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Wie eine Ketoazidose entsteht

Schwerpunkt: Ketoazidose

Eine Blutübersäuerung durch Ketonkörperbildung, die „Ketoazidose“, entsteht meist nach einigen Stunden des Insulinmangels. Gefährdet sind vor allem Menschen mit Typ-1-Diabetes, die noch nicht wissen, dass sie Typ-1-Diabetes haben. Kritische Situationen sind immer auch solche, in denen, obwohl dringend nötig, kein Insulin zugeführt wird, man denke nur an eine defekte Insulinpumpe.

Besonders gefährdet durch eine Ketoazidose sind Menschen, die einen Typ 1-Diabetes haben und die noch gar nichts davon wissen. Ob es für diese Patientengruppe bald eine Frühdiagnose gibt und wie diese aussieht, erläutern wir ebenfalls in diesem Schwerpunktthema.

Ketoazidose – was ist das überhaupt?

Insulin hat im Körper drei wesentliche Aufgaben: Die erste ist, dass mit Hilfe von Insulin Traubenzucker aus dem Blut in die einzelnen Körperzellen gelangen kann; die zweite Funktion des Insulins ist das Hemmen der Zuckerproduktion in der Leber. Dies ist auch sinnvoll, denn wenn genügend Zucker im Blut ist und deshalb Insulin freigesetzt wird, benötigt man keine weitere Zuckerproduktion. Hier weiterlesen

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