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Verhaltensveränderung

  • Lena

    Rang: Gast
    am 06.05.2009 15:36:07
    Zitat.. 1. geteiltes leid ist halbes leid
    2. nennt man das "kümmern" auch liebe.
    3. wenn sie deinem rat folgt, macht sie sich ewig vorwürfe, wenn dadurch etwas schief geht.

    Ende
    Zu 1. Falsch, denn sie trägt Kraft für 2 Personen, hier wird nix halbiert.

    2. Liebe wäre es, wenn ER nicht die Schichtarbeit als hübsches Alibi vorschiebt und endlich was tut. Aber zu Hause Luft ablassen ist ja einfacher.
    3. Warum sollte sie? Sie wird sich Vorwürfe machen, wenn etwas schief geht, dass sie ihm nicht viel früher die Pistole auf die Brust gesetzt hat.
    von Lena
  • hdgftr

    Rang: Gast
    am 06.05.2009 17:54:43
    man kann mich so leicht missverstehen, man muss er nur richtig wollen! wo bitte habe ich denn geschrieben, dass punkt 1-3 nur auf jeweils einen partner zutrifft? es ist ganz einfach alles eine frage der zweisamkeit und des verständnisses (für den anderen). gängeln würde ich mich auch nicht lassen, aber eine "klärung" der gesaMTSituation wäre sicher angebracht. und nicht vergessen: kein mensch ist /reagiert wie der andere!
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 06.05.2009 22:03:32
    Tom,

    genau so ist es eigentlich richtig, sich das eine Zeit lang ansehen und wenn sich nix ändert, Koffer packen!
    Vorher muss darüber gesprochen und ein "Maßnahmenplan" ausgearbeitet werden, jetzt einfach ohne ein Wort gehen, wäre sicher nicht richtig.

    Daher auch das Kümmern ausschleichen ;)

    LG, Daniela
  • Gartenzwergle

    Rang: Gast
    am 14.06.2009 23:07:36
    Ich habe alle eure Beitrge gelesen, und jetzt frage ich ernsthaft, wer kennt das Problem, es hat sich jetzt jeder ausgelasssen, und jetzt hätte ich gerne ernsthafte ANTWORTEN, wer kennt das,dass sich ein Mensch durch diese Krankheit verändert, sicher ist es schwer, sein leben zu verändern, aber ich spreche nicht von bla bla, sondern von einer Wesensveränderung. Diese Veänderung betrifft nicht welches Insulin ich benutze, sondern wie ich mit dieser Krankheit umgehe, und DAS MEINE ICH; WENN ICH IHM HELFEN möchte, und ihn darauf hinweise, dass er das falsche isst, fragt er mich für was lebe ich? Sicher bin ich nicht seine Mutter, aber er ist ,mein Mann, soll ich ihm sagen wenn du deine Medikamente nicht nimmst, ist das dein Problem? Nein, denn wenn er irgendwann keine Füsse mehr hat,. ist es meinProblem, ich hatte einen Vater der hat die Beine abgenommen bekommen ( wegen Zucker ) ich weiss von was ich rede, also kein bla bla mehr ich möchte ernsthaft diskutieren.
    Und klare und ernsthafte Antworten.
  • Tom

    Rang: Gast
    am 15.06.2009 13:59:17
    Ich vesteh dich nicht. Du hast nur 2 Möglichkeiten:
    1. Entweder du lässt es so laufen wie bisher und wirst im schlimmsten Fall seine Pflegekaft. oder
    2. Du bist konsequent und forderst SEINE Verantwortung dir gegenüber ein. Stellst ihm ein Ultimatum oder packst ansonsten deine oder seine Koffer.

    Wenn du weißt, was eine Amputation mit sich bringt, versteh ich es erst Recht nicht, dass du so zögerst.
    Deinem Mann scheint es schei...egal zu sein, ob DU dich sorgst oder die Gedanken machst. DAS ist wahre Liebe...sorry.

    Ich weiß,ehrlich gesagt nicht, was DU HÖREN WILLST.
    von Tom
  • TomNachtrag

    Rang: Gast
    am 15.06.2009 14:00:53
    Du könntest das Problem mit Euerm Hausarzt auch besprechen, wenn du das allein nicht hinbekommst. von TomNachtrag
  • Schätzung

    Rang: Gast
    am 15.06.2009 14:03:20
    Manche Frauen scheinen sowas zu brauchen...sind dann doch selbst schuld. ich würde ihm aber schnell die Koffer packen, wenn er mich so behandelt...was glaubt ihr, wie der erst drauf ist, wenn der wirklich richtige Probleme bekommt.....depressiv und jammernd und nörgelnd und alles, obwohl selbst verursacht. neee, danke. Auf sowas hätt ich keinen Bock. von Schätzung
  • gdhfjgzt

    Rang: Gast
    am 15.06.2009 21:54:25
    Die "bösen" Männer aber auch.... Das es so etwas auch bei Frauen gibt, wollte ich nur mal erwähnt haben (denn es ist letzlich von jedem Einzelnen abhängig, ob oder ob nicht...)
  • Tom

    Rang: Gast
    am 16.06.2009 11:31:51
    Das gibt es bei Frauen ganz sichern, ABER:
    Würden dann Männer mit einem Glucken- und Betuttelungsgen aktiv werden? Sicher nicht, sowas haben nur Frauen.
    Würde ein Mann dann auf seine Partnerin ständig einquasseln oder gar ihren BZ messen? Niemals. Er würde sagen: Das find ich nicht OK, aber es ist DEIN DM.
    Frauen meinen sofort, sich KÜMMERN zu müssen.. von Tom
  • Florian

    Rang: Gast
    am 18.07.2009 08:02:10
    Hallo!

    zunächst mal ein kleiner Denkanstoss an Tom:
    Sind die Modelle "Männer sind so" bzw "Frauen so" nicht en wenig veraltet? Nichts für ungut, ich stör mich nur leider an solchen geschlechterspezifischen Verallgemeinerungen ein wenig.

    Nun zu der eigentlichen Frage:

    Nun, du wolltest doch eigentlich über Erfahrungen reden, deswegen hier mal meine, aus der anderen Sicht:

    Jas du da so von den Ärzten durchschimmern siehst, ist leider realität. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen das ich diese "Verhaltensänderungen" bei mir selber bemerke. Das äußert sich so, dass ich z.b. in Streits, genau wie dein Mann, auf sticheleien oder ähnliches viel stärker und agressiver reagiere als ich es sonst täte.
    Es ist dann so, das ich selber merke "Wow, warum raste ich jetzt so aus" und dann meistens beim BZ-messen die antwort finde.

    Ich hätte nie gedacht, dass sich da so starke verbindungen zeigen. Ich kann von mir sogar behaupten, dass es sich ganz regelmäßig verhält: Je höher der Zucker, desto reizbarer bin ich. Das schlimmste dabei ist, selber mitzubekommen, dass man sich anders verhält als man sich kennt und die Kontrolle verliert. Ich bin erst 20, habe aber schon seid einigen Jahren Typ 1. Ich liebe meine Partnerin über alles und das Gewissen, was einen da plagt, wenn man sich eingestehen muss, dass man das Verhalten selber verursacht hat ist schrecklich.

    Denn wer kann denn was für meinen schlechten Zucker? ICH und niemand sonst.

    Vielleicht zeig es mal deinem Mann, vielleicht sieht er es ein.
    Es fiel auch mir schwer einzusehen, dass ich reizbar bin. Na klar, ich hatte ja immer nen Grund sauer zu sein.... aber das ich es mit hohen werten viel schneller werde .... auch das muss ich eingesetehen. Und wenn man so weit ist, und die sache dann mit seiner Familie klärt, dann treibt einen spätestens das schlechte gewissen zu mehr Disziplin, wenn es die eigene Gesundheit nicht tut.


    Ich habe einfach mal frei herraus von der Seele geschrieben und hoffe, dass es dir ein wenig hilft.
    Für weitere Fragen bin ich gerne bereit, bei mir ist es nie eskaliert, aber ich würde dir und deinem Mann gerne helfen.

    Mfg von Florian
  • anonym

    Rang: Gast
    am 20.07.2009 11:23:42
    Hallo Florian,
    ich danke dir sehr herzlich für deinen Beitrag.

    Das stimmt auch, mein Mann merkt es dann später auch immer, dass er überreagiert hat, aber es kann auch viel dabei kaputt gehen, denn man kann als Partner nicht immer alles entschuldigen.

    Natürlich habe ich und die Kinder dazu gelernt, aber es gibt halt Tage da ist man selbst auch nicht besonders gut drauf und da geht einem das ganz schön an die Nieren.

    Unsere Kinder gehen dann ihrem Vater aus dem Wege ist auch nicht problematisch sind schon Erwachsen.

    Aber weisst du , wenn ich dann höre, dass es bei anderen auch so ist, dann kann man auch wieder besser damit umgehen, man fühlt sich nicht so alleine, und das ist das wichtige für uns Angehörige, dass wir uns mal austauschen können, und sehen dass es bei anderen auch so ist, denn man sieht die Probleme und Fehler ja nur in seiner Familie.
    Mir hilft das jedenfalls sehr.
    Vielen Dank nochmals für deinen ehrlichen Beitrag