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Hereinspaziert: Ganz im Zeichen von Prävention und Innovation
Der Tag der Offenen Tür im Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung stand zwei Tage lang ganz im Zeichen von Innovation und Prävention. Und das für Erwachsene sowie Kinder und Jugendliche gleichermaßen. Rund 30 Organisationen und Verbände beteiligten sich und unterstützten das Ministerium – zum Beispiel der Landessportbund Berlin, Krankenkassen, Rentenversicherer und Berufsbildungswerke.
Die Bundesministerin Ulla Schmidt ebenso wie die Staatssekretäre informierten und diskutierten mit den Bürgerinnen und Bürgern über die gesetzliche Krankenversicherung, die Rentenversicherung, Drogen- und Suchtpolitik sowie die Politik zur Integration und Förderung von behinderten Menschen. Die Patientenbeauftragte Helga Kühn-Mengel berichtete über ihre Arbeit und informierte über die Rechte der Patientinnen und Patienten. Auch wer wissen wollte, was beim Arbeiten im EU-Ausland zu beachten ist, konnte sich umfassend informieren.
Die derzeit bedeutendste Innovation im Gesundheitswesen ist die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte für über 80 Millionen Versicherte. Bürgerinnen und Bürger konnten in Simulationen den Weg der Gesundheitskarte durch die medizinische Versorgung mitverfolgen und sich davon überzeugen, dass ihre Gesundheitsdaten umfassend geschützt sind. Weitere Informationen unter: www.die-gesundheitskarte.de
Und auch die Umorientierung der gesundheitlichen Versorgung auf Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsförderung ist eine zentrale Innovation, die den Menschen und ihrer Gesundheit nutzt. Bei der Vorstellung der Aktion "Jeden Tag 3.000 Schritte extra" warb Ulla Schmidt gemeinsam mit dem Präsidenten des Landessportbunds Berlin, Peter Hanisch, für mehr Bewegung im Alltag. Die Bundesministerin stellte die im Mai gestartete Kampagne "Bewegung und Gesundheit" vor. "Wir müssen uns alle mehr bewegen. Den Gedanken der Prävention müssen wir Schritt für Schritt ausbauen und in Kindergärten, Schulen, Seniorenheimen und im Alltag weiter stärken", betonte Ulla Schmidt. Allein am Samstag machten die Besucher zusätzlich 430.147 Schritte extra. Weitere Informationen unter: www.die-praevention.de
Schon den Kleinen wurde die Prävention nahe gebracht, mit der Essbar der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und der "Praxis Dr. Schnupper", einer Dachs-Tierfigur, die dazu anregen soll, die kostenfreien Präventions- und Gesundheitsförderungsmaßahmen für Kinder zu nutzen. Wie sehe ich aus, wenn ich alt bin? – bei diesem Computeralterungsprogramm lernt man nebenbei, wie wichtig Vorsorge ist.
Bei zwei Kinderführungen konnten die Jüngsten das Büro der Ministerin besuchen, von Ulla Schmidt erfahren, wie das Leben als Ministerin aussieht, und kurz "Chefin" spielen. Für die kleinen Besucher gab es außerdem an beiden Tagen ein umfangreiches Kinderprogramm: Kindertheater, Auszüge aus dem Kuscheltierkonzert sowie junge Artisten der Artistenschule CONTRAIRE. Im Rahmen eines Malwettbewerbs zum Thema "Wenn ich einmal alt bin" wurden die besten Bilder prämiert. Ab Montag können die Teilnehmer auf der website www.die-rente.info erfahren, ob sie Preise gewonnen haben.