Allgemein
Individuelle Insulinversorgung Technik
"Pressemitteilung der Firma "Roche Diagnostics GmbH":
Kompetenz und Kundenservice gehen Hand in Hand Mannheim, im Mai 2004.
Als eine Möglichkeit der intensivierten Insulintherapie bietet die subkutane kontinuierliche Insulinpumpen-Therapie (CSII) dem Diabetiker eine außergewöhnliche Flexibilität und Sicherheit in seiner Diabetesbehandlung. Das Vorliegen einer Indikation ist eine Voraussetzung für die Insulinpumpentherapie. Zusätzlich werden in einem Gespräch zwischen Arzt und Diabetiker weitere Voraussetzungen abgeklärt. Im Anschluss findet eine Insulinpumpen-Schulung durch ein qualifiziertes Diabetesteam statt. Diese umfasst theoretische und praktische Aspekte der Insulinpumpen-Therapie.
„Weil der Verlauf des Diabetes immer so individuell ist wie der Mensch und diese Stoffwechselveränderung das Leben als Ganzes berührt, müssen Lösungen immer ganzheitlich, aber individuell anpassbar sein“, erläutert Norbert Czerwinski, Leiter Vertrieb und Marketing Infusionssysteme bei Roche Diagnostics. Bezogen auf die Insulinpumpen-Therapie heißt dies: Insulinpumpen, Zubehör wie etwa Infusionssets (Katheter) sowie Software für Datentransfer müssen qualitativ hochwertig, technisch ausgereift und anwenderfreundlich sein.
Seit nahezu 20 Jahren ist die Disetronic GmbH auf dem Gebiet der Erforschung und Entwicklung von Insulinpumpen und Infusionszubehör für die Behandlung von Diabetes tätig. Disetronic bietet heute ein breites Produktspektrum, darunter zwei Insulinpumpenmodelle: Die D-TRONplus und die H-TRONplus. Noch breiter ist die Auswahl bei den Infusionssets. Sie sind die „Brücke“ zwischen Insulinpumpe und Körper und sind zugeschnitten auf unterschiedliche Bedürfnisse beispielsweise von Allergikern oder angepasst an individuelle Lebenssituationen wie anstrengende berufliche oder sportliche Aktivitäten. Der Diabetiker hat die Wahl zwischen fünf verschiedenen Modellen mit Luer-Lock-Anschluss nach internationalem Standard: Disetronic Rapid D, Disetronic Rapid, Disetronic Classic, Disetronic Tender und jetzt den neuen Disetronic Tender in einer zusätzlichen Ausführung. Dieser abkoppelbare Katheter hat eine 25 % kürzere, bewegungsflexible Kanüle und ist vor allem für sportliche und aktive Patienten sowie Personen mit geringem subkutanem Gewebe und Nickelallergiker geeignet.
Um dem Diabetiker mit der Insulinpumpe nicht nur Flexibilität, sondern auch die für die Analyse und Kontrolle der Diabetesdaten nötige Sicherheit zu geben, stehen zwei alternative Softwarepakete zur Verfügung: Die DiaLog-Software für den Datenaustausch zwischen Insulinpumpe und PC und die Accu-Chek Pocket Compass Diabetes Software für mobiles Datenmanagement, die Blutzucker- und Insulinwerte verbindet. Beide ermöglichen Diabetikern, ihre Testdaten zu erfassen, zu verwalten und anschaulich grafisch und tabellarisch aufzubereiten.
Die Insulinpumpen-Therapie setzt einen informierten und aktiven Diabetiker voraus. Neben einer qualifizierten Basisschulung zur Insulinpumpen-Therapie sind regelmäßige Wiederholungsschulungen unbedingt notwendig. Darüberhinaus stehen dem Diabetiker neben Ärzten und Diabetesteams weitere Informationsquellen wie, Telefonhotlines, Internet, Zeitungen, Bücher und Selbsthilfegruppen zur Verfügung.