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Wenn Zucker an die Nerven geht

Diabetes hat häufig unerwünschte Folgen für ein emsiges Fortbewegungsmittel: Unsere Füße. Eine Schädigung der Bein- und Fußnerven, die diabetische Polyneuropathie (DN), zählt dazu. Sie begünstigt die Entstehung von Fußverletzungen, Druckstellen und eine daraus resultierende Infektion mit Bakterien und Pilzen. Griechische Forscher haben 821 Diabetiker - überwiegend mit Typ 2-Diabetes - untersucht, um mehr über das Neuropathie- Risiko zu erfahren. 33,5 Prozent hatten bereits eine diabetische Neuropathie, wobei Männer ebenso häufig betroffen waren wie Frauen. Zwar wurde nur bei 5% ein diabetischer Fuß festgestellt, ein großer Teil der Diabetiker scheint jedoch gefährdet zu sein.

Zu den Risikofaktoren für diabetisches Fußkribbeln zählen Alter, schlechte Blutzuckerkontrolle, Erkrankungsdauer und - Körpergröße. Denn: Je größer, desto länger die Nervenfasern - und lange Nerven sind anfälliger für Beschädigung.

Mit freundlicher Genehmigung von Medical Tribune Online