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Aufklärungskampagne zum Schlaganfall
Gerade Diabetes-Patienten sind in hohem Maße gefährdet, einen Schlaganfall zu erleiden. Die Vorboten dieser Krankheit sowie die damit verbundenen Folgen sind den meisten Menschen jedoch nur unzureichend bekannt.Die Stiftung 'Deutsche Schlaganfall-Hilfe' möchte daher in einer bundesweiten Kampagne über die Risiken dieser gefährlichen Krankheit sowie über Herzinfarkt und Gefäßverschluss aufklären. Über eine spezielle Fragebogenaktion können Patienten ihr persönliches Risiko ermitteln, einen Schlaganfall zu erleiden; die Aktion wird von Deutscher Schlaganfall-Hilfe, Barmer Ersatzkasse und dem Pharmaunternehmen Sanofi-Synthelabo getragen.
Gegen eine Gebühr von fünf Mark in Briefmarken erstellt die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe das Risikoprofil des Teilnehmers und gibt individuelle Gesundheitstipps. Der Bogen liegt in Apotheken aus. Er kann auch im Internet unter http://www.arterie.com abgerufen oder unter der Freecall-Nummer 0800-3302222 bestellt werden.
Insbesondere in Industrienationen ist die Verengung der Blutgefäße (Arteriosklerose) weit verbreitet; diese kann insbesodnere zu Herzinfarkt, Schlaganfall und Gefässverschluß führen. Jährlich erleiden nach Angaben der Stiftung rund 250.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall; innerhalb der ersten vier Wochen nach dem Hirninfarkt stirbt hiervon jeder Fünfte. Ein Drittel der Patienten macht der Schlaganfall pflegebedürftig, ein weiteres Drittel leidet dauerhaft an Lähmungen. Warnzeichen für einen drohenden Schlaganfall sind Kreislaufstörungen, Schwindel und kurze, oft einseitige Lähmungen sowie Seh- und Sprechstörungen.