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Atest vom Augenarzt für den Amtsarzt

  • Simone

    Rang: Gast
    am 23.01.2013 19:24:10
    Hallo zusammen,

    ich habe nächste Woche einen Termin beim Gesundheitsamt, um meine körperliche Eignung für den Lehrerjob testen zu lassen. Da ich Quereinsteigerin bin, werde ich nicht verbeamtet, sondern lediglich ins Angestelltenverhältnis übernommen. Die letzte Entscheidung liegt jetzt beim AMTSarzt.

    ICh bin zu 50% schwerbehindert, da ich seit über 20 Jahren Diabetikerin bin. Ich bin jetzt 30 und im Oktober hat der Augenartzt bei der Augenhintergrunduntersuchung erste kleine Veränderungen gefunden. Laut Artz sind diese zwar so klein, dass sie sich auch wieder zurückbilden können, trotzdem mache ich mir jetzt Sorgen, dass mich der Amtsarzt als Angestellte ablehnt und ich den Job an der Schule nicht annehmen kann.

    Hat jemand von Euch Erfahrungen mit einem ähnlichen Prolbem? Bzw. wisst ihr, ob diese Augensache eine Ablehnung sein könnte?

    Vielen Dank für Eure Hilfe!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 23.01.2013 19:56:01
    wußtest du oder besser der aa , daß auch nichtdiabetiker speziell mit hd sowas aufweisen können, kaum hat man dm schon wird alles darauf geschoben.
    aber für dich bei guter bz führung können die wieder verschwinden, daher schau auf den bd, und rechtzeitg was nehmen. als hinderungsgrund halte ich das nicht für wesentlich.
    kommt natürlich auf die formulierung im aa gutachten an.
    trotzdem würde ich mir an deiner stelle da keinen kopf drum machen, natürlich unter der voraussetzung du kannst dein gegenüber erkennen. ;-)))
  • Gast

    Rang: Gast
    am 23.01.2013 20:19:20
    Vielen Dank lieber Gast! Das beruhigt mich ja schon etwas...ich werde morgen noch mal beim Augenarzt anrufen und darum bitten, dass er das Atest zu meinen Gunsten ausstellt. Deswegen die Stelle jetzt nicht zu bekommen, wäre doch echt Diskriminierung! Bin Typ 1 Diabetikerin seit meinem 6. Lebensjahr und habe es eigentlich nie als Behinderung angesehen, jetzt macht mir diese Sache aber doch zu schaffen!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 24.01.2013 09:24:53
    Werden Menschen mit GdB im öffentlichen Dienst nicht sogar bevorzugt eingestellt? Von daher würde ich mir da eigentlich keine Sorgen machen.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 24.01.2013 14:19:33
    Ja angeblich werden sie bevorzugt eingestellt, aber ich weiß nicht in wieweit diese erste Folgeerkrankung dann hinderlich sein kann....ich werde berichten wie es ausgeht! Finde dazu nämlihc nichts im Netz. Habt ihr schonmal von einem Fall gehört, dass jemand mit Diabetes für einen Job abgelehnt wurde? Also unabhängig von Piloten und Tiefseetauchern? :)
  • Gast

    Rang: Gast
    am 16.06.2013 11:01:46
    sag mal, wie ist es denn bei dir gelaufen? habe in kürze einen ähnlichen termin....würde mich am liebsten sogar einmal per email mit dir austauschen, vielleicht kann ich ja aus deinen erfahrungen lernen.... vielen dank für eine rückmeldung. christian
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 339
    Beiträge: 271
    Mitglied seit: 01.01.2012
    am 22.06.2013 01:38:18
    Gast schrieb:
    sag mal, wie ist es denn bei dir gelaufen? habe in kürze einen ähnlichen termin....würde mich am liebsten sogar einmal per email mit dir austauschen, vielleicht kann ich ja aus deinen erfahrungen lernen.... vielen dank für eine rückmeldung. christian



    Du hast doch sicher in deiner Bewerbung den Grad deiner Schwerbehinderung erwähnt. Beim Vorstellungsgespräch eines Behinderten ist immer ein Behindertenbeauftragter dabei, der aufpaßt, daß du aufgrund deiner Behinderung nicht diskriminiert wirst und die hören sehr genau zu.
    Am besten rufst du mal beim Personalrat der Behörde, bei der du arbeiten willst, an.
    Alles Gute.