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Verhaltensveränderung

  • Tom

    Rang: Gast
    am 05.05.2009 15:37:41
    Deine Sorge ehrt dich sehr, ABER, genau das soltlest du NICHT tun. Du hast SEINEN Diabetes zu DEINEM gemacht... er ist dein Mann, nicht dein Kind. so schwer, wie das fällt. Mach einen cut, sag; ab heute ist es DEIN Diabetes. Möglicherweise fühlt er sich durch deine gutgemeinte Sorge unter Druck und Kontrolle gesetzt.
    von Tom
  • hfgdter

    Rang: Gast
    am 05.05.2009 19:11:29
    1. geteiltes leid ist halbes leid
    2. nennt man das "kümmern" auch liebe.
    3. wenn sie deinem rat folgt, macht sie sich ewig vorwürfe, wenn dadurch etwas schief geht.
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 05.05.2009 20:15:42
    und genau das bestreite ich, was heißt denn geteiltes leid ? wer leidet denn ?
    und wenn was schiefgeht ?
    was soll denn schiefgehen ?
    jeder mensch muß mal erwachsen werden, und eigenverantwortlich handeln, oder habt ihr im auto einen zweiten satz pedale ?
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 06.05.2009 02:16:30
    Ich stimme dem zu, dass er sich kümmern muss, nicht sie!
    Er hat die Verantwortung für SEINE Gedundheit.

    Wobei ich auch verstehen kann, wenn sie ihm das abnehmen will, so geht das aber nicht, sie ist seine Frau und nicht seine Mutti, irgendwann ist sie mal nicht da und was dann?

    Mein Rat, schupps ihn zur Schulung und bringe ihn dazu Selbstverantwortung zu übernehmen indem Du immer weniger für ihn übernimmst, er wird dann schon handeln (müssen!).

    LG, Daniela
  • Tom

    Rang: Gast
    am 06.05.2009 15:32:26
    Hi Daniela,
    tja, das zur Schulung schubsen wird schon das Problem sein, und je mehr sie da schubst, umsomehr wird er sich gegängelt fühlen.
    Ich finde es ehrlich gesagt, ne Sauerei, wenn der Partner sich so rücksichtslos und egoistisch verhält. Er WEIß es doch, dass sie sich sorgt und er billigt es. Wo ist hier Liebe? Kümmern?Helfen? Gerne, aber nicht bemuttern und sich dann womöglich noch anpfeifen lassen. Denn so wirds in der Realität sein.
    Was passiert denn, wenn der Gute sich NICHT um seinen DM kümmert und es wirklich zu schlimmen Spätfolgen kommt? Dann ist seine Frau wieder gut genug, ihn zu pflegen und in die Klinik zu rennen, wenn er zur Dialyse muss?
    Meine ganz persönliche Meinung ist dazu: Wenn daas mein gegenüber abziehen würde, ne Zeit lang würd ich mir das ansehen, dann gäbe es zugunsten seiner Verantwortung der Familie gegenüber ein Ultimatum für das Packen der Koffer.
    Wenn es schief geht, hat er Pech gehabt. Und ich hoffe, sie lässt die Tür dann zu. Klingt hart, aber was soll das denn?
    von Tom
  • Lena

    Rang: Gast
    am 06.05.2009 15:36:07
    Zitat.. 1. geteiltes leid ist halbes leid
    2. nennt man das "kümmern" auch liebe.
    3. wenn sie deinem rat folgt, macht sie sich ewig vorwürfe, wenn dadurch etwas schief geht.

    Ende
    Zu 1. Falsch, denn sie trägt Kraft für 2 Personen, hier wird nix halbiert.

    2. Liebe wäre es, wenn ER nicht die Schichtarbeit als hübsches Alibi vorschiebt und endlich was tut. Aber zu Hause Luft ablassen ist ja einfacher.
    3. Warum sollte sie? Sie wird sich Vorwürfe machen, wenn etwas schief geht, dass sie ihm nicht viel früher die Pistole auf die Brust gesetzt hat.
    von Lena
  • hdgftr

    Rang: Gast
    am 06.05.2009 17:54:43
    man kann mich so leicht missverstehen, man muss er nur richtig wollen! wo bitte habe ich denn geschrieben, dass punkt 1-3 nur auf jeweils einen partner zutrifft? es ist ganz einfach alles eine frage der zweisamkeit und des verständnisses (für den anderen). gängeln würde ich mich auch nicht lassen, aber eine "klärung" der gesaMTSituation wäre sicher angebracht. und nicht vergessen: kein mensch ist /reagiert wie der andere!
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 06.05.2009 22:03:32
    Tom,

    genau so ist es eigentlich richtig, sich das eine Zeit lang ansehen und wenn sich nix ändert, Koffer packen!
    Vorher muss darüber gesprochen und ein "Maßnahmenplan" ausgearbeitet werden, jetzt einfach ohne ein Wort gehen, wäre sicher nicht richtig.

    Daher auch das Kümmern ausschleichen ;)

    LG, Daniela
  • Gartenzwergle

    Rang: Gast
    am 14.06.2009 23:07:36
    Ich habe alle eure Beitrge gelesen, und jetzt frage ich ernsthaft, wer kennt das Problem, es hat sich jetzt jeder ausgelasssen, und jetzt hätte ich gerne ernsthafte ANTWORTEN, wer kennt das,dass sich ein Mensch durch diese Krankheit verändert, sicher ist es schwer, sein leben zu verändern, aber ich spreche nicht von bla bla, sondern von einer Wesensveränderung. Diese Veänderung betrifft nicht welches Insulin ich benutze, sondern wie ich mit dieser Krankheit umgehe, und DAS MEINE ICH; WENN ICH IHM HELFEN möchte, und ihn darauf hinweise, dass er das falsche isst, fragt er mich für was lebe ich? Sicher bin ich nicht seine Mutter, aber er ist ,mein Mann, soll ich ihm sagen wenn du deine Medikamente nicht nimmst, ist das dein Problem? Nein, denn wenn er irgendwann keine Füsse mehr hat,. ist es meinProblem, ich hatte einen Vater der hat die Beine abgenommen bekommen ( wegen Zucker ) ich weiss von was ich rede, also kein bla bla mehr ich möchte ernsthaft diskutieren.
    Und klare und ernsthafte Antworten.
  • Tom

    Rang: Gast
    am 15.06.2009 13:59:17
    Ich vesteh dich nicht. Du hast nur 2 Möglichkeiten:
    1. Entweder du lässt es so laufen wie bisher und wirst im schlimmsten Fall seine Pflegekaft. oder
    2. Du bist konsequent und forderst SEINE Verantwortung dir gegenüber ein. Stellst ihm ein Ultimatum oder packst ansonsten deine oder seine Koffer.

    Wenn du weißt, was eine Amputation mit sich bringt, versteh ich es erst Recht nicht, dass du so zögerst.
    Deinem Mann scheint es schei...egal zu sein, ob DU dich sorgst oder die Gedanken machst. DAS ist wahre Liebe...sorry.

    Ich weiß,ehrlich gesagt nicht, was DU HÖREN WILLST.
    von Tom