mahlzeitinsulin und musst Basis und Bolus entsprechend anpassen. Selbstverständlich geht das anpassen nicht einfach mal so, du brauchst dazu fundiertes Wissen, das du in einer ICT-Schulung erwerben musst.
Beste Grüße, Rainer
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Gast
Rang: Gastam 24.09.2012 16:00:37
Stelari schrieb:
So - komme grade vom Diabetologen, bei dem ich schon seit Beginn der Diagnose bin - ALSO KÜMMERE ICH MICH - mit dem Ergebnis:
Morgens 16 Einheiten und Abends 24 dazu mittags noch eine Metformin dazu... um hier was klar zustellen - ein Langzeitinsulin soll man nicht einfach so mal anpassen, so die Aussage des Arztes...
Dies war mein letztes Posting - ich fühle mich hier nicht aufgehoben und missverstanden - ist mir zuviel Bashing hier von den Forenkönigen und keine Hilfe
Bashing??? Wir haben nur gesagt, was Sache ist. Fakt ist, du hast (noch) keine Ahnung von Diabetes. Wenn du keine Meinungen hören möchtest, dann frag nicht danach.
Und dein Diabetologe scheint nicht viel Ahnung zu haben, denn NATÜRLICH kann man sein Basalinsulin "einfach so mal" anpassen, wenn man merkt, dass es zu wenig ist.
Hat er denn deinen Diabetes-Typ irgendwann mal bestimmt? Antikörper? C-Peptid?
Bei deinen BZ-Werten ist es meiner Meinung nach fahrlässige Körperverletzung, auf Bolusinsulin zu verzichten. Aber wenn du dich bei deinem Doc "gut aufgehoben" fühlst, dann bleib da.
Abschließend noch ein Tipp: Informier dich selbst, überlass das nicht nur dem Arzt...