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LifeScan: Neues Messgerät erlaubt schmerzarme Blutzuckermessung

Wer regelmäßig seinen Blutzucker misst, kennt das Problem: Der Stich in die Fingerbeere ist mehr oder weniger schmerzhaft und hinterlässt langfristig Verhornungen und Verhärtungen. Ein völlig neues Prinzip der Blutzuckermessung mit dem Namen "Alternate Site Testing (AST)" ermöglicht, an anderen, weniger schmerzempfindlichen Stellen des Körpers geringe Mengen Blut zu entnehmen. Basierend auf der Sensor-Technologie hat LifeScan jetzt ein System entwickelt, das auf diesem völlig neuen, nahezu schmerzfreien AST-Prinzip beruht: das Blutzucker-Messsystem OneTouch Ultra.
OneTouch Ultra gibt dem Benutzer bei der Blutzuckermessung die Wahlfreiheit, die Blutentnahme entweder am Arm oder nach wie vor auch an gewohnten Körperstellen wie der Fingerbeere vorzunehmen.
Mit dem zum System gehörigen neuen Lanzettengerät UltraSoft können Menschen mit Diabetes, die regelmäßig ihren Blutzucker messen, jetzt auch am Unterarm die benötigte Menge Blut entnehmen. Erleichtert wird die Blutentnahme am Arm mittels der durchsichtigen Kappe des Penlets. Durch diesen transparenten Aufsatz kann beobachtet werden, wie sich der Blutstropfen bildet. So kann nach Aussagen des Herstellers problemlos eingeschätzt werden, wann seine Größe für die Messung ausreicht.
Das Blutauftragen auf den Teststreifen wird durch die Einsaugtechnik "Fast Draw" erleichtert. Es reicht, wenn man den Teststreifen mit dem Blutstropfen in Berührung bringt, damit die zur Messung notwendige Blutmenge automatisch in den Teststreifen eingesaugt wird. Zusätzlich zeigt das Kontrollfenster, ob genügend Blut aufgetragen wurde, indem es sich rot verfärbt. Das neue OneTouch Ultra benötigt nur noch die winzige Blutmenge von 1 µl. Das Ergebnis der Blutzuckermessung liegt schon nach 5 Sekunden vor.

Das neue Blutzucker-Messsystem OneTouch Ultra ist ab Anfang April 2001 in Apotheken und Sanitätshäusern sowie über den Versandhandel erhältlich.