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Keine Reaktion auf Insulin

  • Gast

    Rang: Gast
    am 06.01.2013 11:17:59
    Hallo Jürgen,
    hjt_Jürgen schrieb:
    schrieb:
    Denn beim Typ-II-Diabetiker ist ja die Insulinresistenz ein großes Problem.


    Wird immer hoch gehalten, sow ie Du das ja auch machst, aber nirgendwo ernsthaft beschrieben.


    ich finde die "unernsthaften" Beschreibung der multiplen Resistenzfaktoren die sich so finden lassen, eigentlich völlig ausreichend ...
    schrieb:
    Laut Hersteller ist die Hauptwirkung von Metformin das Bremsen der Glukose-Ausgabe der Leber, und das findet genauso auch mit Insulin statt. Warum sollte also jemand zusätzlich zum Insulin auch noch Metformin nehmen?


    Mmmh, monokausal betrachtet wird die Welt so herrlich einfach?

    Wenn Metformin die Glucoseausgabe der Leber ohne zusätzliche Insulinwirkung hemmt, wie auch immer, warum sollte der Typ 2 Resistenzler auf den ungemeinen Vorteil verzichten, durch Metformin mit weniger[/quote] zusätzlichem Insulin den gleichen Effekt zu erreichen? Schließlich will er den Insulinbedarf insgesamt dringend senken (sehe Down-Regulation der Rezeptoren).

    Abgesehen davon, dass es wenig sinnig ist, die weiteren Metforminwirkungen einfach auszublenden. Die Thematik hatte wir schon verschiedentlich.

    So erhöht Metformin u.a. die körpereigene Inkretinproduktion um ca. 75%.
    Warum willst Du auch diesen Entlastungsfaktor für die Betas freiwillig aus der Hand geben?

    @S:
    Lass Dir mal den Hafer nicht so völlig ausreden. Das hat seine Effekte zur Steigerung der Insulinsensitivität.

    Gruß
    Joa
  • Gast

    Rang: Gast
    am 06.01.2013 12:28:33
    wenn jemand schreibt -der te- daß er/sie metformin absolut nicht verträgt, halte ich es für sinnlos darüber zu philosofieren.
    und wenn du behauptest daß hafer etwas mit insulin zu tun hat außer daß es den bz erhöht dann gibt bitte seriöse quellen an.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 06.01.2013 13:12:46
    Gast schrieb:
    wenn jemand schreibt -der te- daß er/sie metformin absolut nicht verträgt, halte ich es für sinnlos darüber zu philosofieren.


    1.) Habe ich nicht gesehen, dass S Metformin absolut nich verträgt.

    2.) Ich habe auf Jürgens generelle Aussage zu Metformin vs Insulin geantwortet.

    schrieb:
    und wenn du behauptest daß hafer etwas mit insulin zu tun hat außer daß es den bz erhöht dann gibt bitte seriöse quellen an.



    1.) Wer 3 Tage lang auf ungewürzten Haferschleim ausweicht wird davon selten mehr zu sich nehmen als der Hunger reintreib.

    2.) Der Verzicht auf Fettsäuren aus der Nahrungslipolyse wirkt antilipolytisch und steigert die Effektivität der Verbrennung von Glucose in den Zellen. Fettverbrennung und Glucoseverbrennung hemmen sich gegenseitig.

    3.) Hafer enthält pflanzliche Begleitstoffe, die, wie auch immer, die Insulinwirkung verbessern.

    In der Summe kommt es zu einer Up-Regulation und somit auch auf diesem Weg zu einer Senkung des Insulinbedarfes.

    Tja, es können halt auch mal mehrere Wege nach Rom ...

    Gruß
    Joa
  • Gast

    Rang: Gast
    am 06.01.2013 13:30:37
    1. lesen hilft --> 15
    2. wo bitte steht das , daß hafer auf insulin oder seine wirkung etwas nützliches enthält ?
    oder ist das hellsehen.
    3. was hat der verzicht auf fettsäuren mit hafer zu tun ? es gibt genügend andere sachen die kein fett enthalten.
    4. was hat nahrungsverzicht mit hafer zu tun ?
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    am 06.01.2013 16:13:18
    @ Joa
    immer multicausal :)
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    am 07.01.2013 08:19:44
    bitte nicht streiten, ja? ach mensch, irgendwie ist das für mich zuviel input. hab mich halt noch nie ernsthaft mit dem thema beschäftigt.
    bz ist jetzt von mittags bis morgens unter 10mmol/l geht aber ab morgens immer hoch auf 12-14. trotz spritzen und nix essen. was kann ich noch tun um den bz vormittags niedriger zu halten?
    grüße und danke an die fleißigen schreiber- S.
  • Gast

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    am 07.01.2013 09:16:03
    Das Probelm hatte ich auch eine Weile, es hat sich geändert, als ich anstatt Metformin Vemetia bekommen habe. Main Arzt hat mir erklärt, was daran anders ist, aber ich kann es nicht wiedergeben.

    Ich denke, du musst da wirklich mit deinem Arzt sprechen. Dafür ist der doch auch da!

    Kopf hoch!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 07.01.2013 09:18:11
    du liegst wie schon oft geschrieben , mit deinem bz noch immer weit über den werten wo insulin "normal" wirkt und wirken kann.
    du mußt dich mal entschließen das niveau wirklich zu senken, so wirst du nicht weiter kommen. und natürlich solltest du anfangen dich intensiv mit der problematik zu beschäftigen. ich habe jetzt nicht nachgelesen wiviel du morgens spritzt,
    aber um runterzukommen, muß die menge erhöht werden, und die gesamtmenge gesplittet je kleiner die einzelne menge ist desto schneller wird adsorbiert.
    zielwert 5-7mmol/l.
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    am 07.01.2013 10:01:35
    Moinmoin,

    ein Stück weniger BZ haste ja nu schon.

    Hab grad meinen Tagesplan ein bisschen geändert und den längeren Ausflug in unser Städtchen wie dieser hier in dem kleinen Video auf heute vorverlegt. Denn heute regnet's hier grad nicht. Ich werde also nach dem Mittagessen für so etwa anderthalb Stunden ausrollen und deswegen zum Mittag nur die Hälfte der normalen Menge spritzen müssen.

    Bewegung (muss nicht gleich Sport sein!) kann die Insulinwirkung erheblich verstärken. Und wenn sie sich irgend einrichten lässt, ziehe ich sie einer Dosis-Erhöhung immer vor.

    Daumendrück, Jürgen
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    am 07.01.2013 22:46:32
    hjt_Jürgen schrieb:
    Bewegung (muss nicht gleich Sport sein!)


    schön dass das auch mal gesagt wird ;-)
    Mein Bewegungspensum verteilt sich meist über den ganzen Tag in kleineren Dosen - Sitzen Stehen Gehen Tragen ...
    Und das reicht bei mir vollkommen aus um den BZ auf niedrigem Wert zu halten.

    Ich halte das (Bewegung) wie mit den Medis: Nicht "runterprügeln" sondern sanft und niedrig dosiert anwenden.

    Wie Gast#28 schon schrieb ist es allerdings notwendig erstmal auf erträgliche Werte zu kommen.


    Grüße Havier
    Bearbeitet von User am 07.01.2013 22:47:43. Grund: Wortwechsel