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Jetzt ist Schluss mit meinem gentechnischen Insulin!
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aramis
Rang: Gastam 26.04.2009 00:14:31
Ein Hallo an alle die vielleicht ähnliches erlebt haben.
Nachdem ich etwa 7 Jahre dieses gentechnisch hergestellte Insulin Lantus und dazu
NovoRapid verwendet habe, bin ich auf B. Braun Rapid bzw Basal umgestiegen und
bin erstmals meine erheblichen Einstellungsprobleme los.
Es konnte nicht so weitergehen in diversen Kliniken, so auch in Bad Mergentheim
wurde mir nur diese Insuline angeboten und ich hatte vollstes Vertrauen zu den
dort praktizierenden Ärzten. Heute bin ich da viel kritischer!
Auch alle danach mich beratenden Diabetologen blieben, trotz nicht besser werdenen Werten bei diesen Insulinen. Ich hatte ständig über 8 HbA1c Werte!
Erst als ich die vielen Studien mit beängstigen Aussagen über diese Insuline gelesen hatte war klar, daß ich mich nicht an einen Langzeitversuch der Pharmaindustrie weiter beteiligen werde.
Leider hatte ich diese ergoogelten Infos viel zu spät gefunden, sodaß mir viele Jahre Lebensqualität genommen wurden.
Also paßt auf und informiert Euch!
[www.modernes-tierisches-insulin.de]
von aramis -
aramis
Rang: Gastam 28.04.2009 19:40:15
@seltsamer,
das wollte ich Dir noch bekanntgeben!
IMHO mangelhafter Datenschutz bei Anwendungsbeobachtungen
von Erinaceus am 17.11.2008 14:04:45
adonis:
>Es gibt Marktforschungsinstitute und bei denen kann man gegen Bezahlung seine Verordnungspraktiken abliefern. D.h. Arzt X verkauft sein Verordungsverhalten an ein Marktforschungsinstitut und bekommt dafür Geld. Dass diese dann analysiert werden ist klar und dass da ein Profil erstellt werden kann auch.
Der Kollege darf halt abwägen, ob er seine Daten verkaufen will oder nicht.<
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Und nachdem man seine eigenen Daten verkauft hat, darf man auch Daten seiner Patienten verkaufen.
Es gibt Unternehmen, bei denen man sich an online-Anwendungsbeobachtungen beteiligen kann. Wer sich dort ein Zubrot verdienen will, kann online Datensammlungen über die Patienten, an denen er seine Anwendungsbeobachtungen durchführt, anlegen.
Dazu kann er ohne Wissen (und folglich zwangsläufig ohne Zustimmung) des Patienten dessen Initialen, sein vollständiges Geburtsdatum und weitere persönliche Daten des Patienten (z. B. Körpergröße) in online-Formulare eingeben, die dann auf dem Server des Unternehmens, das solche Anwendungsbeobachtungen im Auftrag von Pharmaunternehgmen betreut, gespeichert werden.
Ich bin aus Datenschutzgründen ein Gegner der geplanten elektronischen Gesundheitskarte. Die Kollegen, die heftig gegen deren Einführung protestieren und dabei vorgeben, das vorwiegend im Interesse der Patienten zu tun, dürften sich imho aber auch nicht an derartigen Anwendungsbeobachtungen beteiligen.
Ich finde es sehr bedenklich, dass da ohne Wissen von Patienten deren Initialen und deren vollständiges Geburtsdatum zusammen mit weiteren persönlichen und teilweise sensiblen medizinischen Daten (Diagnosen, ...) weitergegeben und auf dem Server eines Marketingunternehmens (oder etwas Ähnlichem) gespeichert werden.
Wenn man die Initialen und das vollständige Geburtsdatum einer Person hat, bedarf es keines allzu großen Aufwands, diese Person zu identifizieren. von aramis -
Aha!
Rang: Gastam 28.04.2009 20:36:21
"Der Kollege darf halt abwägen, ob er seine Daten verkaufen will oder nicht. Und nachdem man seine eigenen Daten verkauft hat, darf man auch Daten seiner Patienten verkaufen."
Solange sie anonym bleiben schon! Alles andere ist dem Arzt verboten, es gibt immer noch die ärztliche Schweigepflicht. Und dazu zählen auch Initialen incl. Geburtsdaten (max. das Alter + Geschlecht wäre tragbar!). Ganz am Rande gibt es in D sowas wie Datenschutzbeauftragte, die derartige nicht zu- lassen würden. Somit kann das alles nicht stimmen. von Aha! -
aramis
Rang: Gastam 28.04.2009 20:57:21
@aha,
aber ich bitte Dich lies aus einem Forum, wo Ärztekollegen
sich untereinander austauschen.
http://www.aerzteblatt.de/v4/foren/beitrag.asp?id=84915
Und es ist tatsächlich so, wollte es ja auch nicht glauben und habe es entsprechend gemeldet. von aramis -
aramis
Rang: Gastam 28.04.2009 21:01:09
Nachtrag,
mit gemeldet meine ich natürlich die Praxis wo ich so etwas ähnliches beobachtet hatte!
von aramis -
klausdn
Rang: Gastam 28.04.2009 23:03:16
hallo aramis,
alles was du beschreibst sind programme die von ärzten benutzt werden, aber die interessieren doch überhaupt nicht.
du hattest definitiv geschrieben daß es um 1. anwenderprogramme für diabetiker geht, 2. daß diese von insulinherstellern stammen. 3. daß die programmhersteller auf deine daten zugreifen können.
und das stimmt nicht .
das anwenderprogramm zb diabass kommt als cd (gekauft) das installierst du, und arbeitest damit, und der betreiber hier(dieses forum ist von mediaaspekts=diabass) wird wenn du keinen internetanschluß hast überhaupt nicht auf deine daten zugreifen können wie auch.
mir ist absolut kein insulinhersteller bekannt der für diabetiker ein programm anbietet, und du hast trotz mehrfachem nachfragen keinen nennen können,
wie gesagt es geht hier nicht um arztprogramme)
da ich in habe , selbst da kann niemand ohne mein wissen auf meinen computer zugreifen(selbst der versuch würde auffallen und konsequenzen haben)
definitiv wer mit seinem doc vereinbart daß dieser auf seinen computer zugreifen kann um werte abzufragen der ist selbst schuld.
die fa medtronik(pumpenhersteller) hat so ein programm daß die pumpen nur über einen usa server ausgelesen werden können, aber auch das ist den anwendern bekannt, und wer das nicht will, läßt es oder nimmt eine andere.
seitdem mein diadoc mal vor 5 jahren versaucht hat mein bz gerät auszulesen, nehme ich grundsätzlich immer eins ohne daten mit, oder keins. -
aramis
Rang: Gastam 28.04.2009 23:27:37
Ja ist mir alle klar was Du sagen willst und dennoch
bleibe ich meiner Darstellung!
Ich bin auch nicht weiter daran interessiert an diesem Thema, weil ich na klar Beweise bringen müßte und wenn ich dazu jetzt mehr schreiben würde hätte ich eine Klage am Hals, zumindest eine sogenannte Unterlassungsverpflichtungserklärung bei weiteren
von mir gemachten Aussagen vielleicht 30 000 ¤ zuzahlen.
Habe ich schon erleben müssen.
Ja, ich weiß ja noch nicht einmal ob Du jemand bist der mich dazu verleiten soll :-)
Aber Diabass5 betrifft es nicht, das benutze ich auch!
Vielmehr war mein auf Infos ausgerichtetes Thema bzgl des
gentechnischem Insulin.
Aber darüber weiß ich jetzt soviel, daß ich dazu nichts mehr hören will!
Ich bin zufrieden mit der Diskussion wenn sie auch oft aus dem "Ruder" lief, ansonsten liegt es jetzt an mir was ich mache und wie ich es mache, damit meine Werte mit dem neuen Insulin B. Braun noch besser werden und relativ konstant bleiben!
Heute hatte ich morgens 131 mittags ,143 zu Kaffee 125 und abends 145 , solche Werte hatte in in 8 Jahren unter ärztlicher Betreuung mit Lantus und NovoRapid an einem Tag niemals!
Vielleicht brauche ich dann das tierische Insulin garnicht mehr ausprobieren:-)
von aramis -
v
Rang: Gast