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Glucosetest sinnvoll?
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am 21.11.2012 11:57:59
EMM schrieb:
Vernünftige Ernährung sollte eine Selbstverständlichkeit für jeden Diabetiker sein.
Das ist wohl wahr.
Nur wer kann uns objektiv sagen, welche Ernährung vernünftig ist und wie viele KH in dieser "vernünftigen" Ernährung enthalten sein müssen. Sind es deine 10 BE, sind es meine ca. 2 BE, sind es die von der DGE empfohlenen 150 g oder liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen? Gibt es überhaupt eine für alle gültige Wahrheit?
Das Wort "vernünftige Ernährung" ist nichts als eine leere Worthülse, die von vielen Seiten ganz unterschiedlich ausgefüllt wird. Und deine Art der vernünftigen Ernährung passt für mich nicht, weil ich dann Tabletten oder lieber Insulin (da gebe ich dir vollkommen recht) für eine gesunde BZ-Führung bräuchte. Du kannst doch vollkommen entspannt deine Erfahrung darstellen und die Erfahrung von anderen zur Kenntnis nehmen. Dazu ist das Forum da, es geht nicht um eine Wettstreit ums gewinnen.
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am 21.11.2012 14:19:23
Rainer schrieb:
EMM schrieb:
Vernünftige Ernährung sollte eine Selbstverständlichkeit für jeden Diabetiker sein.
Das ist wohl wahr.
Nur wer kann uns objektiv sagen, welche Ernährung vernünftig ist und wie viele KH in dieser "vernünftigen" Ernährung enthalten sein müssen. Sind es deine 10 BE, sind es meine ca. 2 BE, sind es die von der DGE empfohlenen 150 g oder liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen? Gibt es überhaupt eine für alle gültige Wahrheit?
Das Wort "vernünftige Ernährung" ist nichts als eine leere Worthülse, die von vielen Seiten ganz unterschiedlich ausgefüllt wird. Und deine Art der vernünftigen Ernährung passt für mich nicht, weil ich dann Tabletten oder lieber Insulin (da gebe ich dir vollkommen recht) für eine gesunde BZ-Führung bräuchte. Du kannst doch vollkommen entspannt deine Erfahrung darstellen und die Erfahrung von anderen zur Kenntnis nehmen. Dazu ist das Forum da, es geht nicht um eine Wettstreit ums gewinnen.
Was eine vernünftige Ernährung ist, wird wohl jeder Diabetiker für sich entscheiden müssen. Er kann das sehr leicht an seinen BZ Werten sehen. Wozu man dafür die Hilfe irgendwelcher Außenstehender bräuchte, erschließt sich mir nicht. Wenn schon, dann eine persönliche Ernährungsberatung, aber keine (teuren) Bücher irgendwelcher Gurus.
Eine leere Worthülse ist "vernünftige Ernährung" sicherlich nicht, vorausgesetzt man hat seinen Kopf nicht nur zum Hut aufsetzen.
Wieso du Insulin bräuchtest ist mir sowieso ein Rätsel, dein "Diabetes" ist nämlich keiner und zwar aus dem einfachen Grund weil man Diabetes weder durch die Ernährung verursachen noch jahrelang hinausschieben oder sogar heilen kann. Dazu ist die Krankheit wirklich zu komplex.
Im übrigen betreibe ich hier keinen Wettstreit, aber deine falschen Informationen kann man einfach nicht so stehen lassen,
Du unterstellst z.B. Usern hier Prädiabetes, obwohl die geposteten Werte keinerlei Hinweis darauf zeigen. Das ist mehr als Leichtsinnig. Diagnosen, noch dazu Ferndiagnosen sollten Laien schön bleiben lassen, Ärzte tun das sowieso nicht. -
am 21.11.2012 16:50:25
Was ich nicht verstehe:
Wenn der Blutzucker bei DGE- und DDG-empfohlener gesunder Ernährung wenigstens einen Grenzwert zur Diagnose Diabetes eindeutig überschreitet, hat sein Wirt diagnosereifen Diabetes.
Wenn es ihm nun gelingt, allein mit der Ernährungsumstellung auf die Variante LCHF seinen Blutzucker in den gesunden Bereich zu bringen und darin zu halten, wieso sollte er dann keinen Diabetes mehr haben? -
am 21.11.2012 17:09:39
hjt_Jürgen schrieb:
Was ich nicht verstehe:
Wenn der Blutzucker bei DGE- und DDG-empfohlener gesunder Ernährung wenigstens einen Grenzwert zur Diagnose Diabetes eindeutig überschreitet, hat sein Wirt diagnosereifen Diabetes.
Wenn es ihm nun gelingt, allein mit der Ernährungsumstellung auf die Variante LCHF seinen Blutzucker in den gesunden Bereich zu bringen und darin zu halten, wieso sollte er dann keinen Diabetes mehr haben?
Aber für dich wiederhole ich mich doch gerne (zum wievielten Mal?).
Mit einer Ernährungsumstellung allein kann man einen Diabetes nicht 10 Jahre lang hinauszögern oder gar heilen. Diabetes ist nämlich eine chronische Krankheit, die fortschreitet.
Mein Vater hatte nach einer schweren Grippe auch mal erhöhte BZ Werte, die sich allerdings schnell wieder normalisierten. Deswegen hatte er aber keinen Diabetes.
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am 21.11.2012 18:57:43
schrieb:
Mit einer Ernährungsumstellung allein kann man einen Diabetes nicht 10 Jahre lang hinauszögern oder gar heilen. Diabetes ist nämlich eine chronische Krankheit, die fortschreitet.
Von Heilen hat Rainer hier nie geschrieben. Seit meiner und vor allem auch Deiner Erstbehandlung sind schon Jahrzehnte mit neuen Erkenntnissen ins Land gegangen. Mit den HBA1c 7, die wir damals noch als ideal gelernt haben, kann man dem Fortschreiten des Diabetes mit immer mehr Medibedarf und schließlich der einen oder anderen Folgekrankheit zusehen. Deswegen gilt inzwischen ja auch unter 6,5 als ideal.
Unabhängig davon ist inzwischen vielfach erwiesen, dass höher als gesunder Blutzucker erheblich zum Fortschreiten des Diabetes beiträgt und dass mithin diesen Fortschreiten erheblich verlangsamen kann (ganz sicher um Jahre, und die längeren hoffen natürlich inzwischn auf für immer), wer als Betroffener seinen Blutzucker im gesunden Rahmen hält. Und dabei ist völlig egal, womit dieses Halten im gesunden Rahmen erreicht wird, solange es die verbliebenen Beta-Zellen nach Möglichkeit entlastet. Und solche Entlastung bringt man mit LCHF.
Zur Wichtigkeit von Kohlenhydraten liest Du vielleicht mal ein bisschen über das neue Mittel, das das Zeug zum Blockbuster haben könnte, Dapagliflozin? Es senkt die Nierenschwelle und sorgt dafür, dass man mehr vom höher als gesunden BZ und von diesen lebenswichtigen KHs einfach auspinkelt :(
Bearbeitet von User am 21.11.2012 18:59:05. Grund: Nicht angegeben -
am 21.11.2012 19:51:50
hjt_Jürgen schrieb:
schrieb:
Mit einer Ernährungsumstellung allein kann man einen Diabetes nicht 10 Jahre lang hinauszögern oder gar heilen. Diabetes ist nämlich eine chronische Krankheit, die fortschreitet.
Von Heilen hat Rainer hier nie geschrieben. Seit meiner und vor allem auch Deiner Erstbehandlung sind schon Jahrzehnte mit neuen Erkenntnissen ins Land gegangen. Mit den HBA1c 7, die wir damals noch als ideal gelernt haben, kann man dem Fortschreiten des Diabetes mit immer mehr Medibedarf und schließlich der einen oder anderen Folgekrankheit zusehen. Deswegen gilt inzwischen ja auch unter 6,5 als ideal.
Unabhängig davon ist inzwischen vielfach erwiesen, dass höher als gesunder Blutzucker erheblich zum Fortschreiten des Diabetes beiträgt und dass mithin diesen Fortschreiten erheblich verlangsamen kann (ganz sicher um Jahre, und die längeren hoffen natürlich inzwischn auf für immer), wer als Betroffener seinen Blutzucker im gesunden Rahmen hält. Und dabei ist völlig egal, womit dieses Halten im gesunden Rahmen erreicht wird, solange es die verbliebenen Beta-Zellen nach Möglichkeit entlastet. Und solche Entlastung bringt man mit LCHF.
Zur Wichtigkeit von Kohlenhydraten liest Du vielleicht mal ein bisschen über das neue Mittel, das das Zeug zum Blockbuster haben könnte, Dapagliflozin? Es senkt die Nierenschwelle und sorgt dafür, dass man mehr vom höher als gesunden BZ und von diesen lebenswichtigen KHs einfach auspinkelt :(
Oh doch, Rainer hat von Heilung geschrieben, aber das ist nicht der Punkt.
Ich lese dich ja nun schon seit Jahren und wie ich sehe, bist du nach mehreren Umwegen wieder mal bei der Ernährung als Ursache des Diabetes gelandet.
Ich hab keine Lust, mich mit dir darüber auseinanderzusetzen, nur so viel: Ernährung verursacht keinen Diabetes, der hat andere Ursachen. Daß man als Diabetiker die Aufnahme von KH beschränkt ist eine Sache der Vernunft um seine BZ Werte niedrig zu halten. Leider, leider, ist - wie ich schon öfter erwähnt habe - der Mensch keine Maschine und manchmal hat man den BZ eben nicht unter Kontrolle. Das kann dir jeder Diabetiker bestätigen. Aber Rainer kann das, ein ganzes Jahrzehnt lang und ganz ohne Medikamente - toll!
Übrigens, was ich lese, bestimme immer noch ich und ich werde bestimmt kein Medikament nehmen um KHs "auszupinkeln". Warum auch? Um meiner Leber zu schaden - eher nicht. -
am 21.11.2012 21:25:51
EMM schrieb:
Oh doch, Rainer hat von Heilung geschrieben
Wo schrieb er das ?
Sicher ist Rainer etwas LOGI-lastig aber für mich hört sich das immer! als gutgemeinter Tip an und nicht als Predigt für eine bestimmte Ernährungsweise.
(Vielleicht hörst du ja auch andere Untertöne als mein musikalisches Gehör)
Und ob er jetzt DM hat oder nicht spielt doch letztendlich garkeine Rolle solange er freundlich-sachlich seinen Kommentar abgibt.
Schliesslich willst du doch nicht das verhindern was du - genauso wie ich - immer vorschlägst nämlich dass sich jeder gewissenhaft und umfassend informiert und sich daraus seine eigene "Therapie" zusammenbastelt.
EMM schrieb:
ich weiß genug über Diabetes und zwar aus eigener Erfahrung
schön für dich, so ganz ohne fremde Hilfe.
Ich muss leider immer noch googeln ;-)
Havier
--- aus eigener Erfahrung klingt ein wenig plagiatös ---
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Gast
Rang: Gastam 21.11.2012 22:14:14
ich habe mal nachgelesen ,daßneue wundermittel " dapagliflozin" soll bei nierenschäden nicht genommen werden . außerdem gibt es noch keine erfahrungswerte . genauso ist es mit metformin soll bei nierenschwäche auch nicht genommen werden. also ist das auch nur bedingt zu nehmen. ich werde es jedenfalls nicht nehm,en. -
am 21.11.2012 23:30:51
Viel interessanter ist doch, dass fachoffiziell die Glukose aus KHs lebenswichtig sei und dass fachoffiziell diese lebenswichtige Glukose nun mit dem neuen Mittel völlig überflüssig ist. Passt eigentlich nicht zusammen, oder? -
Gast
Rang: Gastam 22.11.2012 07:21:59
Oh man Jürgen, deine neueste "Theorie", dass Dapagliflozin LowCarb-Ernährung bestätigt, ist der größte Quatsch, den ich je gehört habe. Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Und bekanntlich erhöhen FPEs auch den Blutzucker. Wenn man also Glucose auspinkelt, weil man vorher eine FPE-Mahlzeit zu sich genommen hat, bestätigt das dann, dass Fett und Eiweiße nicht nötig sind fürs Überleben? Also brauchen wir weder Kohlenhydrate, noch Fett und Eiweiß zum Überleben? Na dann viel Spaß.
Sorry, aber deine Gedankengänge werden einfach immer wirrer. Vielleicht solltest du dich mal untersuchen lassen. Und das ist jetzt kein Angriff, sondern ein gut gemeinter Rat. -
Gast
Rang: Gastam 22.11.2012 09:17:13
bloß weil man die gedankengänge anderer nicht nachvollziehen kann, aber selbst falschinterpretationen dranhängt, sollte man andere nicht für dämlich halten. -
am 22.11.2012 09:47:00
havier schrieb:
EMM schrieb:
Oh doch, Rainer hat von Heilung geschrieben
Wo schrieb er das ?
Sicher ist Rainer etwas LOGI-lastig aber für mich hört sich das immer! als gutgemeinter Tip an und nicht als Predigt für eine bestimmte Ernährungsweise.
(Vielleicht hörst du ja auch andere Untertöne als mein musikalisches Gehör)
Und ob er jetzt DM hat oder nicht spielt doch letztendlich garkeine Rolle solange er freundlich-sachlich seinen Kommentar abgibt.
Schliesslich willst du doch nicht das verhindern was du - genauso wie ich - immer vorschlägst nämlich dass sich jeder gewissenhaft und umfassend informiert und sich daraus seine eigene "Therapie" zusammenbastelt.
EMM schrieb:
ich weiß genug über Diabetes und zwar aus eigener Erfahrung
schön für dich, so ganz ohne fremde Hilfe.
Ich muss leider immer noch googeln ;-)
Havier
--- aus eigener Erfahrung klingt ein wenig plagiatös ---
Hat er hier im Forum geschrieben, aber den Beitrag mußt du schon selbst suchen, dazu hab ich weder Zeit noch Lust. Das war nämlich der Grund, warum mir schließlich doch der Kragen geplatzt ist.
Gut gemeint ist schön und gut, aber das heißt nicht, daß es besonders hilfreich ist, ständig für eine Ernährungsform Reklame zu machen, die viele Menschen nicht vertragen und vielleicht bedenkst du dabei, daß die meisten Diabetiker Fettstoffwecheselprobleme haben.
Ich mag ja altmodisch sein, aber für mich ist der Sinn eines Forums der, über eigene Erfahrungen zu sprechen und keine Ferndiagnosen abzugeben. Irgendwelche zusammengelesenen Weisheiten zu verbreiten, ist nicht der Sinn eines Forums.
Selbst du wirst nicht abstreiten können, daß ich nach fast 40 Jahren Diabetes und als "Zuschauer" bei Mutter und Schwester sehr viel Erfahrung mit Typ2 habe. Wieso das plagiatös sein soll, verstehe ich nicht.
Du kannst meine sämtlichen Postings hier durchlesen, ich habe noch nie irgendwelche Behandlungsempfehlungen gegeben (außer der, den Arzt zu wechseln), ich schreibe nur beispielhaft über eigene Erfahrungen. Plagiatös sind doch wohl eher die User, die lange Exkurse über Diabetes aus dem Internet abschreiben und hier als ihr geistiges Eigentum weiterverbreiten. -
am 22.11.2012 09:51:38
Gast schrieb:
Oh man Jürgen, deine neueste "Theorie", dass Dapagliflozin LowCarb-Ernährung bestätigt, ist der größte Quatsch, den ich je gehört habe. Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Und bekanntlich erhöhen FPEs auch den Blutzucker. Wenn man also Glucose auspinkelt, weil man vorher eine FPE-Mahlzeit zu sich genommen hat, bestätigt das dann, dass Fett und Eiweiße nicht nötig sind fürs Überleben? Also brauchen wir weder Kohlenhydrate, noch Fett und Eiweiß zum Überleben? Na dann viel Spaß.
Sorry, aber deine Gedankengänge werden einfach immer wirrer. Vielleicht solltest du dich mal untersuchen lassen. Und das ist jetzt kein Angriff, sondern ein gut gemeinter Rat.
Ich schrieb es ja bereits, in all den Jahren, die ich Jürgens Beiträge lese, hat er so ziemlich jede Meinung hinsichtlich Diabetes vertreten.
Ich erinnere mich noch gut an seinen Hohn als ich mal schrieb, daß früher eben die KH zu jeder Mahlzeit festgeschrieben waren, damit man nicht zu viel davon ißt. Das war seinerzeit durchaus hilfreich, denn man konnte seinen BZ nicht selbst messen und mußte das beim Arzt machen lassen, einmal im Monat war das schon oft.
Und nun verteidigt er die Beschränkung von KH.
Was soll man davon halten?
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am 22.11.2012 10:09:12
FPE brauchen Insulin als Fett und Protein, nicht als Glukose. Wenn Du die Glukoneogenese meinst, so läuft die unabhängig vom Essen und ist in der Tat im Typ2-mäßig fehlgesteuert übertriebenen Umfang auch überflüssig. -
Gast
Rang: Gastam 22.11.2012 12:42:52
bitte fettstoffwechselstörung nicht mit fett in verbindung bringen, die werbeaussagen der margarinehersteller daß man damit das cholesterin senken kann sind werbung haben nichts mit wahrheit zu tun.
daß man durch zuckeressen "zucker"=diabetes bekommt ist genauso ein blödsinn, der zt leider auch von ärzten verbreitet wird. ein brötchen egal ob weiß oder braun hat 3 be, ein teel zucker im espresso hat 0,25be.(und davon noch 50% langsame)
auch fettleber hat mit fett essen garnichts zu tun, somderm wird durch übermäßiges kh essen ausgelöst, (nudeln) -
am 22.11.2012 19:54:49
hallo EMM,
**** (Heilung) hier im Forum geschrieben, aber den Beitrag mußt du schon selbst suchen
****
Für die Gerechtigkeit ;-) opfere ich gerne die 10 Minuten. ....
Ergebnis meiner Suche mit unterschiedlichen Schlagwörtern:
Wenn ich eines nicht ausstehen kann dann sind es Behauptungen die durch nichts belegt werden können.
**** vielleicht bedenkst du dabei, daß die meisten Diabetiker Fettstoffwechselprobleme haben
****
.
einigen wir uns auf Viele ?
**** daß es besonders hilfreich ist, ständig für eine Ernährungsform Reklame zu machen
****
Okay, aber das dürfte das kleinste Übel in diesem Forum sein.
**** Sinn eines Forums... über eigene Erfahrungen zu sprechen und keine Ferndiagnosen abzugeben
****
Stimme ich dir voll zu.
**** Irgendwelche zusammengelesenen Weisheiten zu verbreiten, ist nicht der Sinn eines Forums
****
solange diese "Weisheiten" nicht Fakt sind hast du Recht.
**** Selbst du wirst nicht abstreiten können, daß ich ....sehr viel Erfahrung mit Typ2 habe ****
Das glaube ich dir ungeprüft
**** Wieso das plagiatös sein soll, verstehe ich nicht
****
Naja, ich neige manchmal gerne ein wenig zu Wortklaubereien ;-) Ich erklärs mal kurz:
Bei "ich weiss genug ... aus eigener Erfahrung" fiel mir folgendes dazu ein.
Egal welche persönliche Erfahrung man macht, hat diese schon irgendwann irgendjemand vor uns gemacht (bis auf wenige Ausnahmen)
Okay, ich gebs zu, das plagiatös ist etwas weit hergeholt ;-)
Grüße
Havier
--- man sollte nicht alles so eng sehen ---
Bearbeitet von User am 22.11.2012 19:59:47. Grund: Kosmetisches -
am 23.11.2012 14:59:01
Tja, wenn du Behauptungen, die nicht bewiesen werden können, nicht ausstehen kannst, dann solltest du vielleicht mal mit Rainer reden.
Hier der Beitrag, den ich meine:
Zitat:
Thema: Ab wann gilt man als nüchtern?
Rainer Geschrieben: vor 5 Tagen
Hallo Medicus,
sieh dir dazu mal diese Kurve für den BZ-Verlauf bei gesunden an. Bei denen geht der BZ relativ zügig nach dem Essen wieder auf dem Normalwert um die 80 mg/dl zurück.
Wir Diabetiker können das nicht erreichen. Aber um möglichst nahe an den gesunden BZ-Verlauf ranzukommen, hat sich die Faustregel gut bewährt, dass der BZ in 1/2/3 Stunden nach der Mahlzeit möglichst unter 140/120/100 mg/dl liegen soll.
Du hast entweder ein Messgerät, das generwll die Werte zu hoch anzeigt, oder du hast diabetische Störungen, die allerdings noch im prädiabetischen Bereich liegen. Du solltest jetzt schon so gegensteuern, wie du es sonst nach der Diagnose Diabetes machen müsstest, weil es jetzt noch viel einfacher ist. Gegensteuern kannst du mit der richtigen Ernährung und mit viel Bewegung. Die richtige Ernährung für Diabetiker sollte nach meiner Meinung unbedingt die KH reduzieren, weil die den BZ besonders in die Höhe treiben. Achte auf die Menge und die Qualität der KH, so wie es z.B. die logi-methode.de/" title="http://forum.logi-methode.de/">LOGI-Ernährung tut, und du kannst die Diagnose Diabetes verhindern oder zumindest noch weit hinausschieben.
Beste Grüße, Rainer
Zitat Ende
Du wirst es vermutlich abstreiten, aber die Behauptung, man könne Diabetes mit Logi "verhindern" kommt dem Versprechen einer Heilung gleich. Wer keinen Diabetes hat, der braucht keine Diagnose verhindern und wer schon Diabetes hat, bei dem kann auch Logi die Diagnose nicht verhindern.
Solche Versprechungen sind zumindest unseriös und zeigen, daß Rainer nicht viel Ahnung von Diabetes hat.
Die "zusammengelesenen Weisheiten" sind niemals Fakt, weil es sehr wenig bewiesene Fakten über Typ2 gibt. Es sind Spekulationen, die meist auf nicht verstandenen wissenschaftlichen Veröffentlichungen basieren und damit mehr als überflüssig sind.
Daß meine persönlichen Erfahrungen plagiatös sein sollen ist schlichtweg Blödsinn. Niemand außer mir hat diese Erfahrungen gemacht und daher können sie kein Plagiat sein. Vielleicht solltest du dich mal mit der Bedeutung von Plagiat näher befassen. -
Gast
Rang: Gastam 23.11.2012 18:16:54
LOGI-Ernährung ist weiter nichts als die Verfeinerung der Atkins-Diät.
Eine Geschäftsidee unter vielen, mit Diabetes-Verhinderungs-
oder Heilungsversprechen. Wenig Kohlenhydrate und mehr Fett.
Für einen Gesunden mag das ohne Folgen sein.
Diabetiker sollen vorher prüfen ob sie keine sonstigen Stoffwechsel-Störungen haben.
Sonst könnte ein weiterer Krankheitstausch stattfinden.
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Gast
Rang: Gastam 23.11.2012 19:14:50
ob man logi mag oder nicht, hat mit atkins der ja nicht fett sondern eiweiß bevorzugte, garnichts zu tun. wobei gegen atkins ja garnichts zu sagen ist.
nur bitte nicht immer wieder in das dauernde schema verfallen.
zucker/diabetes hat was mit zucker essen zu tun.
fettstoffwechselstörungen haben was mit fett essen zu tun.
die einzigen die die "eiweißmenge" beachten sollten sind die mit gicht dh harnstoffwechselstörung. -
am 23.11.2012 20:01:06
KH und Fett sind zwar nicht die Ursache von Diabetes und Fettstoffwechselstörungen, damit zu tun haben sie aber durchaus.
Bearbeitet von User am 23.11.2012 20:01:32. Grund: Nicht angegeben -
am 23.11.2012 20:42:07
Heilung ist, wenn der Geheilte wie ein völlig Stoffwechselgesunder wieder einen Eimer Cola aussaufen kann, ohne dass sein BZ anschließend zu irgend einer Zeit 140mg/dl überschreitet.
In allen Zusammenhängen, von denen hier bislang die Schreibe war, geht es aber um einen möglichst gesunden BZ mit weniger bis keiner KH-Belastung, und das kann selbst dann unmöglich Heilung sein, wenn man damit als Prädiabetiker das Erreichen der Diagnose-Grenzwerte zum Diabetes um mehr oder weniger Jahre hinauszögern kann. Das kann eigentlich niemand im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte als Heilung oder Heilsversprechen missverstehen. -
am 23.11.2012 22:46:49
EMM schrieb:
Du wirst es vermutlich abstreiten, aber die Behauptung, man könne Diabetes mit Logi "verhindern" kommt dem Versprechen einer Heilung gleich.
abstreiten nicht, aber vielleicht relativieren. Ich würde es wahrscheinlich als "unglücklich ausgedrückt" betuteln.
Havier
--- wir haben einfach unterschiedliche Betrachtungsweisen ---
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am 24.11.2012 10:06:54
@Jürgen und Havier,
es war mir schon klar, daß ihr euren Freund Rainer verteidigen werdet, aber mir geht es nicht um euch. Ich (und jeder, der seine fünf Sinne beieinander hat) lese das, was da steht und nicht was da evtl. gemeint sein könnte. Mir war es wichtig, den Unsinn, den Rainer verbreitet aufzuzeigen, nicht mehr und nicht weniger. -
am 24.11.2012 10:09:51
hjt_Jürgen schrieb:
Heilung ist, wenn der Geheilte wie ein völlig Stoffwechselgesunder wieder einen Eimer Cola aussaufen kann, ohne dass sein BZ anschließend zu irgend einer Zeit 140mg/dl überschreitet.
In allen Zusammenhängen, von denen hier bislang die Schreibe war, geht es aber um einen möglichst gesunden BZ mit weniger bis keiner KH-Belastung, und das kann selbst dann unmöglich Heilung sein, wenn man damit als Prädiabetiker das Erreichen der Diagnose-Grenzwerte zum Diabetes um mehr oder weniger Jahre hinauszögern kann. Das kann eigentlich niemand im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte als Heilung oder Heilsversprechen missverstehen.
Ganz offensichtlich hast du nicht verstanden, was Rainer da schreibt.
Persönliche Beleidigungen an meine Adresse ändern aber nichts an dem, was da steht. -
am 24.11.2012 10:43:05
Du hast Rainer selbst zitiert:
schrieb:
du kannst die Diagnose Diabetes verhindern oder zumindest noch weit hinausschieben.
Die Diagnose Diabetes ist völlig willkürlich auf BZ-Grenzwerte im Entwicklungsfortschritt des Diabetes gesetzt. Und da steht nichts anderes, als dass man das weitere Fortschreiten dieser Entwicklung in Richtung auf diese Grenzwerte vielleicht verhindern und zumindest hinausschieben kann.
Da steht eindeutig nicht "heilen!"